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Kindertagesbetreuung

Die Stadt Frankfurt (Oder) stellt in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den freien Trägern als Betreiber der Kindertagesstätten sowie den Kindertagespflegepersonen ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung in Form von Kindertagesstätten (einschließlich Horten), Kindertagespflegestellen und Eltern-Kind-Gruppen zur Verfügung.

Ziele/ Aufgaben von Kindertagesbetreuung

  • die Unterstützung der Familien bei ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag
  • die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • die Integration von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern
  • die Förderung der Entwicklung der Kinder durch ein ganzheitliches Bildungs-, Erziehungs-, Betreuungs- und Versorgungsangebot
  • die Entfaltung der körperlichen, geistigen und sprachlichen Fähigkeiten der Kinder sowie regelmäßig den Entwicklungsstand der Kinder festzustellen
  • die Gewährleistung einer gesunden Ernährung und Versorgung

Dafür stehen in Frankfurt(Oder) derzeit 38 Kindertagesstätten10 Kindertagespflegestellen sowie 2 pädagogisch begleitete Spielgruppen (Eltern- Kind-Gruppen) in Trägerschaft von 21 freien Trägern zur Verfügung.

Gemäß § 24 SGB VIII sowie dem Kindertagesstättengesetz des Landes Brandenburg haben Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr bis Ende der 4. Klasse einen Anspruch auf Kindertagesbetreuung mit einer Mindestbetreuungszeit von täglich 6 (Vorschulbereich) bzw. 4 Stunden (Hort). Für eine längere Betreuungszeit sowie für Kinder unter einem Jahr und in der 5. und 6. Klasse orientiert sich die Feststellung des Betreuungsbedarfes an der zeitlichen Beanspruchung durch Erwerbstätigkeit oder andere bedarfsbegründende Tätigkeiten (zuzüglich Wegezeiten) und/oder den sonstigen Erfordernissen aus sozialen, pädagogischen oder familiären Gründen.

Aufnahmeverfahren

Es wird empfohlen, mindestens 6 Monate vor der geplanten Kinderbetreuung einen Platz zu suchen, um eine Betreuung ab dem Zeitpunkt sicherzustellen, ab dem der Betreuungsplatz auch tatsächlich benötigt wird. Sie können die Betreuungsform und die Einrichtung frei wählen, wenn der entsprechende Rechtsanspruch vorliegt und freie Kapazitäten vorhanden sind. Den Betreuungsvertrag für einen Kita-Platz schließen Sie dann direkt mit der Einrichtung. In der Kindertagespflege erfolgt ein Vertragsabschluss unter Beteiligung des Amtes für Jugend und Soziales. 

Sollten Sie in der von Ihnen gewünschten Kindertageseinrichtung keinen Platz erhalten, können Sie sich hier über freie Plätze informieren.

Übersicht freier Kita-Plätze Dezember 2018 (PDF, 127 kB)

Bei dringendem Bedarf weist Ihnen das Amt für Jugend und Soziales freie und geeignete Plätze nach. Diese können allerdings im gesamten Stadtgebiet liegen. Bis zu 30 Minuten Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelten als zumutbar.

Voraussetzung für die Aufnahme Ihres Kindes in Kindertagesbetreuung ist die Vorlage des Kita-Berechtigungsscheines in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle.

Der Berechtigungsschein wird im Amt für Jugend und Soziales mit nachstehendem Antrag beantragt und hat die Funktion eines Bescheides. Er enthält alle notwendigen Angaben über Art und Umfang des festgestellten Anspruchs und kann bei jedem Träger einer Kindertageseinrichtung oder einer Kindertagespflegeperson in Frankfurt (Oder) eingelöst werden, wenn ein freier Platz zur Verfügung steht. Eltern und Träger erhalten mit dem Berechtigungsschein die Garantie, dass der belegte Platz unter Berücksichtigung der zu leistenden Elternbeiträge durch die Stadt finanziert wird.

KiTa-Antrag (PDF, 995 kB)

Selbstständigkeitserklärung (PDF, 25 kB)

Informationsblatt DSGVO Kita (PDF, 124 kB)

Elternbeiträge

Gemäß KitaGesetz werden die Kosten der Kindertagesbetreuung durch Eigenleistungen des Trägers, durch Elternbeiträge, durch die Gemeinde sowie durch Zuschuss des Leistungsverpflichteten örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe gedeckt. Für die Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung werden daher Elternbeiträge erhoben (für Kindertagesstätten und Horte durch den Träger der Einrichtung/ für Kindertagespflege durch das Amt für Jugend und Soziales). Diese sind sozialverträglich gestaffelt und bemessen sich nach dem Alter und der Anzahl der Kinder, dem Einkommen sowie dem vereinbarten Betreuungsumfang. Außerdem ist für das Mittagessen ein privat-rechtliches Entgelt an die Kita bzw. Kindertagespflegeperson zu entrichten.
Im Jahr vor der Einschulung der Kinder müssen seit 01.08.2018 keine Beiträge mehr für die Betreuung gezahlt werden (Einstieg in die Elternbeitragsfreiheit). Dafür müssen die Eltern keinen Antrag stellen; die Beitragsfreiheit gilt automatisch. Kinder, die von der Einschulung zurückgestellt werden, sind zwei Jahre beitragsfrei: im Jahr bis zur Entscheidung der Rückstellung und im Jahr der Zurückstellung. Für Eltern, deren Kinder vorzeitig eingeschult werden, gibt es die Möglichkeit, die Elternbeiträge für das letzte Jahr vor der Einschulung zurückerstattet zu bekommen. Diese Rückerstattungen sind erstmals für das Kita-Jahr 2018/2019 möglich.
 

KiTa-Elternbeiträge ab 01.10.2017 (PDF, 207 kB)

Finanzierungsrichtlinie Kindertagesstätten 2017 (PDF, 163 kB)

Satzung Tagespflege ab 01.10.2017 (PDF, 191 kB)