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02.06.2017

Ausgezeichnete Bauwerke in Brandenburg im Rathaus zu sehen

Beispiele für ausgezeichnete Bauqualität bis Ende Juni in der Wandelhalle

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Markus Derling, hat am Donnerstag in der Wandelhalle des Frankfurter Rathauses die Wanderausstellung „„Auszeichnung guter Bauten im Land Brandenburg" eröffnet. Mit ihr werden Arbeiten mit einer herausragenden architektonischen und gesamtplanerischen Qualität präsentiert, die in den jeweils vergangenen vier Jahren in Brandenburg realisiert wurden. Aus den eingereichten 38 Arbeiten wählte eine fünfköpfige, unabhängige Jury sechs Arbeiten für diese Auszeichnung aus.

Markus Derling: „Baukultur ist Antrieb und Vitalisierung des Heimatortes und einer gemeinsam gelebten lokalen Identität. Eine vitale Stadt hat eine lebendige Ortsmitte, in der Menschen wohnen und Gewerbe zu Hause ist. Das Zentrum mit seinem prägenden Stadtbild bietet Identifikation und Aufenthaltsqualität für alle Generationen. Baukultur in diesem Sinne bildet den wichtigen Rahmen für mehr Lebensqualität und Attraktivität in unseren Städten.“

Trotz der gerade in den letzten Jahren erzielten Fortschritte bei der Sanierung der ehemaligen Altstadt von Frankfurt (Oder), insbesondere durch die Förderung im Rahmen der Städtebauförderprogramme, sind Herausforderungen wie Leerstand, Brachflächen und der Rückbau von Gebäuden gegenwärtig. „Es ist daher von herausragender Bedeutung die Attraktivität unserer Stadt als Lebens-, Arbeits- und Wohnstandort auch unter schwierigen Bedingungen zu erhalten und zu erhöhen. Um die Zukunft unserer Stadt zu sichern, brauchen wir neben neuen Impulsen zur Entwicklung unserer Wirtschaft, auch einen deutlicheren Fokus auf den Erhalt und qualitätsvolle Weiterentwicklung der lokalen Baukultur.“, so Derling weiter.

Hierzu wird auf Kontinuität gesetzt: „Wir werden gezielt den von uns bereits seit vielen Jahren beschrittenen Weg der Planungskultur des Wettbewerbs, als ein Mittel zur Baukultur fortsetzen.“ Konkret wurde gerade der Realisierungswettbewerb zur Oberschule „Ullrich-von-Hutten“ entschieden. Darüber hinaus wird derzeit gemeinsam mit der WOWI der Wettbewerb zum Neubau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes in Nachbarschaft zur Marienkirche vorbereitet, der im Oktober seinen Abschluss finden wird.

„Erfreulicherweise wird der Mehrwert von Baukultur zur Sicherung und Stärkung von lokaler bzw. regionaler Identität zunehmend erkannt. Wir werden gute Ideen und Anregungen für unsere weitere Arbeit hinsichtlich einer attraktiven Gestaltung unserer Stadt aufnehmen.“, so Derling abschließend.

Die Ausstellung ist noch bis zum 28.6. in der Wandelhalle des Rathauses (2. Etage) zu sehen.