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Corona

Informationen zum Corona-Virus (Sars-CoV 02)


Hotline, Beratung, Hilfe, Kontakte

  • Hotline der Stadt Frankfurt (Oder), 0335 552-1234 sowie E-Mail: hotline@frankfurt-oder.de
    Erreichbarkeit der Hotline:
    Montag 8.00 – 16.00 Uhr
    Dienstag 8.00 – 18.00 Uhr
    Mittwoch 8.00 – 16.00 Uhr
    Donnerstag 8.00 – 16.00 Uhr
    Freitag 8.00 – 12.00 Uhr
    Samstag, Sonntag, feiertags
    9.00 - 13.00 Uhr
  • Bürgertelefon des Landes Brandenburg, montags bis freitags: 9.00 bis 19.00 Uhr: 0331-866 5050, E-Mail: buergeranfragen-corona@brandenburg.de sowie Website www.corona.brandenburg.de inklusive FAQ zu wesentlichen Fragen
  • Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit: 030 346 465 100
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Unabhängige Patientenberatung: 0800 011 77 22
  • Gesundheitsamt Stadt Frankfurt (Oder): 0335-552-5300
  • Bundesintegrationsbeauftragte: www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus mit Informationen zum Corona-Virus in 12 Sprachen
  • Telefonseelsorge: 116 123, 0800 111 0 111 (evangelisch), 0800 111 0 222 (katholisch)
  • Info-Telefon Depression: 0800 33 44 533

Kontakt für Gehörlose und Hörgeschädigte

Kampagnenseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

  • Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Einfacher Sprache für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten: “Mein Schlüssel zur Welt“

Kontakte bei Schwierigkeiten und Konflikten

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Kinder- und Jugendnotdienst (für 0 bis 17-Jährige): 0800 4357063 oder via Textnachricht an 0800 HELP+ME
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Hilfetelefon "Schwangere in Not": 0800 404 0020
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016
  • Silbernetz-Telefon für einsame Menschen ab 60: 0800 4 70 80 90
  • Beratungstelefon für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen: 0331 273 46 111 sowie per Mail: beratung@alzheimer-brandenburg.de

Kontakte Nachbarschaftshilfe

Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) und Jobcenter Frankfurt (Oder)

Allgemeinverfügungen

2020

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 13/2020 - weitergehende Schutzmaßnahmen Inzidenz über 200 (PDF, 635 kB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 12/2020 - Quarantäne (PDF, 405 kB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 11/2020 - zusätzliche Schutzmaßnahmen (PDF, 519 kB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 10/2020 - Anordnung ärztliche Untersuchung Grundschule Mitte (PDF, 2 MB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 09/2020 - Anordnung ärztliche Untersuchung Karl-Liebknecht-Gymnasium (PDF, 2,4 MB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 08/2020 - Infektionsgeschehen Karl-Liebknecht-Gymnasium (NEUFASSUNG) (PDF, 2,1 MB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 07/2020 - Infektionslage Karl-Liebknecht-Gymnasium (PDF, 2 MB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 02/2020 (PDF, 1,5 MB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 06/2020 (PDF, 1,6 MB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 04/2020 zum Vollzug des Gesetztes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) - Coroan-Epidemie (SAR-COVID-19) (PDF, 1022 kB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 05/2020 zum Vollzug des Gesetztes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) - Coroan-Epidemie (SAR-COVID-19) (PDF, 532 kB)

Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt (Oder) Nr. 03/2020 (PDF, 3,3 MB)

Sprechzeiten der Ämter der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder)

Erreichbarkeit der Ämter während der Corona-Pandemie!

In Anbetracht der fortbestehenden Gefährdungslage durch das Virus COVID-19 und der in diesem Zusammenhang festgestellten landesweiten außergewöhnlichen Notlage sind auch die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) aufgerufen, ihre sozialen Kontakte im Dienstalltag auf das notwendige Minimum zu beschränken und die Hygienestandards einzuhalten.

