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23.08.2018


Frankfurt (Oder) und Slubice rockten das Pol'And'Rock Festival

„Man braucht viele engagierte Partner und man muss schon positiv verrückt sein, um sich als einzige (Doppel-)Stadt neben über 50 Nichtregierungsorganisationen auf dem größten Rockfestival Europas zu präsentieren“, sagt Marta Rusek, Projektleiterin des Frankfurt-Slubicer Kooperationszentrums. „Unsere Partner, die Europa-Universität Viadrina, die Handwerkskammer Frankfurt (Oder), der AStA der Viadrina, Polando, Słubfurt e.V. und viele andere, haben uns hervorragend unterstützt. Und man muss für seine Stadt „brennen“, um drei Tage lang bei über 35 Grad durchzuhalten.“

Die über 2.000 überwiegend jungen Leute aus Polen und Deutschland, die die „Playground Europe“ genannte Zeltstadt von Frankfurt (Oder) & Slubice auf einem Hügel über dem Hauptfestivalgelände besuchten, fanden ein vielfältiges, deutsch-polnisches Programm vor, das zum Mitmachen einlud.

Die junge Słubicer Tanzgruppe "Bohema“ rief mit klassischen und modernen Tänzen Begeisterung hervor, die mit viel Professionalität und Lebensfreude aufgeführt wurden. Zu Samba- und Jive-Klängen konnten anschließend die Besucher mittanzen.
Im „Słubfurter Passamt“ nutzten über hundert Besucher die Gelegenheit, sich einen Ausweis der deutsch-polnischen Republik „Nowa America“ ausstellen zu lassen.
Die Słubicer Künstlergruppe „Funatycy“ brachte Hunderten das Jonglieren bei. Beim Zumba-Tanzen machten jeden Tag trotz der Hitze zwischen 30 und 50 Leute mit. 
Studierende der Viadrina boten Taschenbemalen, Europa-Quiz und Entspannungsmassagen an. 
Die Mitarbeiterinnen des Słubicer „Jugendkarrierezentrums“ bewiesen, dass auf einem Rockfestival auch Berufsberatung angenommen wird, wenn sie mit Engagement und Witz daherkommt.
Die längsten Warteschlangen gab es am Stand der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), wo Dozentinnen Henna malten und Zöpfe flochten und ganz nebenbei über die Möglichkeiten einer Berufsausbildung in Frankfurt (Oder) plauderten.

„Natürlich ist es ungewöhnlich, sich als Stadt auf einem Rockfestival zu präsentieren“, räumt die Frankfurter Dezernentin für Kultur, Bildung, Sport, Bürgerbeteiligung und Europa Milena Manns ein. „Doch unsere Doppelstadt ist ja auch ein besonderer Standort. Mit unserem internationalen Profil, mit unseren deutsch-polnischen Bildungsangeboten, mit viel Engagement und Kreativität und mit der klaren Botschaft: Kommt zu uns, hier könnt ihr mitgestalten. Ich bin überzeugt, dass diese Botschaft angekommen ist. Wir haben mit unserer Teilnahme ein Zeichen für ein tolerantes, partnerschaftliches Europa gesetzt.“


Weitere Informationen und Bilder auf Facebook: Kooperationszentrum und Playground Europe