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13.10.2015

Brandenburgischer Baukulturpreis verliehen

 

Unter dem Motto „Bauen im Kontext" ist am 7. Oktober im Hans Otto Theater Potsdam der mit 15.000 Euro dotierte Brandenburgische Baukulturpreis verliehen worden. Übergeben wurde der Preis durch die Brandenburgische Bauministerin Kathrin Schneider, den Präsidenten der Architektenkammer Bernhard Schuster und durch den Präsidenten der Ingenieurkammer Matthias Krebs.

Hintergrund:

Der Brandenburgische Baukulturpreis wird alle zwei Jahre verliehen und fand in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Es ist eine Initiative der Brandenburgischen Architekten- und Ingenieurkammer und ersetzt den früheren Architekten- und Ingenieurpreis. Bereits im Jahr 2009 war die Brücke in Frankfurt-Rosengarten in der Kategorie „Ingenieurbau und Infrastruktur" ausgezeichnet worden.

Die Gewinnerin der diesjährigen Veranstaltung ist die „Kita Kinderland" aus Wittstock. Die Jury betonte, dass es der Stadt Wittstock beispielhaft gelungen sei, zweckmäßiges und qualitativ anspruchsvolles Bauen im historischen Kontext umzusetzen. Besonders die gläserne Brücke zwischen den Bauten verleihe dem Gebäude hohe Attraktivität.

Neben dem Baukulturpreis wurden zusätzlich drei Sonderpreise vergeben. Träger hierfür sind die Stadt Lebus für die freiräumliche Visualisierung der Bischofsburg, Potsdam für die „Antivilla" am Krampnitzsee sowie das Museum „Himmlisches Theater" in Neuzelle.

Außerdem wurde ein Initiativpreis verliehen, der in diesem Jahr an den Verein „baudenkmalschule bernau e.V." ging. Diesem Verein ist es zu verdanken, dass der von Hannes Meyer und Hans Witwer entworfene Schulgebäude- und Internatskomplex aufwendig saniert und wiederhergestellt werden konnte. Jüngste Aktivitäten des Vereins waren die Bewerbung zur Aufnahme des Gebäudes in die Weltkulturerbeliste der UNESCO.

Auch ein Frankfurter Gebäude konnte sich zu den Anwärtern auf den Brandenburgischen Baukulturpreis zählen: Die Kirchengemeinde in Lichtenberg hatte es für die Sanierung und Revitalisierung ihrer Dorfkirche auf die Kandidatenliste geschafft. Insbesondere das Zusammenwirken der Kirchen- und Dorfgemeinde mit dem Architekten Hans Albeshausen und weiteren Beteiligten zur Umsetzung des Langzeitprojekts war nach Ansicht des Komitees lobenswert.