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Diebstahl & Einbruch

1.1 Wohnungseinbruchsdiebstahl

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für die meisten Menschen ein Schock und beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl erheblich. Laut Statistik finden die meisten Einbrüche während des Tages statt, etwa zur Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden.

Einbruchsversuche kann man grundsätzlich nicht verhindern aber die Erfahrung zeigt, dass 40 % der Einbruchsversuche aufgrund von sicherungstechnischen Maßnahmen, verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Verhalten sowie durch Wachsame Nachbarn im Versuchsstadium stecken bleiben.

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist wichtiger denn je und wir möchten Ihnen Tipps geben, wie Sie Ihr Zuhause noch sicherer machen können und Einbrechern das Leben erschweren.

Verhaltentipps für ein noch sicheres Zuhause

Viele Einbrüche werden durch leichtsinniges Verhalten begünstigt. Gekippte Fenster, unverschlossene Türen, offene Terrassentüren etc. sind ein hohes Sicherheitsrisiko und für Einbrecher eine perfekte Einladung.

Gelegenheit macht Diebe, ist ein altes Sprichwort, welches sich oft bewahrheitet.  Nachfolgend möchten wir Ihnen Tipps geben, wie man durch vorausschauendes sowie verantwortungsbewusstes Verhalten potentiellen Tätern das Leben deutlich erschwert. 

  1. Schließen Sie stets alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren beim Verlassen des Hauses! Vorsicht, gekippte Fenster oder Terrassentüren sind offene Fenster!
  2. Schließen Sie immer, auch bei kurzer Abwesenheit, die Haustür zweimal ab!
  3. Bei Mehrfamilienhäuser stets den Hauseingang geschlossen halten. Prüfen Sie mit der Gegensprechanlage wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner drücken!
  4. Garten- und Garagentüren sowie Hoftore stets geschlossen halten, auch dann, wenn Sie zu Hause sind!
  5. Verstecken Sie Ihren Hausschlüssel niemals außerhalb der Wohnung bzw. des Hauses! Einbrecher kennen jedes Versteck!
  6. Sorgen Sie für eine ausreichende Beleuchtung für das gesamte Grundstück (z. B. durch Bewegungsmelder) sowie abschaltbare Außensteckdosen! Licht wirkt abschreckend beim Täter!
  7. Geben Sie nie einen Hinweis auf Ihre Abwesenheit, etwa in sozialen Netzwerken, auf dem Anrufbeantworter etc.
  8. Leitern, Mülltonnen, Gartenmöbel benutzen viele Einbrecher als Kletterhilfen, um auch über höher gelegene Fenster oder Balkone einzusteigen. Wenn diese in einbruchgefährdeten Bereichen stehen, wegräumen oder anschließen!
  9. Rollläden nur zur Nachtzeit schließen und nicht tagsüber!
  10. Vermeiden Sie eine zu dichte sowie zu hohe Bepflanzung am Haus. Denn diese bietet nicht nur Ihnen Sichtschutz, sondern auch den Einbrechern!
  11. Bitten Sie Freunde oder Nachbarn während Ihrer Abwesenheit den Briefkasten zu leeren und Anwesenheit zu simulieren!
  12. Achten Sie auf Fremde auf dem Grundstück des Nachbarn bzw. im Mehrfamilienhaus und sprechen Sie diese an! Wirkt abschreckend beim Täter!

Mechanische und elektronische Sicherungseinrichtungen

Eine mechanische Grundsicherung von Türen und Fenstern, sinnvoll aufeinander abgestimmt, ist der essentielle Baustein im Gesamtgefüge aller präventiven Maßnahmen gegen Einbruchsdiebstahl.

Fenster und Türen sind Schwachstellen an einem Haus bzw. einer Wohnung und demzufolge benötigen diese zusätzliche mechanische Sicherungselemente.

Bei Neu- und Umbauten wird der Einbau von geprüften, zertifizierten einbruchhemmenden Fenstern, Türen und Rollläden nach DIN EN 1627 ab der Widerstandsklasse RC 2 empfohlen.