Aus diesem Grund hat der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) festgelegt, dass alle Verwaltungsleistungen weitestgehend ohne persönlichen Kontakt in den Verwaltungsgebäuden und stattdessen unter Nutzung der bestehenden alternativen Möglichkeiten, z. B. durch Online-Dienstleistungen, E-Mail-Verkehr, postalisch oder mittels telefonischer Bearbeitung von Anliegen, zu erbringen sind.

Falls für Dienstleistungen ausnahmsweise das persönliche Erscheinen in den Verwaltungsgebäuden jedoch geboten oder gar unverzichtbar ist, werden Sie gebeten, dies zunächst mit den zuständigen Einrichtungen telefonisch zu erörtern und einen Termin für Ihr persönliches Erscheinen zu vereinbaren. Nutzen Sie dafür die Online-Terminvereinbarung. Damit kann auch in Ihrem Interesse durch Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von etwaigen Warteschlangen dem Infektionsschutz Rechnung getragen werden. Falls Sie unsere Verwaltungsgebäude aufsuchen, wird Ihnen dringend empfohlen, dort Coronavirus-Schutzmaske zu tragen.

Bürgerinnen und Bürger können sich per E-Mail und Telefon an die Behörde wenden. Die Ämter der Stadtverwaltung sind während der Corona-Pandemie bis auf Weiteres nur zu folgenden Zeiten telefonisch oder per E-Mail erreichbar:

Bürgerinformation Amt für Jugend und Soziales (Deutsch) (PDF, 208 kB)

Citizens Information Office for Youth and Social Affairs (English) (PDF, 190 kB)

Bürgerinformation Amt für Ordnung und Sicherheit (PDF, 332 kB)

Bürgerinformation zentrale Vergabestelle (PDF, 292 kB)


 

 

Wenn keine gesonderten Sprechzeiten festgelegt wurden, gelten für Anfragen per Telefon oder E-Mail die normalen Sprechzeiten:

Sprechzeiten Bürgerbüro

 Bürgerbüro

​Montag 08:00​ - 15:00 Uhr
Dienstag​ 08:00​ - 18:00 Uhr​
Mittwoch​ geschlossen​
Donnerstag​ 08:00​ - 16:00 Uhr​
Freitag​

08:00​ - 12:00 Uhr​

Sprechzeiten KFZ-Zulassungsstelle

Kfz-Zulassungsstelle

​Montag 08:00​ - 12:00 Uhr
Dienstag​ 09:00​ - 12:00 Uhr​ und 13:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch​ geschlossen​
Donnerstag​ 08:00​ - 12:00 Uhr​ und 13:00 - 16:00 Uhr​
Freitag​ 08:00​ - 12:00 Uhr​

Sprechzeiten Bauberatung

Bauberatung

​Montag 09:00​ - 12:00 Uhr
(13:00 – 16:00 Uhr für Bürgerbeteiligung im B-Planverfahren)
Dienstag​ 09:00​ - 12:00 Uhr​ und 13:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch​ (09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr für Bürgerbeteiligung im B-Planverfahren)
Donnerstag​ 09:00​ - 12:00 Uhr​ und 13:00 - 16:00 Uhr​
Freitag​ 09:00​ - 12:00 Uhr

Sprechzeiten Friedhofsverwaltung

Friedhofsverwaltung

​Montag 09:00​ - 11:00 Uhr​
Dienstag​ 09:00​ - 12:00 Uhr​ und 13:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch​ 9:00​ - 11:00 Uhr
Donnerstag​ 09:00​ - 12:00 Uhr​ und 13:00 - 16:00 Uhr​
Freitag​

9:00​ - 11:00 Uhr

  Oder nach Terminvereinbarung.

