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16.01.2018

Stadt gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz lädt die Stadt Frankfurt (Oder) auch in diesem Jahr zu einer öffentlichen Veranstaltung unter dem Motto „Erinnern für die Zukunft“ am 27. Januar 2018, um 15.00 Uhr, in den Konferenzraum K2 des Kleist Forums ein. 

Der Leiter der Dokumentationsstelle des Lagers Jamlitz Dr. Andreas Weigelt wird in einem Beitrag „Der Hass auf andere ist keine neue Sache.“ Judenmord im Reichsgebiet, auf das KZ-Außenlager Lieberose von 1943 bis 1945 eingehen.

Dabei wird er über die Entstehung des Lagers, über die Bedeutung dieses Lagers im Geflecht der für die Vernichtung der europäischen Juden bestimmten Orte, den mehrschichtigen Bezug zu Auschwitz, die Wahrnehmung des Mordens durch die Zivilbevölkerung, über das Massaker bei der Auflösung des Lagers und über seine Begegnungen mit Überlebenden sprechen.

Musikalisch umrahmt wird das Programm vom Trio Opus 3 des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet eine Andacht/Kaddisch des Ökumenischen Rates gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt (0der) statt.

Des Weiteren findet im CineStar Frankfurt (Oder), Große Scharrnstraße 68-71, um 17.00 Uhr eine Sondervorführung des Films „Wir sind Juden aus Breslau“ in Anwesenheit des Regisseurs Dirk Szusuies statt.

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.