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes empfiehlt bei vorhandenen Fenstern, Fenstertüren und Eingangstüren eine sicherungstechnische Nachrüstung, um die Einbruchsicherheit effektiv zu erhöhen.

Empfehlungswerte mechanische Sicherungselemente für Türen

-       Schließzylinder mit Sicherungskarte (der Riegel vom Zylinder- oder Einsteckschloss mit Mehrpunktverriegelung muss mind. 20 mm tief in das Schließblech greifen)

-       Einsteck- oder Zylinderschlösser mit Mehrpunktverriegelung

-       Stabiles Schließblech mit ausreichender Verankerung

-       Zusätzliche Scharnierseitensicherungen bei außenliegenden Bändern

-       Geprüfter einbruchhemmender Schutzbeschlag

Sichern Sie Ihre Eingangstür zudem mit einer zusätzlichen Türsicherung wie z. B. einem Zusatzschloss mit Sperrbügel, Querriegelschloss. Durch die zusätzliche Sicherung wird der Widerstandswert der Tür erhöht.

Empfehlenswerte mechanische Sicherungselemente für Fenster und Fenstertüren

-       Sicherung durch Pilzkopfzapfen

-       Zusatzschlösser und Scharnierseitenschutz

-       Abschließbare und geprüfte Fenster- und Türgriffe in Verbindung mit Aushebel- und Anbohrschutz

Auch Kellerfenster, Kellertüren, Lichtschächte und Rollläden müssen äquivalent gesichert werden.

Elektronische Sicherheitssysteme

Alarmanlagen (Einbruchmelde- und Überfallmeldeanlagen) sind eine sinnvolle Ergänzung zur mechanischen Sicherungstechnik, die sowohl dem Objektschutz als auch Personenschutz dient und das Entdeckungsrisiko für den Einbrecher wesentlich erhöht.

Fachgerechter Einbau

Der Einbau von Sicherungseinrichtungen sollte von qualifizierten Fachbetrieben vorgenommen werden, damit die Wirksamkeit der Einrichtungen gewährleistet ist.

In dem Errichternachweis für mechanische Sicherungseinrichtungen, herausgegeben seitens des Polizeipräsidiums Land Brandenburg, werden Firmen benannt, die sowohl die personellen Voraussetzungen als auch die fachliche Qualifikation zur fachgerechten Montage innerhalb eines Aufnahmeverfahrens nachgewiesen haben.

Weitere Informationen und Hinweise zur Thematik Einbruchschutz erhalten Sie im Sachgebiet der Prävention in der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder).

Bei Interesse an einer einfachen Sicherheitsberatung vor Ort, wenden Sie sich bitte auch an die Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder), Bereich Prävention.

Wachsamkeit in der Nachbarschaft

Nicht nur gut gesicherte Fenster und Türen sind wirksame Maßnahmen gegen Haus- und Wohnungseinbrüche, sondern durch Wachsamkeit in der Nachbarschaft kann jeder Frankfurter Bürger einen wichtigen Beitrag leisten, Einbrüche zu verhindern oder zumindest zu erschweren.

Über 40 % der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen Aufmerksamer Nachbarschaft!

Polizeiliche Erkenntnisse zeigen eindeutig, je aufmerksamer und aktiver eine Nachbarschaft, je stärker der Zusammenhalt und ein soziales Miteinander, desto höher steigt für den Täter das Risiko an, entdeckt zu werden.

Aufmerksamkeit und Wachsamkeit der Nachbarn haben nichts mit spionieren zu tun, sondern mit nachbarschaftlicher Mitverantwortung für mehr Sicherheit in Ihrem Wohnviertel. Aufmerksame Nachbarn sind ein probates sowie nachhaltiges Mittel, ungebetenen Gästen das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Kommunizieren Sie mit Ihren Nachbarn über das Thema „Sicherheit für unser Wohngebiet“ z. B. beim nächsten Grillabend und helfen Sie sich gegenseitig.