Sprechzeiten der Schiedsstellen

Schiedstelle I:

Sprechzeiten: Einmal im Monat, den zweiten Montag oder nach Vereinbarung in der Zeit von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr

Schiedstelle II:

Sprechzeiten: Einmal im Monat, den zweiten Montag oder nach Vereinbarung in der Zeit von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr

Für alle Ämter der Stadtverwaltung gelten grundsätzlich die allgemeinen Sprechzeiten:

Allgemeine Sprechzeiten

Dienstag 09:00​ - 12:00 Uhr​ und
13:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag​ 09:00​ - 12:00 Uhr und
13:00 - 16:00 Uhr
 

Infos zu Impfzentren und Corona-Infos im Web

Impfzentrum der Stadt Frankfurt (Oder) FAQs

Wie sind die aktuellen Öffnungszeiten im Impfzentrum?

In den Kalenderwochen (KW) 31 bis 33 (2. bis 22. August 2021) ist das Impfzentrum Frankfurt (Oder) montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet. In den Kalenderwochen 34 bis 37 ist montags bis samstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Diese Angaben beruhen auf derzeitiger Einschätzung der Notwendigkeit, bei Änderungen des Bedarfes werden die Öffnungszeiten angepasst.

Wo und wie erreichbar ist das Impfzentrum Frankfurt (Oder)?

Das Impfzentrum befindet sich in Halle 1 auf dem Messegelände, Messering 3. Wer mit dem PKW anreist, findet mit Sicherheit einen kostenfreien Parkplatz. Zudem ist das Messegelände erreichbar mit der Straßenbahnlinie 2. Wer näher an das Areal gefahren werden möchte, als die Position der Straßenbahnhaltestelle, nutzt eine der beiden Buslinien 980 und 987, die derzeit nah am Impfzentrum halten.

Welche Impfstoffe sind verfügbar und nach welcher Zeit findet die Zweitimpfung statt?

Für Erst- und folgende Zweitimpfungen wird ausschließlich der Impfstoff von Biontech verwendet. Lediglich in den Kalenderwochen 32 und 33 kommt der Impfstoff von Moderna für bereits jetzt terminierte Zweitimpfungen zum Einsatz. Moderna wird nach 28 Tagen zweitgeimpft, Biontech nach 21 Tagen.

Welche Termine stehen für Erstimpfungen und Zweitimpfungen im Impfzentrum zur Verfügung?

Die nachstehende Tabelle gibt Auskunft über den aktuellen Planungsstand der Zeiträume für Erst- und Zweitimpfungen:

Kalenderwoche Erstimpfung Zweitimpfung Spontanimpfung
31
Biontech (8-20Uhr) Biontech (8-20Uhr) Von 8-20Uhr möglich
32
Biontech (8-20Uhr) Moderna (8-20Uhr) Von 8-20Uhr möglich
33
Biontech (8-20Uhr) Moderna (8-20Uhr) Von 8-20Uhr möglich
34
Biontech (9-17Uhr) Biontech (9-17Uhr) Von 9-17Uhr möglich
35
Biontech (9-17Uhr)

36
Biontech (9-17Uhr)

37
Biontech (9-17Uhr)

Ab dem 30. August 2021 können keine Erstimpfungen mehr durchgeführt werden, da Termine für Zweitimpfungen aufgrund der planmäßigen Schließung des Impfzentrums Ende September 2021 nicht mehr sichergestellt werden könnten.

Sind „Freies Impfen“ oder „Spontanimpfungen“ möglich?

In den Kalenderwochen 31-34 (2. bis 28. August) ist es möglich, das Impfzentrum zur Erstimpfung ohne vorher vereinbarten Termin aufzusuchen. Die Einhaltung eines Termins zur Zweitimpfung 21 Tage später, der dann vereinbart wird, sollte unbedingt gesichert sein. Die Terminvereinbarung zum Zweittermin erfolgt vor Verlassen des Impfzentrums im Ausgangsbereich.

Wer unangemeldet das Impfzentrum aufsucht, muss unter Umständen mit einer längeren Wartezeit und evtl. mit Abweisung rechnen. Ursachen können zum Beispiel eine zu große Nachfrage oder der Verbrauch der eingeplanten Impfstoffe am jeweiligen Tag sein. Die Planung an medizinischem Personal und Impfstoff richtet sich nach der erfahrungsgemäßen Nachfrage und wird gegebenenfalls nach und nach angepasst.

