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06.06.2014

Städtepartnerschaft Frankfurt (Oder) und Vratsa

2014 feiert die Partnerschaft zwischen Frankfurt (Oder) und Vratsa 5-jähriges Jubiläum

Angefangen hat alles im Sommercamp der Partnerstädte. Die bulgarische Delegation übergab im Jahr 2009 dem damaligen Oberbürgermeister Martin Patzelt ein offizielles Schreiben des Bürgermeisters von Vratsa mit der Bitte um den Aufbau einer Städtepartnerschaft. Die Frankfurter Stadtverordneten stimmten für die Aufnahme der Partnerschaft. Seither konzentrierte sich die Ausgestaltung der Zusammenarbeit auf den Austausch von Kultur- und Jugendgruppen. "Die Jugendlichen aus Vratsa gehören seit Jahren zu den Stammgästen im Sommercamp der Partnerstädte. Da ist eine langjährige Freundschaft entstanden. Und neue Projektideen haben wir hier vorgestellt und ein sehr positives Echo gefunden.", stellt Henrik Bellin, Geschäftsführer der Pewobe gGmbH erfreut fest. Die bulgarischen Partner sind vom Konzept der Frankfurter mehr als begeistert und würden zukünftig gern ein ähnliches Jugendcamp ausrichten.

Frau Iwanowa, Beigeordnete für Kultur und Soziales, stellte in den Gesprächen heraus, dass im Kultur- und Jugendbereich ein ausgesprochen intensiver Austausch stattfindet. Sie erinnerte an die begeistert aufgenommenen Auftritte der Frankfurter Fanfarengarde in Vratsa, die Teilnahme der Bulgaren an den Hansefesten in Frankfurt (Oder) und die europäischen Projekte, die auf Initiative des Kompetenzteams der Jugend entwickelt wurden. Manuela Demel, Projektmanagerin für das Sommerfest der Partnerstädte, hob die Bedeutung des Jugendaustausches hervor: „ Frankfurt (Oder) hat in dieser Beziehung ein Alleinstellungsmerkmal. Das wird uns manchmal erst dann bewusst, wenn andere unser Know-how für den Aufbau derartiger Vorhaben abfordern und gern das Modell kopieren wollen. Wir haben mit unserem Kompetenzteam in der Doppelstadt eine hervorragende Basis für die kommenden Jahre. Da ist noch einiges an Ideen zu erwarten.“

Der Besuch wurde diesmal auch sehr intensiv für den Austausch über aktuelle Wirtschaftsthemen genutzt. Die Frankfurter Delegation, die sich mit Mario Quast, Wirtschaftsreferent der Stadt Frankfurt (Oder), Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), Region Ostbrandenburg, und Heike Gensing, Geschäftsführerin des Business and Innovation Centers, zusammensetzte nutzten die Gespräche mit Bürgermeister Nikolay Ivanov und Vertretern der Wirtschaft, um neue Vorhaben und Ideen auszutauschen. „Das Handwerk verfügt über hervorragende Kontakte über Vratsa hinaus. Der Austausch im Bereich der Weiterbildung und Qualifizierung ist fest fixiert und wird künftig auf weitere Gewerke ausgeweitet. Die Angebote für bulgarische Auszubildende werden gern genutzt. Hinzu kommen aber auch Unterstützungsleistungen im Coachingbereich, die unsere Partner gern nutzen.“, so Uwe Hoppe. Dank der guten Kontakte der Handwerkskammer und des damit verbundenen Vertrauens öffnen sich problemlos Türen zu den Entscheidungsträgern.

Bürgermeister Ivanov betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich. Die Intensivierung in diesem Bereich ist entscheidend für die künftige Ausrichtung der Stadt Vratsa. Die Internationalisierung der Kommune genießt eine hohe Priorität. Die Einladung für ein Treffen beider Seiten wurde bereits für das zweite Halbjahr 2014 vereinbart. „Wir haben die Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Unternehmenskooperation, Weiterbildung und Qualifizierung von Auszubildenden und den Wissenstransfer zwischen den Verwaltungen besprochen. Da gibt es auf beiden Seiten sehr gute Ansätze, um eine Partnerschaft zum beiderseitigen Vorteil zu gestalten.“, so Mario Quast. Ein Höhepunkt war zum Ende des Festaktes der Botev-Tage ein kurzes Gespräch zwischen dem bulgarischen Präsidenten Rosen Plevneliev und der Frankfurter Delegation.