Besonders in der Ferienzeit sind aufmerksame Nachbarn unabdingbar. Wenn Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus für längere Zeit verlassen, bitten Sie Ihren Nachbar, den Briefkasten kontinuierlich zu leeren, Rollläden auf- und ablassen etc. Tauschen Sie untereinander Rufnummern aus.

Zeigen Sie ein gesundes Misstrauen gegenüber Fremden in Ihrem Wohngebiet, auf dem Nachbargrundstück bzw. im Mehrfamilienhaus. Sprechen Sie verdächtige Personen an, ohne sich jedoch selbst in Gefahr zu bringen.

Wenn Ihnen eine Verhaltensweise verdächtig vorkommt, informieren Sie umgehend Ihre Nachbarn und die Polizei über den Notruf 110, lieber einmal mehr, als einmal zu wenig.

Die Polizei kann nicht überall vor Ort sein, aber ein Nachbar ist fast immer in der Nähe.

Durch gegenseitige Wachsamkeit gewinnen sowohl Sie als auch Ihre Nachbarn deutlich an Sicherheit und Lebensqualität in Ihrem Wohnumfeld.

In der Geschäftsstelle des städtischen Sicherheits- und Präventionsrates im Stadthaus erhalten Sie kostenlose Aufkleber „Vorsicht! Wachsamer Nachbar“.

Bringen Sie diesen gut sichtbar im Eingangsbereich des Grundstückes, z. B. am Briefkasten, an. Damit zeigen Sie potentiellen Tätern visuell auf, dass Sie in einer gut funktionierenden Nachbarschaft wohnen.

 

Eigentumsschutz mittels forensischer Markierung mit künstlicher DNA

Die Kennzeichnung von Wertgegenständen mit künstlicher DNA ist eine weitere Möglichkeit der Eigentumssicherung.

Durch die Markierung wird sowohl Transport, Besitz als auch der Verkauf von gestohlenen Wertgegenständen für potenzielle Diebe viel risikoreicher. Für die Polizei wird die Identifizierung von Diebesgut, welches mit künstlicher DNA gekennzeichnet wurde, erheblich erleichtert.

Was ist künstliche DNA?

Eine durchsichtige synthetisch hergestellte Markierungsflüssigkeit die drei Komponenten beinhaltet:

  1. Einen individuellen DNA-Code, welcher eindeutig nur einem Anwender zugeordnet werden kann.
  2. Fluoreszierende Anteile, die mittels einer UV-Lampe sichtbar werden.
  3. Diverse Microdots (mikroskopisch kleine Kunststoffplättchen), auf denen ein einmaliger Zifferncode eingraviert ist und der mittels eines Mikroskops schnell und einfach ausgelesen werden kann.

Wie wird die Markierungsflüssigkeit angewandt?

Was kompliziert klingt, ist in der Handhabung ganz einfach und für jedermann sofort durchführbar.

1. Der Anwender markiert seine Wertgegenstände.
Die Markierungsflüssigkeit sollte an verschiedenen Stellen (auffällig und unauffällig) aufgetragen werden.

2. Der Anwender registriert sich bei der gesicherten Datenbank des Herstellers. Name, Anschrift, Erreichbarkeit und Codier-Code werden in der Datenbank hinterlegt. Auf die Datenbank haben der jeweilige Eigentümer und die Polizei Zugang.

3. Die markierten Gegenstände, Gebäude bzw. das Wohnumfeld kennzeichnet der Anwender deutlich sichtbar mit Aufklebern bzw. Hinweisschilder.

Das verdeutlicht die Markierung mit künstlicher DNA visuell und wirkt abschreckend beim potenziellen Täter.

Was passiert, wenn markierte Gegenstände gestohlen werden?

