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31.03.2022

Vom Kino zum Kunstmuseum

Kulturministerin Schüle, Oberbürgermeister Wilke und BLMK-Direktorin Kremeier präsentieren Sieger des Juryverfahrens zum Umbau des ehemaligen Lichtspieltheaters zum neuen BLMK-Standort in Frankfurt (Oder)

Nächster erfolgreicher Schritt beim geplanten Umbau des ehemaligen ‘Lichtspieltheaters der Jugend‘ zum neuen Standort des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst (BLMK) in Frankfurt (Oder): Das elfköpfige Preisgericht hat gestern, am Mittwoch, 30. März 2022 nach einer zehnstündigen Marathon-Sitzung einen Gewinner gekürt.

Kulturministerin Manja Schüle, Oberbürgermeister René Wilke und die Direktorin des BLMK, Ulrike Kremeier, präsentieren den Sieger am kommenden Montag, 4. April 2022 um 10.00 Uhr im Rahmen eines Pressegesprächs. An dem im Mai 2021 gestarteten europaweiten Realisierungswettbewerb hatten sich insgesamt 43 Teams aus Architektinnen und Architekten sowie Fachplanerinnen und Fachplanern beworben. Aus den Bewerbungen wurden zwölf Teams ausgewählt, die ihre Entwürfe der Jury präsentieren konnten.

Das ‘Lichtspieltheater der Jugend‘ wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als erstes Lichtspieltheater der Stadt gebaut. Nach starken Kriegszerstörungen wurde es 1954 wiederaufgebaut. Später wurde das Filmtheater auch für Konzerte, Kulturveranstaltungen und Jugendweihen genutzt.

Im Jahr 1998 wurde das Kino geschlossen, 2019 übernahm die Stadt das unter Denkmalschutz stehende Gebäude. Sie stellt es der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus–Frankfurt (Oder) für den Bau eines Kunstmuseums zur Verfügung. Das BLMKan den beiden Standorten Cottbus und Frankfurt (Oder) wurde im Juli 2017 mit der Fusion der beiden Museen Dieselkraftwerk (dkw) und Junge Kunst (MJK) gegründet. Das Landesmuseum mit seinen insgesamt mehr als 42.000 Kunstwerken ist Teil der Brandenburgischen Kulturstiftung.

Die Pressekonferenz wird zudem als Live-Stream unter https://twitter.com/mwfkbrb übertragen.