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10.11.2021

COVID-19 Lage in Frankfurt (Oder) spitzt sich zu

Stadtverwaltung bereitet sich auf weitere Verschärfung vor

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt heute bei einem Wert von 322,7. Insbesondere die enorme Geschwindigkeit bei der aktuellen Verbreitung des Erregers SARS-CoV-2 legt nahe, dass diese Entwicklung in den kommenden Tagen weiter zunehmen dürfte. Waren es bisher dank hoher Impfquote eher milde Verläufe, gibt es ab heute auch wieder COVID-19 Patienten im Klinikum Markendorf, die intensivmedizinischer Betreuung bedürfen.

Bei einer Zuspitzung dieser Situation ist nicht auszuschließen, dass in absehbarer Zeit die intensivmedizinischen Kapazitäten im Klinikum ihre Grenzen erreichen und dort auch aus anderen Gründen geplante und akut notwendige medizinische Maßnahmen nicht mehr durchgeführt werden können.

Während die Bundesregierung an einer Anpassung des Infektionsschutzgesetzes arbeitet, berät die Regierung des Landes Brandenburg eine Veränderung der geltenden Umgangsverordnung, die geeignet ist, die weitere Verbreitung des Virus zu bremsen.

Vor diesem Hintergrund hat Oberbürgermeister René Wilke bereits heute die Beschäftigten der Stadtverwaltung dazu aufgefordert, ihre Achtsamkeit zu erhöhen, die Verordnungsregeln und die allgemeingültigen Empfehlungen zum Verhalten bei persönlichen Treffen (Abstand, Hygiene, Lüften) zu beachten, soziale Kontakte und Dienstreisen nach Möglichkeit zu reduzieren.

In der gestrigen Dienstberatung der Verwaltungsspitze wurde entschieden, dass sich die Außendienstbeschäftigten des Amtes für Ordnung und Sicherheit sowie des Gewerbeamtes in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt auf mehr und restriktivere Kontrolltätigkeit im Stadtgebiet vorbereiten.

Bereits vor Eintreten einer neuen Verordnungslage durch die Landesregierung positioniert sich Oberbürgermeister René Wilke zu den jetzt notwendigen Maßnahmen: „Das wichtigste für uns alle ist jetzt, zu Um- und Vorsicht zurückzukehren. Als Stadtspitze treten wir für eine zügige Wiedereinführung kostenfreier Tests ein. Deren Abschaffung war aus heutiger Sicht ein Fehler. Ich werbe für die Auffrischungsimpfung. Im Umgang mit freiwillig Ungeimpften rate ich generell dazu, durch persönliches Vorbild zu wirken und sachlich zu argumentieren. Auch in der sich aktuell zuspitzenden Situation darf der Respekt vor der abweichenden Meinung des Gegenübers nicht aufgegeben werden. Jede ungeimpfte Person, die sich jetzt anders entscheidet, ist ein Gewinn im Kampf gegen die Pandemie und zum Schutz von Menschenleben.“