Wenn die Polizei bei einer Kontrolle einen markierten Gegenstand findet, kann sie nach dem Auslesen der Microdots und Abfrage in der Datenbank den Gegenstand zuordnen, den rechtmäßigen Eigentümer kontaktieren und zeitnah den Gegenstand zurückführen.

Anwendungsmöglichkeiten

  •  Laptop, Kamera, Navigationsgeräte, Computer, Handy, Bildschirme etc.
  • Kraftfahrzeuge, landwirtschaftliche Maschinen, Werkzeuge, Bootsmotoren, Geräte und Baumaschinen etc.

1.2 Gartenhauseinbruchsdiebstahl

Besonders in der Winterzeit bleiben Gartenlauben bzw. Bungalows zumeist langfristig unbenutzt und sind dadurch für Einbrecher ein verlockendes Ziel. Mit nachfolgend aufgezeigten mechanischen Sicherrungsmaßnahmen und Verhaltenstipps können Sie Ihr Gartenhäuschen in- und außerhalb der Saison vor Einbruch sichern.

Sicherung der Gartenhaustür:

  • Einbau von Einsteck- oder Zylinderschlösser mit Mehrpunktverriegelung
  • Einbau von Sicherheitsschließbleche mit ausreichender Verankerung (das Aufbrechen der Tür wird erschwert)
  • Einbau von zusätzlichen Scharnierseitensicherungen (das Aushebeln der Tür wird abgewehrt)

Sicherung der Gartenhausfenster:

Schützen Sie die Fensterscheiben vor dem Zerschlagen durch Anbringung von Gittern. Zudem bieten stabile Fensterläden Schutz, wenn Sie von der Innenseite zu verriegeln und gegen Ausheben gesichert sind!

Zusätzliche Sicherung der Gartenhausfenster in der Winterzeit

Eine zusätzliche Sicherung der Fenster in der Winterzeit mit Voll- oder Schichtholzplatten ist empfehlenswert. Die Platten werden mit Schrauben am Fensterrahmen befestigt und von der Innenseite verschraubt!

Alarmanlagen

Einen zusätzlichen Schutz bieten Einbruchmeldeanlagen.

Fachgerechter Einbau

Der Einbau von Sicherungseinrichtungen sollte von qualifizierten Fachbetrieben vorgenommen werden, damit die Wirksamkeit der Einrichtungen gewährleistet ist.  Bei Interesse an einer einfachen Sicherheitsberatung vor Ort, wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder), Bereich Prävention.

10 Verhaltenstipps gegen ungebetene Gäste

  • Schließen Sie stets alle Fenster, Terrassentüren beim Verlassen des Gartenhauses!
  • Schließen Sie die Garteneingangstür, Nebeneingangstüren und die Garage zweimal ab!
  • Verstecken Sie niemals den Hausschlüssel außerhalb des Gartenhauses! Einbrecher kennen alle Notschlüsselverstecke!
  • Vermitteln Sie nach außen nicht unnötig Besitz bzw. Vermögen!
  • Räumen Sie alle Terrassenmöbel weg und schalten Sie Außensteckdosen stromfrei!
  • Lassen Sie keine Gartenwerkzeuge wie Spaten, Schaufeln etc. herumliegen, die dem Täter als Einbruchshilfe dienen!
  • Lassen Sie keine Wertgegenstände, Bargeld, technische Geräte im Gartenhaus!
  • Leuchten Sie das Gartengrundstück bzw. das Gartenhaus aus, z. B. mittels Bewegungsmelder. Licht wirkt abschreckend beim Täter!
  • Kontrollieren Sie Ihr Gartenhaus in den Wintermonaten öfters!
  • Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Gartennachbarn und helfen Sie sich gegenseitig. Tauschen Sie Telefonnummern untereinander aus. Somit ist die Erreichbarkeit bei verdächtigen Wahrnehmungen auf dem Grundstück des Nachbarn bzw. im Notfall gewährleitstet.

Zeigen Sie stets alle Sicherheitsvorkehrungen die Sie getroffen haben offensichtlich!

