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Blick auf die Oderbrücke Diagonale
citykultur
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Ein Tag in Frankfurt - Kultur pur

Frankfurt (Oder) blickt auf eine abwechslungsreiche und bedeutende Geschichte zurück. Von der Macht und dem Reichtum der ehemaligen Handels- und Hansestadt zeugen heute noch verschiedene Baudenkmäler aus dem 13. Jahrhundert.

Lassen Sie sich von der Vielfalt dieser Stadt überraschen: Besuchen Sie ihre berühmten Sehenswürdigkeiten und entdecken Sie die „verborgenen Schätze“ der Stadt.

Beginnen Sie Ihren Rundgang an der Kirche Heilig Kreuz (1) im westlichen Teil des Stadtzentrums. Die Katholische Kirche mit ihren 4 Glocken und einer Orgel mit 46 Registern, wurde im Jahr 1897 erbaut und 1899 eingesegnet.

In kurzer Distanz erreichen Sie das im Jahr 1253 in norddeutscher Backsteingotik erbaute Rathaus (2), eines der ältesten und größten Rathäuser in Deutschland. Das Gebäude trägt auf dem Giebel einen vergoldeten schwebenden Hering, als Symbol der Bedeutung der Stadt im mittelalterlichen Heringshandel.

Im Untergeschoß des Gebäudes befindet sich das im Jahr 1965 gegründete Museum Junge Kunst (3). Hier finden Sie über 11000 Arbeiten aus Ost- und Westdeutschland. Dazu zählen Werke der Malerei, der Bildhauerei und der Grafik.

In direkter Nachbarschaft des Rathauses gelangen Sie in kurzer Fußdistanz zum städtischen Wahrzeichen: die Sankt Marienkirche (4). Mit ihren drei zwölf Meter hohen faszinierenden Chorfenstern mit ihren farbenprächtigen mittelalterlichen Glasmalereien zählt die fünfschiffige Hallenkirche zu einem der herausragenden Bauwerke norddeutscher Backsteingotik.

Nach einem kurzen Spaziergang entlang des Gertraudenparks erreichen Sie ein weiteres Gebäude beeindruckender Baukunst: die Sankt Gertraud Kirche (5). Die neogotische Backsteinbasilika aus dem 19. Jahrhundert beherbergt seit 1980 die geretteten Kunstschätze der 1945 ausgebrannten St. Marienkirche. Eine besondere Kostbarkeit ist der geschnitzte und vergoldete Flügelaltar von 1489.

Um die nächste Station ihres geschichtlichen Rundgangs durch die Stadt zu erreichen, begeben Sie sich in Richtung des Flusses Oder und folgen diesem entlang der Promenade in nördlicher Richtung. So erreichen Sie das einzige Kleist-Museum (6) im deutschsprachigen Raum. Es widmet sich dem Leben und Werk des in Frankfurt an der Oder geborenen Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811).

Folgen Sie nun weiter der Oderpromenade, um zu dem Museum Viadrina (7), dem größten kulturhistorischen Museum Ostbrandenburgs, zu gelangen. Auf mittelalterlichen Kellergewölben ruhend, war es der Wohnsitz der Prinzen des Hauses Hohenzollern während ihrer Studienzeit an der ersten brandenburgischen Universität. Mit dem barocken Umbau am Ende des 17. Jahrhunderts erhielt es einen schlossähnlichen Charakter.

Begeben Sie sich wieder an das Flussufer und folgen weiter dessen Verlauf. Sie werden nach wenigen Gehminuten auf die Konzerthalle (8) treffen. Am Oderufer mit Blick auf die polnische Nachbarstadt Slubice erhebt sich das beeindruckende Dach der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“. Die ehemalige Franziskaner-Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert wurde nach umfangreicher Rekonstruktion in den 60er Jahren zur Konzerthalle, deren Verbindung von Architektur und Musik, Tradition und Moderne ihre Besucher fasziniert.

Verlassen Sie das Oderufer und begeben Sie sich nun in westliche Richtung. Nach wenigen Metern erreichen Sie so die Friedenskirche (9), die älteste Kirche Frankfurts. Baubeginn war vermutlich um 1230. Ihre heutige äußere Form erhielt die Kirche nach 1880. Die beiden mittelalterlichen Dachstühle gelten als die älteste erhaltene Arbeit Frankfurter Zimmerleute.

Lassen Sie Ihren Tag bei einem gemütlichen Sparziergang durch den Lennépark (10) ausklingen. Die langgestreckte Parkanlage mit ihrem künstlichem Wasserfall, der Fontäne und ihren Teichen lädt zum Verweilen ein.