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18.03.2020

Gemeinsame Stellungnahme von Oberbürgermeister Wilke und Bürgermeister Olejniczak zur Corona-Krise

Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke und sein Słubicer Amtskollege Mariusz Olejniczak haben auf einer heutigen Video-Konferenz vereinbart, sich fortan mindestens einmal wöchentlich auf diese Weise abzustimmen und miteinander vor dem Hintergrund der Ausbreitung der Corona-Pandemie zusammenzuarbeiten. An den Gesprächen nehmen außerdem die Dezernentin für Kultur, Bildung, Sport, Bürgerbeteiligung und Europa Milena Manns und die stellvertretende Słubicer Bürgermeisterin Adriana Dydyna-Marycka teil. Die vier waren sich einig, dass es gerade jetzt von besonderer Bedeutung ist, sich zeitnah über neue Entwicklungen und Bewertungen auf beiden Seiten auszutauschen. Seit einigen Tagen ist das öffentliche und private Leben erheblich eingeschränkt und der Grenzverkehr durch die Beschränkungen und Grenzkontrollen beinahe zum Erliegen gekommen.

Beide Stadtoberhäupter appellieren an die Bürgerinnen und Bürger der Doppelstadt, die Verhaltensregeln der Behörden zu befolgen sowie ruhig und besonnen zu bleiben. „In einer besonders schwierigen Situation befinden sich derzeit Tausende polnischer Grenzpendler, die auf der deutschen Seite beschäftigt sind. Die Situation am Grenzübergang Swiecko, wo Wartezeiten von über zehn Stunden anfallen, ist unerträglich“, erklären beide. Zur Entlastung hat die polnische Regierung gestern verfügt, die Stadtbrücke für den Kraftverkehr bis 3,5 Tonnen zu öffnen. Es müsse nun beobachtet werden, ob dies zu einer Verbesserung der Gesamtsituation führt.

Aktuell erreichen beide Stadtverwaltungen auch Informationen von besorgten polnischen Arbeitnehmern, die befürchten, in der jetzigen Situation von ihren deutschen Arbeitgebern entlassen zu werden. René Wilke und Mariusz Olejniczak appellieren an die Firmen, ihre Mitarbeiter in dieser schwierigen Zeit weiterhin zu unterstützen.