Weitere Informationen und Hinweise zum Thema wirksamer Einbruchschutz erhalten Sie zudem im Sachgebiet der Prävention in der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder), Tel.: 03361 5681080.

1.3 Fahrraddiebstahl

Tipps zur Sicherung von Fahrrädern

Für viele Frankfurter gehört das Fahrradfahren zum Alltag.

Damit Sie das Risiko minimieren, Opfer eines Fahrraddiebstahls zu werden, beachten Sie bitte die nachfolgenden Empfehlungen, denn eine fehlende bzw. schlechte Sicherung begünstigt diesen. Oft reichen wenige Minuten der Unachtsamkeit aus und Fahrraddiebe nutzen die Gunst der Stunde.

1.     Stabiles VdS-zertifiziertes Fahrradschloss

Die Basis des Diebstahlschutzes von Fahrrädern beginnt bei der Wahl des Fahrradschlosses. Achten Sie darauf, dass das Schloss aus durchgehärtetem Spezialstahl hergestellt und mit einem massiven Schließsystem ausgerüstet ist.

Geeignete Schlösser sind Bügel-  und Panzerkabelschlösser sowie massive Stahlketten. Für ein wirksames Fahrradschloss kalkulieren Sie ca. zehn Prozent des Fahrradwertes ein.

2.     Fahrrad ANSCHLIEßEN statt nur Abschließen

Schließen Sie Ihr Fahrrad (Rahmen sowie Vorder- oder Hinterrad) stets an einem verankerten stabilen Gegenstand (Laternenpfahl, Fahrradständer etc.) an auch dann, wenn Sie Ihr Fahrrad nur für einen kurzen Moment abstellen. Vergessen Sie nicht, Ihr Fahrrad auch in geschlossenen Räumen (Keller, Garage, Fahrradraum) anzuschließen und einzelne Fahrradteile zu sichern.

3.     Fahrraddaten im Fahrradpass erfassen

Einen Fahrradpass stellt der Händler beim Fahrradkauf aus. Falls nicht, fragen Sie danach.

Im Fahrradpass werden alle relevanten Daten, wie Farbe, Typ, Rahmennummer, Codier-Nummer, Anschrift, Erreichbarkeit, Foto des Rades etc. erfasst. Bewahren Sie den ausgefüllten Fahrradpass in Ihren persönlichen Unterlagen auf.

4.     Fahrradcodierung

Lassen Sie Ihr Fahrrad individuell codieren, denn die Codierung verdeutlicht sofort, wer der Eigentümer des Rades ist. Zudem erschwert die Codierung den Verkauf gestohlener Fahrräder.

Für die Fahrradsaison 2018 heißt das: Ein zertifiziertes Schloss kaufen, das Rad codieren lassen, den Fahrradpass sorgfältig ausfüllen und stets alle Sicherungsvorkehrungen nutzen! Gute Fahrt!

Wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand unberechtigt an einem Fahrrad herumhantiert, informieren Sie bitte sofort die Polizei über den Notruf 110!

Der kommunale Sicherheits- und Präventionsrat bietet seit August 2011 den Frankfurtern die Möglichkeit der kostenlosen Fahrradcodierung an. Die Fahrradcodierung ist ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit in Frankfurt (Oder) zur Bekämpfung des Fahrraddiebstahls.

Wann und wo kann ich mein Fahrrad individuell codieren?

Ganzjährig ist es möglich, den Drahtesel im Stadthaus, nach vorheriger Terminvereinbarung, codieren zu lassen.

Ansprechpartner: Frau Sabbarth
Tel.:    0335 552 3241
E-Mail: jana.sabbarth@frankfurt-oder.de

Stadthaus
Amt für Öffentliche Ordnung
Geschäftsstelle Sicherheits- und Präventionsrat
Raum 0.126
Goepelstraße 38

Bei diversen Fahrradcodierungsaktionen in Frankfurt (Oder) und in den Ortsteilen.