Wer die Sicherheit haben möchte, am gewählten Tag verbindlich eine Impfung zu erhalten, bucht den Impftermin wie gehabt über die Telefonnummer 116117 oder die Website www.impfterminservice.de. Alle Personen, die diesen Weg wählen, werden selbstverständlich prioritär behandelt. Bis zu 288 tägliche Impftermine sind so buchbar. Weitere 500 Impfungen können spontan erfolgen. Werden nicht alle Termine gebucht, stehen die ungenutzten ebenfalls für Spontanimpfungen zur Verfügung.

Welche Dokumente werden zum Termin im Impfzentrum benötigt?

Erstimpfung:

✓  ggf. Terminbestätigung 

✓  Impfpass (soweit vorhanden)

✓  Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)

✓  Ausgefüllte Formulare: Aufklärungsmerkblatt, Anamnese & Einwilligungserklärung (passend zum Impfstoff)

Zweitimpfung:

✓  ggf. Terminbestätigung 

✓  Impfpass (soweit vorhanden)

✓  Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)

✓  Ausgefülltes Formular: Vorbereitung Zweitimpfung (Bericht über Impfreaktionen nach Erstimpfung)

Zum Download der Formulare: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/

Ist es gestattet, eine Begleitperson mitzubringen?

Begleitpersonen sind nicht erwünscht, aber auch nicht untersagt. Nur wenn dies aufgrund zum Beispiel körperlicher Einschränkungen notwendig erscheint, ist es zu empfehlen. Im Sinne des Infektionsschutzes ist es jedoch sinnvoll, dass sich zu jeder Zeit so wenig Personen wie möglich im Impfzentrum aufhalten.

Ist „Impftourismus“ möglich?

Wer seine erste Impfung andernorts bekommen hat, sollte in der Regel auch dort die zweite Impfung erhalten. Wer ausschließlich zur zweiten Impfung ins Impfzentrum Frankfurt (Oder) kommt, sollte zwingend den geringstmöglichen zugelassenen Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung einhalten:

Die jeweils empfohlenen Impfabstände zur Grundimmunisierung gegen COVID-19
(Stand: 01.07.2021):

Impfstoff

Impfabstand

Empfohlene Altersgruppe

Comirnaty (BioNTech/ Pfizer)

3-6 Wochen

Ab 18 Jahre; 12-17 Jahre nach STIKO-Empfehlung

Spikevax (Moderna)

4-6 Wochen

Ab 18 Jahre

Sollte der empfohlene maximale Abstand zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis überschritten sein, kann die Impfserie dennoch fortgesetzt werden, ohne sie neu zu beginnen. Dies ist insbesondere für Personen wichtig, die ihre Erstimpfung nicht im lokalen Impfzentrum erhalten haben.

Werden Impfzertifikate für den Digitalen Impfpass ausgestellt?

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben werden ausschließlich Zertifikate für die im Impfzentrum Frankfurt (Oder) durchgeführte Impfungen ausgestellt. Insbesondere sogenannte „ImpftouristInnen“ lassen sich ihr Zertifikat daher in einer Apotheke erstellen.

Kann ich den Arzt wählen, der mich impft?

Im Impfzentrum Frankfurt (Oder) besteht diese Möglichkeit nicht.

Muss eine vorherige Erkrankung an COVID-19 vor einer Impfung durch einen Labortest nachgewiesen werden? Bestehen erhöhte Risiken für eine Impfung nach einer durchgemachten Erkrankung?

Die bisher vorliegenden Studienergebnisse geben insgesamt keine Hinweise darauf, dass die Impfung nach einer durchlebten SARS-CoV-2-Infektion problematisch beziehungsweise mit höheren Risiken für unerwünschte Ereignisse verbunden wäre, das gilt für Sicherheit, Wirksamkeit und Verträglichkeit der Impfung.

