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22.08.2018

Frankfurt (Oder) lädt zur Interkulturelle Woche unter dem Motto »Vielfalt verbindet«

Zweiwöchige Veranstaltungsreihe mit 29 interkulturellen Aktionen   

Vom 23. bis 29. September findet bundesweit die Interkulturelle Woche 2018 unter dem Motto „Vielfalt verbindet.“ statt. Frankfurt (Oder) beteiligt sich als eine von bundesweit über 550 Städten gleich mit einer bunten, zweiwöchigen Veranstaltungsreihe. Insgesamt können 29 Angebote wahrgenommen werden. Koordiniert wird die Frankfurter Interkulturelle Woche vom Migrationsnetzwerk THINK.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet ein Begegnungsfest am Freitag, dem 14. September, von 16:00 - 19:00 Uhr in der Frankfurter Marienkirche. Neben vielfältiger Musik, Tanz und Aktionen für Jung und Alt können sich Besucherinnen und Besucher an internationalen Köstlichkeiten erfreuen. In der Ausstellung „Sehen und Säen“ werden Fotos und Texte von Albert Schweitzer zur Schwierigkeit des Sehens präsentiert. Auch die Bedeutung des Helfens sowie das Leben Schweitzers werden hier thematisiert. Das Fest wird auch anlässlich der gleichzeitig stattfindenden Fairen Woche organisiert.

Das IQ Netzwerk Brandenburg bietet ein arbeitsmarktpolitisches Highlight an. Vom 24. - 28. September werden im bbw Ostbrandenburg in der Potsdamer Straße 1-2 von 08:00 - 16:00 Uhr innovative Projekte vorgestellt, die Menschen mit Migrationshintergrund in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren sollen.

Auch private Nachbarschaften laden zu interkulturellen Aktionen ein. Dazu gehört die Nachbarschaft der Pablo-Neruda-Blöcke. Am Freitag, dem 21. September, findet auf der Grünfläche vor dem Pablo-Neruda-Block 2 von 14:00 - 18:00 Uhr ein leckeres Mitbring-Picknick aus aller Welt mit einem Markt zum Tauschen und Verschenken statt.

Pflanzenfreunde kommen am Montag, dem 24. September, von 17:00 - 18:00 Uhr auf ihre Kosten. Interkulturelle Gärtnerinnen und Gärtner vom Brückenplatz 2.0 in der Carl-Philip-Emanuel-Bach-Straße 11a erzählen, warum dicke Bohnen im Garten wichtig sind und warum Hadi mit seiner Frau so viele Radieschen haben möchte.

Einen weiteren Höhepunkt der Interkulturellen Woche kann man am Kenianischen Tag ebenfalls auf dem Brückenplatz 2.0 erleben. Geflüchtete Frauen aus Kenia servieren am Mittwoch, dem 26. September, von 14:00 - 18:00 Uhr landestypischen Tee, laden zu kulinarischen Spezialitäten ein und lassen kenianische Musik erklingen.

Am Freitag, dem 28. September, lädt die Partnerschaft für Demokratie zu einer Dialogveranstaltung unter dem Titel „Stadtgesellschaft gestalten“ ein. Als Impulsgeber konnte der Journalist, Autor und Migrationsforscher Dr. Mark Terkessidis gewonnen werden. Im Zentrum des Events steht die Frage, wie Einwohnerinnen und Einwohner zukünftig ihre Stadt Frankfurt (Oder) gestalten können. Interessierte sind von 13:00 - 17:00 Uhr herzlich in das Audimax der Europa-Universität Viadrina in der Logenstraße 4 eingeladen.

Den krönenden Abschluss der Interkulturellen Woche bildet das Fest der Interkultur Brandenburgs unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters René Wilke am Samstag, dem 29. September, von 14:00 - 21:00 Uhr auf dem Brückenplatz 2.0 (an der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße). Interkulturelle Projekte, Organisationen und Einrichtungen in Frankfurt (Oder) stellen sich und ihre Angebote vor. Dazu gibt es Tanz, Theater, Musik und kreative Angebote vereint in einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

Die Interkulturelle Woche ist eine bundesweite Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Griechisch-Orthodoxen Metropolie sowie der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seit 1975 wird sie jedes Jahr Ende September durchgeführt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeauftragten sowie -beiräten, Migrantenselbstorganisationen und Initiativgruppen begleitet bzw. lokal organisiert.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf der Internetseite www.frankfurt-oder.de. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.