Termine 2017

Datum

Ort

Uhrzeit

Dienstag,

20.06.2017

Citywache

Carl-Phillip-Emanuel-Bach-Str.

15:00 – 18:00 Uhr

Dienstag,

22.08.2017

Citywache

Carl-Phillip-Emanuel-Bach-Str.

15:00 – 18:00 Uhr

Dienstag,

10.10.2017

Citywache

Carl-Phillip-Emanuel-Bach-Str.

15:00 – 18:00 Uhr

Wie viel kostet die Fahrradcodierung?

Die Fahrradcodierung ist für alle Frankfurter Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

Was benötige ich zur Fahrradcodierung?

Drei Dinge sind zur Fahrradcodierung mitzubringen:

  • Das eigene Fahrrad
  • Ein Eigentumsnachweis (Kaufbeleg, Rechnung etc.) für das Fahrrad
  • Ein Identitätsnachweis (Personalausweis/ Reisepass)

Wozu dient die Fahrradcodierung?

Ein deutlich codiertes Fahrrad ist für Diebe weniger attraktiv und risikoreicher, denn die individuelle Codierung verdeutlicht sofort, wer der Eigentümer des Rades ist und wirkt daher abschreckend beim potentiellen Täter. Zudem ist eine Rückführung gefundener oder sichergestellter Fahrräder zum rechtmäßigen Eigentümer zeitnah möglich.

Wie wird das Fahrrad auf chemischer Basis codiert?

Eine perforierte Schablone wird an dem Fahrradrahmen angebracht und mittels einer Markierungspaste wird ein individueller Code dauerhaft in den Fahrradrahmen eingeprägt. Das markierte Fahrrad wird deutlich sichtbar mit einem Aufkleber „DIEBSTAHLSCHUTZ FINGER WEG – RAD IST CODIERT!“ versehen. Der Bürger registriert sich bei der Datenbank des Herstellers (Name/ Anschrift/ Erreichbarkeit/ Codier-Nummer). Zugang auf die gesicherte Datenbank haben sowohl die Polizei als auch der jeweilige Eigentümer.

1.4 Diebstahl von/an/aus Kfz

Verhaltenstipps beim Verlassen/Abstellen eines Fahrzeuges

Durch richtiges Verhalten beim Verlassen und Abstellen des Fahrzeuges sowie durch Wachsamkeit in der Nachbarschaft kann jeder Frankfurter Bürger einen wichtigen Beitrag leisten, Tatgelegenheiten zu erschweren und eine Abschreckungswirkung zu induzieren.

Verhaltenshinweise

  • Parken Sie Ihr Fahrzeug bevorzugt in der Garage oder an einem gut beleuchteten und belebten Platz, auch dann, wenn dies ein wenig mehr Aufwand bedeutet.
  • Schließen Sie stets alle Fenster, das Schiebedach, den Kofferraum sowie den Tankdeckel!
  • Rasten Sie immer das Lenkradschloss ein!
  • Lassen Sie niemals, auch nicht für einen kurzen Augenblick, den Zündschlüssel stecken!
  • Ein unabgeschlossenes Fahrzeug ist eine Einladung für Diebe. Schließen Sie deshalb Ihr Fahrzeug stets sorgfältig ab! Dies gilt auch, wenn Sie Ihr Fahrzeug nur kurz verlassen oder auf Ihrem Privatgrundstück abstellen!
  • Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit einer Funkfernbedienung verschließen, sollten Sie im Anschluss prüfen, ob das Auto tatsächlich verschlossen ist. Warum? Ein Funkblocker kann das Funksignal Ihrer Fernbedienung stören.
  • Achten Sie darauf, dass Sie keine Wertgegenstände, Fahrzeugpapiere, mobile Navigationsgeräte und deren Halterung, Hinweise zur Wohnungsanschrift, Hausschlüssel, Handtasche, Handy sowie keinen Ersatzschlüssel im Fahrzeug zurücklassen!
  • Nutzen Sie kontinuierlich alle Sicherungsvorrichtungen Ihres Fahrzeuges!

