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Ausbildungsförderung Änderung

Ändern sich bei Ihnen maßgebliche Umstände, die zu einem höheren Förderungsbetrag führen, können diese nur berücksichtigt werden, wenn sie dem Amt für Ausbildungsförderung mitgeteilt werden.

Führen Änderungen der maßgeblichen Umstände zu einer Minderung Ihres Förderungsbetrages, ist das von Amts wegen zu berücksichtigen.

Ermittlungen von Amts wegen erfolgen immer dann, wenn Anhaltspunkte dafür vorhanden sind, dass sich Tatsachen geändert haben können, die für die Bewilligung Ihrer Ausbildungsförderung von Bedeutung sind.

Regelanpassungen gesetzlicher Renten und Versorgungsbezüge führen nicht zu einer Änderung des Förderbetrages.

Rechtsgrundlage(n)

Erforderliche Unterlagen

  • Aktualisierungsantrag bzw. Änderungsanzeige
  • Bescheinigungen (z.B. Steuern)
  • Nachweise (z.B. Einkommen)

Voraussetzungen

  • eingereichter Erst- oder Wiederholungsantrag
  • berechnungsrelevante Änderung
    (z.B. eigenes Einkommen und Vermögen hat sich verändert oder das Einkommen der Eltern oder des Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartners)

Je nach der Art der Ausbildungsförderung können weitere Voraussetzungen vorhanden sein.

Kosten (Gebühren, Auslagen,etc.)

Verfahrensablauf

Melden Sie zeitnah folgende Veränderungen:

  • Beendigung, Abbruch oder Unterbrechung des Studiums
    (Urlaubssemester, längere Krankheit, Exmatrikulation)
  • Wechsel der Fachrichtung
    (auch im Nebenfach)
  • neue Adresse
  • Einzug bei den Eltern oder in eine Wohnung, die diesen gehört
  • neue Bankverbindung
  • höheres Einkommen, als bei der Antragstellung angegeben
  • bei Aktualisierung (Formblatt 7): höheres Einkommen der Eltern / des Ehegatten oder Lebenspartners
  • Einkommensänderungen anderer Kinder (des Ehegatten / Lebenspartners / der Eltern)
  • Beginn oder Ende der Ausbildung anderer Kinder (des Ehegatten / Lebenspartners / der Eltern)
  • Förderung durch ein Begabtenförderungswerk
  • Änderungen bei der Kranken- und Pflegeversicherung
  • Fortsetzung des Studiums im Ausland
    (auch Praxissemester)

Füllen Sie vollständig einen Aktualisierungsantrag, eine Änderungsmitteilung bzw. Änderungsanzeige aus.

Teilweise ist hier Ihre Unterschrift bzw. die Online-Funktion Ihres Personalausweises erforderlich.

Schicken Sie abschließend das ausgefüllte Formular entweder per Post oder Online an die für Sie zuständige Stelle.

Fristen

Der Aktualisierungsantrag muss innerhalb des Bewilligungszeitraums gestellt werden.
Eine nachträgliche Berücksichtigung ist nicht möglich.

Formulare

Formulare: Antragsformular
Onlineverfahren möglich: ja
Schriftform erforderlich: ja
Persönliches Erscheinen nötig: nein

Hinweise (Besonderheiten)

Studierende:
Die Ämter für Ausbildungsförderung sind nicht verpflichtet, Änderungen Ihrer Wohnanschrift und/oder Ihres Namens an das Bundesverwaltungsamt (BVA) weiterzuleiten.

Teilen Sie deshalb jede Anschriften- und Namensänderung sofort dem BVA mit, auch nach dem Studium.

Sie müssen nicht nur eine durch Umzug erfolgte neue Wohnanschrift mitteilen, sondern jede Änderung, die sich durch Umbenennung des Wohnorts oder Straßennamens oder durch Änderung der Postleitzahl oder Hausnummer ergibt. Sie vermeiden somit unnötige Kosten bei den Rückzahlungsmodalitäten Ihres Darlehens.