In den Zulassungsstudien der beiden mRNA-Impfstoffe waren auch TeilnehmerInnen eingeschlossen, die bereits im Vorfeld eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hatten. Die Impfung wurde statistisch von diesen Personen nicht schlechter vertragen als von primär seronegativen StudienteilnehmerInnen. Lokale und systemische Reaktionen nach den Impfungen waren teilweise sogar weniger stark ausgeprägt. Die Effektivität der Impfung ist nicht unterschiedlich, wenn bereits eine SARS-CoV-2-Infektion vorangegangen ist.

Vor diesem Hintergrund besteht keine Notwendigkeit, vor einer COVID-19-Impfung das Vorliegen einer akuten, asymptomatischen oder unerkannt durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch auszuschließen.

Was bedeutet es, dass die Impfung eine Wirksamkeit von 95% gegen COVID-19 hat?

Laut Herstellerangaben haben die Impfungen gegen COVID-19 eine Wirksamkeit von bis zu 95%. Studiendaten zeigen: Die statistische Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus zu infizieren, war bei den COVID-19-geimpften TeilnehmerInnen um 95% geringer als bei den Placebo-geimpften. Kommt eine COVID-19-geimpfte Person also mit dem Erreger in Kontakt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken.

Wie lange hält die Immunisierung an, muss der Impfschutz gegen COVID-19 regelmäßig erneuert werden und - ­wenn ja - in welchen Abständen?

Zur Grundimmunisierung müssen die m-RNA Impfstoffe mindestens zweimal im Abstand von drei beziehungsweise vier Wochen injiziert werden. Das Immunsystem braucht diese Zeit, damit der Körper den Immunschutz aufbauen kann. Der bestmögliche Impfschutz beginnt nach derzeitigem Kenntnisstand ein bis zwei Wochen nach der zweiten Impfdosis.

Die Dauer der Schutzwirkung ist derzeit noch nicht bekannt. In aktuell laufenden Untersuchungen werden noch genauere Erkenntnisse über die Dauer des Immunschutzes gewonnen. Damit einhergehend kann auch noch keine Aussage zum Zeitpunkt einer möglicherweise notwendig werdenden Auffrischungsimpfung (Booster) getroffen werden.

Mit welchen Nebenwirkungen ist nach einer Impfung zu rechnen?

Häufigste Nebenwirkungen sind zeitweise Schmerzen an der Einstichstelle sowie Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Die Schmerzen wurden bei StudienteilnehmerInnen, die älter als 55 Jahre waren, weniger häufig beobachtet (71 Prozent berichteten über Schmerzen nach der ersten, 66 Prozent nach der zweiten Dosis), als bei jüngeren TeilnehmerInnen.

Selten kommt es auch zu Fieber (Temperatur ≥38 °C). Nach der zweiten Dosis wurde das Auftreten von Fieber von 16 Prozent der jüngeren und von elf Prozent der älteren ProbandInnen berichtet.

Welche Langzeitwirkungen sind nach der Impfung zu erwarten bei den vorhandenen und angekündigten Impfstoffen?

Da noch keine Langzeitstudien vorliegen, sind Aussagen über Spätfolgen der Impfungen derzeit nicht möglich. Rückschlüsse, die sich aus vergangenen Impfprojekten ziehen lassen, deuten nicht auf unerwünschte Langzeitfolgen hin. Impfungen werden bereits seit dem Jahr 1798 international angewendet, um Erkrankungen oder schwere Verläufe von Erkrankungen zu verhindern. Seither sind ernsthafte, anhaltende Nebenwirkungen immer innerhalb von vier Wochen nach der Impfung aufgetreten, dies gilt auch für die oft zitierten Fälle der Narkolepsie nach Verabreichung der Schweinegrippe-Vakzine im Jahr 2009. Das Auftreten schwerer unerwünschter Wirkungen nach einer Zeit von vier Wochen wurde nach wissenschaftlichen Kriterien noch nie beobachtet.

