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Frankfurt – Stadtentwicklung an der Oder

Stadtentwicklung wird als Begriff häufig mit der hoheitlichen Stadtplanung gleichgesetzt. In Erweiterung zur Stadtplanung, die sich hauptsächlich auf baulich-räumliche Komponenten bezieht, werden in der Stadtentwicklung gesell­schaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Parameter und Entwicklungen einbezogen. Stadtentwicklung beschreibt somit einen Ansatz, der viele Akteure aus unterschiedli­chen Disziplinen einbezieht und zukunfts­gerichtet ist. Dabei spielt auch der Zeitfaktor eine elementare Rolle. Stadtentwicklung muss Prozesse und Entwicklungen kurz-, mittel- und auch langfristig betrachten und möglichst auch gedeihlich lenken. Anderseits sind auch historische Aspekte teils von großer Bedeutung.Wesentliche aktuelle Heraus­forderungen in der Stadtentwicklung sind u. a. der demografische Wandel, der Stadt­umbau, die Globalisierung, Nachhaltigkeit und die Umsetzung eines integrierten Ansatzes aber auch Themenfelder wie die Imagebildung sowie die regionale und überregionale Zusammenarbeit. Neben den klassischen ökonomischen Standortfaktoren gewinnen immer mehr soziale und ökologische Aspekte wie Innovationsfähigkeit, Wissen, kulturelles Leben und urban-kreative Potenziale an Bedeutung. Hinzu tritt die Schaffung von Anreizen für eine gedeihliche Stadtentwicklung durch das Auflegen von Förderprogrammen und die Festlegung von Fördergebieten.

Der Umfang und die Komplexität der Herausforde­rungen können und sollen zunehmend nicht mehr allein durch Politik und Verwaltung wahrgenommen werden. Daher kommt Stadtentwicklung ohne eine enge Zusammenar­beit aller Akteure nicht mehr aus. Stadtentwick­lung braucht Stadtgesellschaft. Dabei geht es um mehr als um aktive Partizipa­tion und die Übernahme konkreter Aufga­ben durch die Bürgerinnen und Bürger. Die Zivilgesellschaft fühlt sich  mitunter nicht mehr für die Stadt- bzw. die räumliche Entwick­lung verantwortlich. Viele Bürgerinnen und Bürger sind sich nicht bewusst, dass sie selbst maßgeblich zur Gestaltung ihres Umfeldes – und damit zur Stadt- und Umlandentwicklung – beitragen können und dadurch einen Mehrwert – auch für sich selbst - erzielen.

Bürger entwickeln ihre Stadt! Die Notwendig­keit, dass Bürgerinnen und Bürgern die Mög­lichkeit gegeben wird, bei der Planung und Ent­wicklung ihrer Stadt mitreden und mitwirken zu können, wird unter Experten, in Politik wie in der Öffentlichkeit kaum mehr angezweifelt. Zahlreiche Methoden und Verfahren wurden entwickelt, um auch Laien die Möglichkeit zu geben, im Rahmen von Stadtentwicklungspro­zessen komplexe Fragestellungen zu verstehen, sich einzubringen und kreative Antworten zu finden. Insbesondere in den Gebietskulissen der Städtebauförderung – allen voran in denen der „Sozialen Stadt“ – wurden diesbezügliche Erfahrungen gesammelt. Im Vordergrund steht dabei die Stadtentwicklung auf Quartiersebene.

Grundlage für die Stadtentwicklung in Frankfurt (Oder) ist das Integrierte Stadtentwicklungskonzept.