Diese Webseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
 
Hilfsnavigation
                                © Stadt Frankfurt (Oder) Diagonale © Stadt Frankfurt (Oder)
Frankfurtkampagne Besser Frankfurt oder
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Seiteninhalt
20.12.2018

Entwicklung des Areals Slubicer Straße

Mit Beschluss der Stadtverordneten am 3.Mai 2018 wurde die Zustimmung zur Aufnahme von Vertragsverhandlungen zum Abschluss einer Entwicklungsvereinbarung mit dem Vorgabenträger P.ARC REAL ESTATE GmbH erteilt. Der Vorhabenträger hat im Rahmen eines von der Stadt durchgeführten Interessenbekundungs- und Investorenauswahlverfahrens ein Nutzungskonzept und ein städtebaulich – architektonisches Konzept erstellt. Diese bildeten die Grundlage für den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Entwicklungsvereinbarung am 06.12.2018.

Diese Vereinbarung legt die Grundlagen und Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Projekts für alle Vertragspartner verbindlich fest. Gemäß dem abgestimmten städtebaulichen Konzept beabsichtigt der Vorhabenträger die Entwicklung der Brachfläche an der Slubicer Straße. Es sind Nutzungen als Gewerbe- und Dienstleistungsstandorte (Einzelhandel) vorgesehen. Weiterhin ist die Errichtung von Wohnungen geplant. Neben der Entwicklung eines grenznahen Anziehungspunktes und der Attraktivitätssteigerung der Lebensbedingungen in der Innenstadt werden auch Stellplätze für Fahrzeuge geschaffen. Mit diesem Projekt soll teilweise der alte Stadtgrundriss wiederhergestellt werden. Es handelt sich hierbei um das größte innerstädtische Bauvorhaben der letzten Jahre. Innerstädtisches Bebauen ist sehr komplex und problematisch, weil zahlreiche Unwägbarkeiten bzw. Gefahren im Baugrund verborgen sind. Dazu zählen u.a. archäologisch interessante Bodendenkmale bzw. Spuren früherer Besiedlungen oder Kriege, aber auch eine Vielzahl von Leitungen verschiedenster Art. Besonders dieses Areal wurde in den zurückliegenden 100 Jahren auf unterschiedlichste Weise bebaut.

Nach 1945 wurden dort Wohnungen und Versorgungseinrichtungen erbaut. Nunmehr sind zwei großflächige Baukörper dort geplant. All die angeführten Gründe haben zur Folge, dass eine besonders tiefgründige Planung und Vorbereitung erforderlich ist, um die zu erwartenden Risiken zu minimieren. Jedes nicht rechtzeitig erkannte Problem führt zu Bauverzögerungen und höheren finanziellen Belastungen. Deshalb wurde unter der Leitung der Stadt eine Arbeitsgruppe gebildet, die aus Vertretern der Stadt, der Investoren, der Vertretern der Ver- und Entsorgungseinrichtungen und der Eigentümer der entsprechenden Flächen besteht. Diese Arbeitsgruppe arbeitet bereits nach einem festgelegten Terminplan, um alle Problemstellungen einer Lösung zu zuführen. Die letzte Sitzung fand am 17.12. statt zur Problematik der notwendigen Leitungsumverlegungen. Die nächste Sitzung ist für den 29. Januar geplant und wird sich mit dem Vorhaben bezogenen Bebauungsplan befassen. 

Der Investor hat bereits seine Terminkette für das Projekt bereits vorgestellt.

Wesentliche Eckpunkte sind:

Mai 2019                     –  Einreichung des Bauantrags

September 2019         -   Baubeginn

Februar 2021              -   Fertigstellung

Ostern 2021               –  feierliche Eröffnung

Alle Arbeiten an diesem Projekt liegen voll im Zeitplan. Die Beteiligten arbeiten hoch professionell, nur dadurch ist die anspruchsvolle Terminplanung einzuhalten.