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Approbation als Arzt Erteilung für Abschlüsse aus dem Ausland

  • Approbation als Arzt Erteilung für Abschlüsse aus dem Ausland
  • Grundlage für die Ausübung des Berufs Ärztin/Arzt
  • Antrag notwendig
  • zuständig: Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG)

Volltext

Wer den Beruf als Arzt in Deutschland ausüben möchte, braucht eine gesonderte Berufsberechtigung - die Approbation oder die vorübergehende Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufs (Berufserlaubnis). Die Approbation stellt die höherwertigere Berufszulassung dar.

Rechtsgrundlage(n)

Erforderliche Unterlagen

§ 39 Abs. 1 ÄApprO

  • kurz gefasster Lebenslauf
  • Geburtsurkunde, bei Verheirateten
    auch die Eheurkunde
  • Identitätsnachweis
  • amtliches Führungszeugnis
    nicht älter als 1 Monat
  • Erklärung, ob ein gerichtliches
    Strafverfahren oder ein
    staatsanwaltschaftliches
    Ermittlungsverfahren anhängig ist
  • ärztliche Bescheinigung nicht älter
    als 1 Monat
  • Zeugnis über die Ärztliche Prüfung

§ 3 Abs. 6 BÄO

  • Identitätsnachweis
    • tabellarische Aufstellung der
      absolvierten Ausbildungsgänge und
      der ausgeübten Erwerbstätigkeiten
  • amtlich beglaubigte Kopie der
    Befähigungsnachweise oder des
    Ausbildungsnachweises, der zur
    Aufnahme des entsprechenden
    Berufs berechtigt sowie
    gegebenenfalls eine Bescheinigung
    über die von Ihnen erworbene Berufserfahrung
    • im Fall von Absatz 3 (Drittstaat):
      eine Bescheinigung über die
      Berechtigung zur Berufsausübung
      im Herkunftsstaat und Unterlagen,
      die geeignet sind darzulegen, im
      Inland den ärztlichen Beruf ausüben
      zu wollen
  • Führungszeugnis aus dem
    Herkunfts- beziehungsweise Ausbildungsstaat
    nicht älter als 3 Monate
  • ärztliche Bescheinigung
    nicht älter als 3 Monate
  • Bescheinigung der zuständigen
    Behörden des
    Herkunftsmitgliedstaats, aus der
    hervorgeht, dass die Nachweise
    über die geforderten
    Ausbildungsvoraussetzungen den in
    der Richtlinie verlangten
    Nachweisen entsprechen
  • in Fällen des Absatz 2 (keine
    automatische Anerkennung) oder Absatz 3
    (Drittstaat) zusätzliche Nachweise,
    um feststellen zu können, ob die
    Ausbildung wesentliche
    Unterschiede gegenüber der
    Ausbildung aufweist, die in diesem
    Gesetz und in der ÄApprO geregelt
    ist
  • gemäß Nr. 7 des § 3 Abs. 6 BÄO:  
    Unterlagen darüber,
    1. ob der Ausbildungsgang in der
      betreffenden Einrichtung von der
      Ausbildungseinrichtung des
      Ausstellungsmitgliedstaats
      offiziell bescheinigt worden ist,
    2. ob der ausgestellte
      Ausbildungsnachweis dem
      entspricht, der verliehen worden 
      wäre, wenn der Ausbildungsgang
      vollständig im 
      Ausstellungsmitgliedstaat
      absolviert worden wäre, und
    3. ob mit dem Ausbildungsnachweis im Hoheitsgebiet des Ausstellungsmitgliedstaats
      dieselben beruflichen Rechte verliehen werden.

Formulare

Hinweise (Besonderheiten)

Nachweis der Sprachkenntnisse
Voraussetzung für die Approbation sind allgemeine deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Sie können den erforderlichen Sprachnachweis auch während des Approbations-Verfahrens nachreichen. Außerdem müssen Sie während des Approbations-Verfahrens einen medizinischen Fachsprachtest auf dem Niveau C1 (GER) ablegen. Ohne Nachweis der fachsprachlichen Kenntnisse auf dem Niveau C1 (GER) wird keine Approbation oder Berufserlaubnis erteilt.

Berufserlaubnis
In Ausnahmefällen können Sie auch eine befristete Berufserlaubnis beantragen. Mit der Berufserlaubnis dürfen Sie maximal 2 Jahre als Ärztin oder Arzt auch ohne Approbation arbeiten. Sie müssen dafür Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 (GER) nachweisen und einen Fachsprachtest auf dem Niveau C1 (GER) ablegen. Es kann sein, dass Sie nur eingeschränkt arbeiten dürfen. Die Berufserlaubnis ist keine Approbation.

Ansprechpunkt

Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und

Gesundheit (LAVG)

Abteilung „Gesundheit“

Wünsdorfer Platz 3

15806 Zossen (Ortsteil Wünsdorf)

                   

Tel. 0331- 8683821

Fax. 0331- 8683826

E- Mail: DezernatG1 @lavg.brandenburg.de

 

Lassen Sie sich in einer IQ-Beratungsstelle persönlich zu diesem Verfahren und Ihrer Qualifikation beraten. Die Beraterinnen und Berater helfen Ihnen auch vor der Antragstellung mit Ihren Unterlagen. Die Beratung ist kostenlos.

Sie können auch die Hotline vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anrufen. Die Hotline beantwortet Ihnen Fragen zum Thema „Arbeiten und Leben in Deutschland“.
Telefonnummer: +49 30 1815-1111


Sprechzeiten:
Mo. 09:00 – 15:00 Uhr
Di. 09:00 – 15:00 Uhr
Mi. 09:00 – 15:00 Uhr
Do. 09:00 – 15:00 Uhr
Fr. 09:00 – 15:00 Uhr