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Integriertes Stadtentwicklungskonzept INSEK, Fortschreibung 2020-2030 (ZWISCHENSTAND)

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Frankfurt (Oder) INSEK, wird aktuell zum vierten Mal überarbeitet bzw. fortgeschrieben. Sein Titel lautet:

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Frankfurt (Oder) 2020-2030

In Integrierten Stadtentwicklungskonzepten (INSEK) werden fachlich übergreifende Zielvorstellungen und Strategien für die künftige Stadtentwicklung in einem begrenzten Zeitraum (hier bis 2030) aufgezeigt. Sie bündeln bestehende sektorale Planungen, gleichen sie untereinander ab und zeigen ggf. bestehende Planungsdefizite auf (künftiger Handlungsbedarf). Politisch beschlossene INSEK dienen als Koordinierungsinstrument auf kommunaler Ebene und als Grundlage für das Handeln der Akteure in der Stadt. Somit entfaltet es eine Wirkung nach innen. Außerdem ist es unter anderem Entscheidungsgrundlage für den Einsatz der Städtebauförderung für interne und externe Entscheider. Es entfaltet somit auch eine Wirkung nach außen.

Im Rahmen der Beteiligung für das Frankfurter INSEK 2020-2030 finden verschiedene Termine mit der Möglichkeit einer physischen Anwesenheit statt. Unter anderem ein Informations- und Beteiligungstermin für die gesamte Öffentlichkeit am 02. September 2020 von 17.00 bis 21.00 Uhr im Großen Saal des Kleistforums Frankfurt.

An dieser Stelle stellen wir den aktuellen Zwischenstand (Stand 06.08.2020) des INSEK 2020-2030 zur allseitigen Einsichtnahme zur Verfügung.

Ziel ist es in diesem Planungsschritt, Ihre sachdienlichen Hinweise, Ergänzungen und Kritikpunkte zu sammeln, zu werten und in die Konzeption einfließen zu lassen.

Wir bitten Sie, alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt und alle sonstigen Betroffenen oder Interessierten um Ihre Mitwirkung!

INSEK Frankfurt (Oder) - (INtegrierte StadtEntwicklungsKonzept) 2020-2030

Die Stadt Frankfurt (Oder) hat im Jahr 2007 ein erstes INSEK erstellt. Im Jahr 2009 erfolgte eine Aktualisierung. Das jüngste INSE stammt aus dem Jahre 2014 (INSEK 2014-2025). Dieses wird nun fortgeschrieben (INSEK 2020-2030).

Die Struktur und Ausrichtung von INSEK bringt es mit sich, dass Aktualisierungen oder Neuschreibungen üblich bereits deutlich vor Ablauf des jeweiligen Bezugszeitraums erfolgen müssen.

Im INSEK werden fachlich übergreifende Zielvorstellungen und Strategien für die künftige Stadtentwicklung in einem begrenzten Zeitraum (hier bis 2030) aufgezeigt. Es bündelt bestehende sektorale Planungen, gleicht sie untereinander ab und zeigt ggf. bestehende Planungsdefizite auf (künftiger Handlungsbedarf). Politisch beschlossene INSEK dienen als Koordinierungsinstrument auf kommunaler Ebene und als Grundlage für das Handeln der Akteure in der Stadt. Somit entfaltet es eine Wirkung nach innen. Außerdem ist es unter anderem Entscheidungsgrundlage für den Einsatz der nationalen Städtebauförderung für interne und externe Entscheider. Es entfaltet somit auch eine Wirkung nach außen.

Im Land Brandenburg schreibt eine Arbeitshilfe des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) bei der Erstellung eines INSEK folgende, aufeinander aufbauende Eckpunkte vor:

  1. Analyse der allgemeinen Ausgangslage sowie der sektoralen Planungsbereiche
  2. Formulierung eines Leitbildes mit Entwicklungszielen
  3. Umsetzungsstrategie
  4. Definition zentraler Vorhaben
  5. Städtebauliche Kalkulation

Grundsätzlich sind folgende Querschnittsthemen in allen Teilen zu berücksichtigen:

  • Nachhaltigkeit
  • Umweltschutz
  • Chancengleichheit
  • Barrierefreiheit
  • Baukulturelle Qualität und Identität
  • Bürgermitwirkung/Bürgerschaftliches Engagement
  • Stadt-Umland-Beziehungen/Netzwerke/Interkommunale Kooperation
  • Kundenfreundliche Stadt
  • Kommunalfinanzen

Das aktuelle INSEK setzt sich aus drei Großbausteinen zusammen:

  • Einer StadtUmbauStrategie (SUS)
  • Mehreren Integrierten Teilräumlichen Konzepten (ITK) – Fortschreibungen von 2007
  • Der Fortschreibung des INSEK aus dem Jahr 2014

Üblicherweise werden INSEK alle 5-8 Jahre fortgeschrieben; also bereits vor Ablauf ihres Betrachtungszeitlaufes. Dann ist meist der Änderungsbedarf wesentlich, weil sich Analysedaten oder Prognosewerte deutlich verändert haben (z. B. Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklungen). Feste Vorgaben des Landes Brandenburg gibt es dazu nicht.