Zeigen Sie ein gesundes Misstrauen gegenüber Fremden in Ihrem Wohngebiet z. B., wenn Ihr Fahrzeug oder das vom Nachbarn von Fremden fotografiert bzw. begutachtet wird. Notieren Sie sich nach Möglichkeit das Kennzeichen verdächtiger Autos, die mehrmals langsam durchs Wohngebiet fahren.

Wenn Ihnen eine Verhaltensweise verdächtig vorkommt, informieren Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110.

Lassen Sie sich von Ihrem guten Menschenverstand leiten, denn Sicherheit beginnt bei Ihrem eigenen Verhalten.

Mechanische- u. elektronische Kfz-Sicherungen

Das A und O für einen wirkungsvollen Diebstahlschutz aus/von Kraftfahrzeugen ist eine Kombination aus mechanischen und elektronischen Sicherungen.

Mechanische Kraftfahrzeugsicherungen

- Mechanische Wegfahrsperren

  • Lenkradkralle  → erschwert das Drehen des Lenkrades (gut sichtbare Diebstahlsicherung)
  • Felgenschloss → Radsicherungsschrauben erschweren das Abmontieren der Räder
  • Gangschaltungssperre → blockiert den Schalthebel
  • Radkralle → massiver Stahlbügel blockiert das Vorderrad
  • Lenksäulensperre → blockiert die Lenkung an der Lenksäule

- Zusatzschlösser für Türen und Kofferraum (Bolzenriegelschloss)

Elektronische Kraftfahrzeugsicherungen

  • Elektronische Wegfahrsperre
  • Diebstahlwarnanlage
  • Kfz- Ortungssysteme

Vergessen Sie nicht, die Gegenstände in/auf Dachgepäckträgern zu sichern. Alle Befestigungspunkte müssen mit einem Sicherheitsschloss ausgerüstet sein!

1.5 Taschendiebstahl

Taschendiebe arbeiten mit diversen Tricks bzw. Ablenkungsmanövern. Sie nutzen Gedränge und insbesondere Menschenansammlungen wie z. B. an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Volksfesten, Weihnachtsmärkten, Messen, Einkaufscentern.

Taschendieben sieht man Ihre eigentliche Absicht nie an und sie gehen fast immer in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor. Erkennungsmerkmal bei Taschendieben ist der suchende Blick nach der „Beute“. Sie schauen Ihr Opfer nicht direkt an.

Mit den nachfolgenden Tipps möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie sich mit einfachen Maßnahmen, wirksam vor Taschendiebstahl schützen können.

Verhaltenstipps zum Schutz vor Taschendiebstahl im Urlaub

Damit Sie während Ihres Urlaubes nicht Opfer eines Taschendiebstahls werden, sollten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:

Am Strand:

  1. Nehmen Sie keine Wertsachen zum Strand mit, die Sie nicht benötigen und nur so viel Bargeld wie nötig!
  2. Lassen Sie Ihre Wertsachen nie unbeaufsichtigt am Strand zurück, z. B. wenn Sie schwimmen gehen!
  3. Lassen Sie sich nicht am Strand in Verkaufsgespräche verwickeln! Typischer Trick der Taschendiebe am Strand. Einer bietet Ihnen etwas an und lenkt Sie ab, der andere entwendet Ihre Wertsachen.

Beim Städtetrip:

In vielen Urlaubsregionen und besonders in europäischen Städten wie z. B. Barcelona, Rom, Prag, Paris sind Taschendiebe vermehrt unterwegs! Hier ist auf belebten und öffentlichen Plätzen, an Touristenattraktionen und bei größeren Menschenansammlungen besondere Achtsamkeit und ein „gesundes Misstrauen“ geboten!

