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11.06.2020

Grenzöffnung nach dreimonatiger Sperrung

Mit dem kommenden Samstag, 13. Juni 2020 entfallen die Grenzkontrollen und die Quarantänepflicht für alle Einreisenden nach Polen. Mit der gestrigen Entscheidung der polnischen Regierung wird der Grenzverkehr an den EU-Binnengrenzen wie vor der Corona-Zeit stattfinden. Stichprobeartige Kontrollen sind aber nach wie vor zulässig.

Das bedeutet, dass alle EU-Bürgerinnen und -Bürger ab Samstag nach Polen frei reisen dürfen. Erlaubt sind Ein- und Ausreisen sowie der Transitverkehr.

Bei der Einreise nach Polen sind die dort geltenden Sicherheits- und Hygieneregelungen zu beachten. In den Geschäften, Kirchen und im ÖPNV gilt die Pflicht, Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im öffentlichen Raum ist der Abstand von zwei Metern zu anderen Personen einzuhalten. Kosmetik- und Friseurdienstleistungen dürfen nur unter Einhaltung strenger Hygienevorkehrungen angeboten und genutzt werden.

Die Einschränkungen im grenzüberschreitenden Reiseverkehr wurden durch die polnische Regierung bereits am 13. März 2020 durch ein Verbot der Einreise für Ausländerinnen und Ausländer begründet. Mit dem 27. März 2020 wurde die Quarantänepflicht für alle einreisenden polnischen Bürgerinnen und Bürger eingeführt. Damit war die Grenze tatsächlich für den Grenzverkehr geschlossen. Erlaubt war nur der Berufsgüterverkehr. Erst mit dem 4. Mai 2020 wurden Erleichterungen zunächst für Berufspendlerinnen und -pendler, dann für Schülerinnen und Schüler und am Ende für medizinische Berufe eingeführt.

Die Aufhebung der Grenzkontrollen am 13. Juni 2020 beendet nun die dreimonatige Sperrung der deutsch-polnischen Grenze für EU-Bürgerinnen und -Bürger.

Oberbürgermeister René Wilke: „Die Freude über die Öffnung der Grenze ist auf beiden Seiten groß. Wir treffen Freundinnen und Freunde wieder, nehmen die Zusammenarbeit an gemeinsamen Projekten wieder auf, endlich. In den Wochen der geschlossenen Grenze hat unsere Doppelstadt gelitten, wirtschaftlich, politisch, aber auch für viele Menschen zutiefst persönlich. Wir haben zuletzt stark gespürt, was wir aneinander haben, welchen Wert die grenzüberschreitende Gemeinsamkeit darstellt. Das dürfen wir auch für die Zukunft nie vergessen.“