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Kampagne "Stadtradeln"

Roland Totzauer,  06.08.2017 um 12:09 Uhr:
Die Stadtradel-Aktion ist als Motivationsveranstaltung für radbesitzende Autofahrer durchaus geeignet, um sie mal wieder auf ihr Fahrrad zu locken. Für mich persönlich ist die Stadtradel-Kampagne aber überflüssig: Ich habe kein Auto. Ich erzeuge also kein CO2 durch Abgase. Ich fahre mit meinen Rädern das ganze Jahr von Januar bis Dezember durchs Leben. Eine CO2-Gegenrechnung ist in meinem Fall also sinnlos. Daraus zog ich meine Konsequenz und beendete am 30.07.2017 meine Teilnahme am Stadtradeln. Die Frankfurter Autofahrer sollen ihr schlechtes Umwelt-Gewissen ohne mich kompensieren!
Auch angesichts des aktuellen Auto-Abgas-Skandals steige ich aus. Ich lasse mich nicht mehr als Alibi-Radfahrer politisch instrumentalisieren. Leider sehe ich in Frankfurt (Oder) keinen ernsthaften politischen Willen, die Abgaswerte zu senken und die Verkehrssituation zugunsten von Alltags-Radfahrern und Radtouristen zu verändern.
Am 05.08.2017 hat "Der Oderlandspiegel" meine Meinung als Leserbrief veröffentlicht!
Anlagen zum Beitrag:
Status: Erledigt

Kommentare zum Beitrag

VerfasserAdministrator Datum der Erstellung08.08.2017, 10:51 Uhr
Sehr geehrter Herr Totzauer, als langjähriger Tourenleiter, der Menschen Frankfurt (Oder) und dessen Umgebung radelnd näher bringt, wurde Ihre Teilnahme am letzt- und diesjährigen STADTRADELN erfreut aufgenommen. Die Teilnahme an der Aktion ist freiwillig, von einer Instrumentalisierung kann daher keine Rede sein. Jeder Radfahrende kann selbst entscheiden, ob er sich registriert und sich dem Wettbewerb stellt. Es geht um den Spaß am Radfahren und darum, diesen auch Nicht- oder Selten-Fahrradnutzenden näher zu bringen. Das STADTRADELN soll u.a. auch aufzeigen, welches klimaschutzrelevante Einsparpotential in der Mobilität mit der Substitution von PKW- durch Fahrradfahrten möglich ist, aber soll auch das Miteinander der Verkehrsträger stärken. Für Frankfurt (Oder) bietet die Aktion STADTRADELN im wichtigen Bereich Kommunikation/ Öffentlichkeitsarbeit eine gute Möglichkeit für die nachhaltige Mobilität des Radfahrens zu werben. Ein wichtiger Fokus ist es dabei, die kommunalen, politischen Entscheider für diese Aktion zu gewinnen und diese zum Radfahren zu motivieren. Auch in der Stadt Frankfurt (Oder) hat das Fahrrad gutes Potential, sich noch mehr in die städtische Mobilität zu integrieren. Eine Aktion wie das STADTRADLEN soll hierbei ein Umdenken im Mobilitätsverhalten befördern. Selbstverständlich sollen bei dieser Aktion Radfahrende, welche das Fahrrad bereits als Hauptverkehrsmittel nutzen, nicht ausgeschlossen werden. Im Gegenteil: Genau diese fahrradaffinen Menschen zeigen, dass Mobilität auch abseits des PKW-Besitzes möglich ist und können dementsprechende Motivation für Andere geben. Sie sind eingeladen, sich in die Gestaltung der Radverkehrsförderung in Frankfurt (Oder) einzubringen. Dies ist beispielsweise über die Teilnahme an der AG Radverkehr, die Diskussion mit Stadtverordneten oder das Einbringen von konkreten Vorschlägen über die Bürgerplattform möglich. Ihre Abt. Stadtentwicklung / Stadtplanung