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24.02.2014

Übersichten sind ein Beitrag zum fairen Interessenausgleich

Stadt stellt neuen Mietspiegel vor:

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Kultur, Markus Derling, hat heute den neuen Mietspiegel der Stadt Frankfurt (Oder) vorgestellt. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt in der kommenden Woche – genauer am 29. Januar – tritt das Dokument in Kraft. Damit besteht in der Stadt nach längerer Unterbrechung wieder eine aktuelle Übersicht für Mieterinnen und Mieter und für die Vermieter über die ortsübliche Vergleichsmiete auf dem lokalen Wohnungsmarkt, das heißt über die üblichen Entgelte für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage. „Es ist als großer Erfolg zu sehen, dass der Mietspiegel 2013 wieder einvernehmlich von beiden Interessenvertreterseiten, der Vermieter- und Mieterseite, anerkannt worden ist“, sagt Markus Derling“. „Der Mietspiegel leistet damit einen wichtigen Beitrag zum fairen Interessenausgleich beim Wohnen. Er schafft Rechtssicherheit und festigt den sozialen Frieden in Frankfurt (Oder).“

Nach insgesamt neun Verhandlungsrunden eines Arbeitskreises unter Federführung der Stadt haben sich die Interessenvertreterverbände von Mietern und Vermietern auf einen so genannten Qualifizierten Mietspiegel einstimmig verständigt. Der Arbeitskreis besteht aus den Vertretern der großen Wohnungsunternehmen, der kleineren Vermieter, dem Verband „Haus und Grund“ – als Vertreter mehrerer kleinerer Vermieter –, dem Mieterverein VIADRINA und dem BBU. Erarbeitet wurde er vom Büro „Analyse und Konzepte“ aus Hamburg. „Erstmalig wurden für diesen Mietspiegel nicht nur die Daten der größeren und kleineren Vermieter herangezogen, sondern auch die im Rahmen einer umfangreichen Mieterbefragung erfassten Daten privater Haushalte“, erläutert Markus Derling. Insgesamt wurden zur Mietspiegelerstellung knapp 17.000 Datensätze erfasst und ausgewertet. Das sind rund 58 Prozent vom Mietwohnungsbestand in Frankfurt (Oder).

„Die Überarbeitung der Erhebungs- und Auswertungssystematik für den Mietspiegel hat der Vermieterseite und der Mietervertretung etliche Zugeständnisse abverlangt“, so Derling. „Unter anderem haben wir die Tabellenstruktur neu geordnet uns über die zu berücksichtigenden Ausstattungsmerkmalen neu verständigt, die im Rahmen einer Orientierungshilfe die Spanneneinordnung ermöglichen.“