Ist es möglich, trotz Impfung zu erkranken?

Keine Impfung vermag ausnahmslos alle Geimpften zu schützen, ebenso wie kein Medikament bei sämtlichen PatientInnen wirkt. Allerdings senken Impfungen die Erkrankungswahrscheinlichkeit deutlich.

Des Weiteren kann eine nicht rechtzeitig durchgeführte Auffrischungsimpfung oder ein noch unvollständig aufgebauter Immunschutz die Impfung weniger effektiv werden lassen. Gut vergleichen lässt sich das am Beispiel der klassischen Kinder-Schutzimpfungen, die zunächst mehrfach nach einem zeitlich geregelten Schema wiederholt werden, bevor mit einer zuverlässigen und dauerhaften Schutzwirkung zu rechnen ist.

Ebenso gibt es Impfungen, die lediglich besonders schwere Er­kran­kungs­ver­läufe verhindern sollen.

Ist es ausgeschlossen durch die Impfung an COVID-19 zu erkanken?

Ja, die zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 können die Erkrankung nicht selber auslösen und auch andere Personen nicht erkranken lassen.

Nur sehr wenige Impfstoffe enthalten abgeschwächte, noch lebende Erreger. Diese können tatsächlich krankheitsähnliche Symptome hervorrufen – eine voll ausgeprägte Erkrankung entwickelt sich aber praktisch nie. Bekanntestes Beispiel sind die "Impfmasern".

Können die Impfstoffe menschliche Gene beeinflussen/manipulieren?

Einige Corona-Impfstoffe sind genbasiert. Sie arbeiten mit mRNA. Die Sorge, dass der Impfstoff damit das menschliche Erbgut langfristig ändert, ist unbegründet. Die mRNA dringt nicht in den Zellkern ein und ist zudem nach zwei Tagen vollständig abgebaut.

Wird der Impfstoff mit -70°C in den Körper gespritzt?

Nein. Der Impfstoff wird zwar teilweise bei circa -70°C aufbewahrt. Kurz vor der Impfung wird er aber aufgetaut und in Kochsalzlösung, die bei normaler Kühlschrank- oder Raumtemperatur gelagert wird, auf die Endkonzentration verdünnt.

Hat die Coronaschutzimpfung Einfluss auf die Fruchtbarkeit?

Das Gerücht, die Impfung mache unfruchtbar, basiert auf der Annahme, dass das Spike-Protein von SARS-CoV-2 dem Syncitin-1, ein Protein, das für die Plazentabildung wichtig ist, ähnele und somit die Impfung eine Immunreaktion gegen die Plazentabildung auslösen würde. Hierfür gibt es keine wissenschaftlichen Belege.

Viele renommierte WissenschaftlerInnen haben sich hierzu geäußert und betont, dass diese Gerüchte jeder Grundlage entbehren. Das Spike-Protein und das Plazentaprotein sind so unterschiedlich, dass eine fälschliche Reaktion (Kreuzreaktion) im Grunde unmöglich ist. Die Gemeinsamkeit von nur vier Aminosäuren ist zu kurz, um plausibel eine Autoimmunität auszulösen. Hierfür werden etwa 50 bis 80 Aminosäuren benötigt. Zudem müssten dann Frauen, die sich im letzten Jahr mit SARS-CoV-2 infiziert haben, unfruchtbar sein und es müsste eine hohe Fehlgeburtsrate nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus bestehen. Beides ist nicht der Fall.

Wo können Nebenwirkungen gemeldet werden, auch nach später Festgestellung?

Nebenwirkungen sind direkt an die hausärztliche Praxis oder in der Apotheke zu melden. Es ist wichtig, darüber mit dem Hausarzt/der Hausärztin im Austausch zu bleiben. Für die Bewertung der Nebenwirkungen (im Fachjargon „Unerwünschte Wirkungen“, UAW genannt), eine mögliche Diagnose und Folgebehandlung sind diese weiterhin die AnsprechpartnerInnen, auch wenn nicht sie die Impfung durchgeführt haben.

Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen werden sehr ernst genommen und es wird so schnell wie möglich aufgeklärt, ob es sich um eine zufällig in zeitlichem Zusammenhang auftretende Reaktion oder eine tatsächliche unerwünschte Wirkung handelt. Oft ist es nur ein Verdacht, der sich nicht bestätigt. Es ist möglich, Nebenwirkungen zusätzlich beim Paul-Ehrlich-Institut über die Webseite www.nebenwirkungen.bund.de zu melden. Auch die hausärztliche Praxis wird auftretende unerwünschte Wirkungen an die vorgesehenen Stellen melden, das ist Pflicht.

Aus welchen medizinischen Gründen, bei welchen Erkrankungen kann eine Coronaschutzimpfung auf keinen Fall durchgeführt werden?

Bei vorbekannten Allergien oder bekannten Unverträglichkeiten auf Inhaltsstoffe (z.B. Polyethylenglykol = PEG) sollte ein alternativer Impfstoff eingesetzt werden.

Eine allergische Reaktion auf die erste Dosis des SARS-CoV-2-Impfstoffs stellt eine Kontraindikation für die Verabreichung der zweiten Dosis dar.

Bei schweren allergischen Reaktionen (allergischer Schock, Herz-Kreislauf- und/ oder Atemstillstand) in der persönlichen Vorgeschichte sind ein ausführliches Aufklärungsgespräch und eine längere Nachbeobachtung nach der Impfung unbedingt nötig.

Die Impfung sollte bei Personen mit akuter fieberhafter Erkrankung oder schwerer Einschränkung des Allgemeinzustandes verschoben werden. Das Vorliegen einer geringfügigen Infektion und/oder leicht erhöhter Körpertemperatur sollte die Impfung nicht verzögern.

Wird nach Verabreichung der ersten Impfstoffdosis eine SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch gesichert, sollte die zweite Dosis auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Ist die Einnahme der Anti-Baby-Pille ein Grund, die Impfung nicht zu bekommen?

Nein, die Einnahme der Antibaby-Pille ist kein Hinderungsgrund für den Erhalt der Impfung gegen SARS-CoV-2.

Was ist über Wechselwirkungen des Impfstoffs mit Psychopharmaka bekannt?

Wechselwirkungen zwischen Psychopharmaka und den aktuell in Deutschland zugelassenen Impfstoffen sind nicht bekannt und grundsätzlich durch die unterschiedlichen Wirkmechanismen eher unwahrscheinlich.

Wie sollten Personen geimpft werden, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für Personen, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten, derzeit die Verabreichung einer einzelnen Impfstoffdosis. Im Detail gelten folgende Empfehlungen:

Personen mit gesicherter symptomatischer SARS-CoV-2-Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis nachdem die Erkrankung überstanden ist. In Anbetracht der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis bereits ab vier Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.

Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-Cov-2-Infektion kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab vier Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.

Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen nach dieser Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, sollen die zweite Impfung in der Regel sechs Monate nach Ende der COVID‑19‑Symptome beziehungsweise der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab vier Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.

Warum reicht nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion eine Impfstoffdosis aus?

Aufgrund der bestehenden Immunität nach durchgemachter COVID-19-Erkrankung ist eine Dosis ausreichend, da sich dadurch bereits hohe Antikörperkonzentrationen erzielen lassen, die durch eine zweite Impfstoffdosis nicht sinnvoll weiter gesteigert werden. Ob und wann zu einem späteren Zeitpunkt eine zweite COVID-19-Impfung notwendig ist, steht gegenwärtig nicht mit Gewissheit fest.

Bei Personen mit eingeschränkter Immunfunktion sollte im Einzelfall entschieden werden, ob eine Impfstoffdosis ausreicht oder eine vollständige Impfserie verabreicht werden sollte. Dies hängt maßgeblich von Art und Ausprägung der Immundefizienz ab und muss im Einzelfall durch den behandelnden Arzt geklärt werden.

