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Anzeige einer Fehlgeburt Bescheinigung

Bescheinigung über eine Fehlgeburt nach § 31 Absatz 3 der Personenstandsverordnung (PStV)

Eine Fehlgeburt (Leibesfrucht, die tot geboren wurde und weniger als 500g wiegt) kann von einer Person, der bei einer Lebendgeburt die Personensorge zugestanden hätte, beim Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Fehlgeburt erfolgte, angezeigt werden. Auf Wunsch des Anzeigenden erteilt das Standesamt eine Bescheinigung.

Volltext

Wurde ihr Kind tot geboren und handelt es sich um eine Fehlgeburt (Leibesfrucht, die tot geboren wurde und weniger als 500g wiegt), können sie die Geburt beim Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Fehlgeburt erfolgte, anzeigen. Auf Wunsch erteilt das Standesamt eine Bescheinigung.

Rechtsgrundlage(n)

§ 31 Absatz 3 Personenstandsverordnung (PStV)

Verordnung über die Gebühren für öffentliche Leistungen im Geschäftsbereich des Ministers des Innern und für Kommunales – Geb OMIK
 

Erforderliche Unterlagen

Nachweis, dass eine Fehlgeburt stattgefunden hat, zum Beispiel:

  • Mutterpass,
  • Bescheinigung des Krankenhauses über die Fehlgeburt;
  • ggf. Bescheinigung über die Bestattung der Fehlgeburt;
  • Nachweis der Identität: Personalausweis oder Pass der anzeigenden Person.

Kosten (Gebühren, Auslagen,etc.)

Für die Ausstellung einer Bescheinigung über die Fehlgeburt fallen Kosten in Höhe von 10 ¤ an.

Fristen

Voraussetzungen

Haben sie die Fehlgeburt angezeigt, stellt ihnen das Standesamt auf ihren Wunsch eine Bescheinigung über die Fehlgeburt aus.

Ansprechpunkt

Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Fehlgeburt erfolgte.