INSEK_Kapitel 1 (PDF, 406 kB)

SWOT-Analyse in zehn Themenbereichen

Die Abkürzung SWOT bildet sich aus den englischen Begriffen (deutsche Entsprechung in Klammern):

Strenghts (Stärken; was ist besonders gut oder überdurchschnittlich)

Weaknesses (Schwächen; was ist schlecht oder unterdurchschnittlich)

Opportunities (Chancen; was könnte künftig positiv wirken) und

Threats (Risiken; was könnte sich gegenüber heute verschlechtern)

Im Rahmen einer Analyse werden folgende zehn Themenfelder untersucht und jeweils final im Rahmen einer SWOT-Aufstellung (in Tabellenform) bewertet:

  • Regionaler Kontext
  • Demographische Entwicklung und Entwicklungsperspektiven
  • Stadtstruktur und Innenstadtentwicklung
  • Stadtumbau
  • Wohnen
  • Wirtschaft und Beschäftigung
  • Soziales, Kultur und Bildung
  • Technische Infrastruktur
  • Nachhaltigkeit, Umwelt, Natur und Klimaschutz
  • Stadtmarketing

Insbesondere wird die Analyse anhand der jeweils vorliegenden, fachlich-konzeptionellen Grundlagen vorgenommen. Solche Grundlagen können im Auftrag der Stadtverwaltung bzw. durch sie selbst (z. B. Bevölkerungsprognosen, Schulentwicklungsplan) oder aber durch externe Institutionen und Träger (z. B. LandesEntwicklungsPlan HauptstadtRegion Berlin-Brandenburg LEP-HR, Regionalplanung) erstellt worden sein.

Neben heute in Deutschland allgemein üblichen Planungen und Konzepten (z. B. demographische Erhebungen, Tourismuskonzept) kommen auch regionale Besonderheiten zum Tragen (z. B. Frankfurt-Słubicer Handlungsplan, grenzüberschreitende Konzepte, Regionaler WachstumsKern Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt RWK).

INSEK_Kapitel 2 (PDF, 3,7 MB)

Leitbild und Entwicklungsziele für die künftige Stadtentwicklung

Unter einem übergeordneten Slogan (Leitbild) wird versucht, das Selbstverständnis der Stadt und ihre wichtigsten Entwicklungsoptionen zusammenzufassen. Dabei ist die Herausstellung von Alleinstellungsmerkmalen gegenüber anderen Städten besonders gewollt.

Das Leitbild im INSEK 2020-30 lautet:

Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice. Die deutsch-polnische Oderregion mit der aktiven Bürgergesellschaft gemeinsam gestalten.

Es wird durch die drei Leitbildbereiche:

  • Leitbildbereich I: Internationales Oberzentrum in der Metropolregion Berlin Brandenburg
  • Leitbildbereich II: Regionales Wirtschaftszentrum im transeuropäischen Korridor

       und

  • Leitbildbereich III: Zentrum von Bildung, Sport und Kultur mit grenzüberschreitender Ausstrahlung

untersetzt.

Die Leitbildbereiche I-III sind wiederum durch 7 bis 9 präzisierende Entwicklungsziele untersetzt.

In der weiteren Konzeption werden die Entwicklungsziele dann durch konkrete Maßnahmen und/oder Maßnahmenpakete differenziert.

INSEK_Kapitel 3 (PDF, 1008 kB)

Gesamtstädtische und teilraumbezogene Zentrale Vorhaben

Die Zentralen Vorhaben (ZV) stellen den Kern der künftigen Entwicklungsabsichten von Frankfurt dar und beschreiben die Prioritätensetzung städtischen Handels für die nächsten Jahre.

Zur Umsetzung der Entwicklungsziele wurden zehn Zentrale Vorhaben der Stadtentwicklung bis 2030 gebildet. Dabei wurden die Zentralen Vorhaben aus dem INSEK 2014-25 teilweise modifiziert sowie um ein weiteres ergänzt.

Die Zentralen Vorhaben sind in je fünf gesamtstädtische ZV (Allgemein flächendeckend angesetzte) und teilraumbezogene ZV unterschieden.

Gesamtstädtische Zentrale Vorhaben (ZV):

  1. Starke und breite wirtschaftliche Basis
  2. Europäische Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice
  3. Sozial ausgewogene Lebensverhältnisse und leistungsfähige Bildung
  4. Vielfältige Kultur- und Sportlandschaft
  5. Klima- und Umweltschutz

 Zentrale Vorhaben mit teilräumlichem Bezug:

  1. Band der urbanen Funktionen von der Stadtbrücke zum Bahnhof
  2. Erlebnisraum Stadtmitte vom Marktplatz zur Oder
  3. Universitätsquartier als Bindeglied zwischen Zentrum und Ziegenwerder
  4. Nördliche Innenstadt – Wohnen und Leben an der Oder
  5. Neue Perspektiven für die stadtumbaugebiete

Zu jedem Zentralen Vorhaben wird im INSEK versucht, eine allgemeinverständliche Erläuterung der Inhalte zu geben.

Die Vorhaben sind in der Folge mit präzisierenden Einzelvorhaben oder Vorhabenbausteinen untersetzt.

INSEK_Kapitel 4 (PDF, 1,1 MB)