  1. Lassen Sie wichtige Dokumente und Wertsachen im Hotelsafe!
  2. Kopieren Sie wichtige Dokumente wie z.B. Reisepass, Kreditkarten, Flugticket und bewahren Sie diese an einer anderen Stelle auf!
  3. Nehmen Sie nur das Notwendigste an Bargeld mit!
  4. Bewahren Sie Geldbörsen, Handys und benötigte Dokumente an verschiedenen Stellen, möglichst körpernah, auf! Schwer zu entwenden sind Gürteltaschen, Brustbeutel oder Geldgürtel!
  5. Halten Sie Hand- und Umhängetaschen stets geschlossen und tragen Sie diese auf der Körpervorderseite!
  6. Zeigen Sie nie, wie viel Geld Sie mit sich führen!
  7. Lassen Sie Ihre Handtasche oder Wertsachen niemals unbeaufsichtigt stehen!
  8. Wenn Sie z. B. in ein Strandcafé oder Restaurant einkehren, lassen Sie nie Ihr Handy oder Portemonnaie unbeaufsichtigt auf dem Tisch liegen!
  9. Tauschen Sie andere Währungen nur in Geldinstituten!
  10. Bewahren Sie keine Wertgegenstände/Bargeld im Rucksack auf!
  11. Bei Bezahlung mit der Kreditkarte achten Sie darauf, dass Sie Ihre eigene Kreditkarte zurückbekommen!

Am Flughafen/ Bus/ Bahn

  1. Lassen Sie Ihr Gepäck niemals aus den Augen!
  2. Bewahren Sie Bargeld, Kreditkarten, Handys und Dokumente, möglichst am Körper verteilt auf, z. B. im Brustbeutel, Gürteltasche oder verschließbaren Innentaschen Ihrer Jacke.
  3. Wenn Sie während des Fluges bzw. der Bahn- oder Busfahrt Ihren Platz kurz verlassen müssen, bitten Sie eine vertrauenswürdige Person, auf Ihr Gepäck aufzupassen!
  4. Bahnreisende sollten darauf achten, dass Sie Handtaschen nicht an Abteiltüren bzw. Wagendurchgängen aufhängen.

Tipps zum Schutz vor Taschendiebstahl

  1. Nehmen Sie stets nur das Nötigste an Bargeld mit!
  2. Bewahren Sie Bargeld, Kreditkarten, Handys und Dokumente möglichst körpernah, an verschiedenen Stellen, wie z. B. in verschließbaren Innentaschen der Jacke, im Brustbeutel oder in Gürteltaschen auf!Portemonnaie oder Handy niemals in der Gesäßtasche aufbewahren!
  3. Halten Sie Ihre Hand- bzw. Umhängetasche stets geschlossen und tragen diese auf der Körpervorderseite. Der Zipper des Reisverschlusses der Tasche sollte nach vorne zeigen und das Außenfach zum Körper!Kleinere Taschen können Sie unter dem Arm klemmen!
  4. Fremde sollten möglichst keinen Einblick in Ihre Brieftasche erhalten, während Sie bezahlen!
  5. Stellen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt ab z.B. im Geschäft oder Restaurant und hängen Sie diese nicht über Ihre Stuhllehne!
  6. Legen Sie Ihre Handtasche nie in den Einkaufskorb/Einkaufswagen bzw. hängen diese nie über den Einkaufswagen.
  7. Lassen Sie keine Wertsachen in Ihrer Jacke bzw. im Mantel, wenn Sie diese im Restaurant an der Garderobe aufhängen!
  8. Lassen Sie Ihr Handy oder Portemonnaie niemals unbeaufsichtigt auf dem Tisch liegen wie z.B. im Restaurant oder im Straßencafé!
  9. Bewahren Sie kein Portemonnaie oder Wertsachen im Rucksack auf!

Bei dichtem Menschengedränge oder einer unübersichtlichen Situation halten Sie Ihre Handtasche bzw. den Rucksack auf der Körpervorderseite mit beiden Händen fest.

Denken Sie stets daran, Taschendiebe sind freundlich, sehen völlig harmlos und unschuldig aus, sind aber absolut gefährlich!