Auch wenn mehr als sechs Monate seit der Diagnosestellung vergangen sind, reicht eine Impfstoffdosis zur vollständigen Grundimmunisierung aus.

Für die Impfung von Personen mit früherer Infektion können alle zugelassenen COVID-19-Impfstoffe entsprechend den Empfehlungen der STIKO verwendet werden.

Wie kann eine vorherige Infektion nachgewiesen werden?

Der Nachweis einer SARS-CoV-2-Erkrankung kann durch die körperliche Untersuchung durch den Arzt zusammen mit dem direkten Erregernachweis mittels PCR gesichert werden. Die spezifischen SARS-CoV-2-Antikörpernachweise, die in einem akkreditierten und/oder nach RiLiBÄK qualitätsgesichert arbeitenden Labor erfolgen, sind mittlerweile so zuverlässig, dass sie prinzipiell geeignet sind, einen Zustand nach SARS-CoV-2-Infektion nachzuweisen.

Unbeschadet dieser Tatsache kann die formale Definition einer gesicherten Infektion derzeit nicht ohne Weiteres geändert werden, da dies aufgrund der momentanen Rechtslage zu Nachteilen bei bestimmten Personengruppen hinsichtlich ihres Status als Genesene oder vollständig Geimpfte führen würde (siehe COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) vom 8. Mai 2021).

Kann man bei Einnahme von Blutverdünnern (zum Beispiel sogenannte Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS oder Clopidogrel, Vitamin-K-Antagonisten, die neueren oralen Antikoagulantien, auch NOAK genannt, oder Heparin) impfen?

Die Impfstoffe sollen ausschließlich intramuskulär verabreicht werden. Dies ist auch bei Einnahme von blutverdünnenden Arzneimitteln in der üblichen prophylaktischen beziehungsweise therapeutischen Dosierung möglich. Es sollte mit einer sehr feinen Injektionsnadel und anschließendem festen Druckverband oder durch andere geeignete Mittel zur Kompression der Einstichstelle über mehrere Minuten erfolgen.

Was ist vor der Impfung gegen COVID-19 in Bezug auf andere Impfungen zu beachten?

Zu anderen planbaren Impfungen soll ein Mindestabstand von 14 Tagen vor und nach jeder COVID-19-Impfung eingehalten werden, Notfallimpfungen sind davon ausgenommen.

Kann geimpft werden, wer unter Immunsuppression leidet?

Immunsupprimierte Personen waren (bis auf stabile HIV-PatientInnen) nicht Bestandteil bisheriger Studien. Trotzdem wird von allen ExpertInnen die Impfung für Immunsupprimierte empfohlen, da diese Personen ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe haben. Es ist möglich, dass ihre Immunantwort unter dem Durchschnitt der Bevölkerung liegt. Die Impfung wird dennoch dringend empfohlen, da anderenfalls eine Erkrankung ohne Impfschutz droht, der auch bei dieser Grunderkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen schwere Verläufe schützt.

Auch die Deutsche Transplantationsgesellschaft hat darauf aufmerksam gemacht, dass gerade transplantierte PatientInnen geimpft werden sollten. Ebenso hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie erklärt, dass PatientInnen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen auch unter immunsuppressiver Therapie geimpft werden sollten.

Kann geimpft werden, wer an Diabetes erkrankt ist?

Für DiabetikerInnen gibt es derzeit keine Einschränkungen. Unter den Testpersonen zum Beispiel bei BioNTech waren laut der Studienprotokolle fast 1.600 Diabetikerinnen und Diabettiker allein in der Gruppe, die den Impfstoff erhielt. Da Diabetes zu einem schweren Krankheitsverlauf führen kann, sollten sich Erkrankte schnell impfen lassen.

Wie umgehen mit Angst vor Impfschäden?

Viele, zu viele Menschen sind derzeit zurückhaltend und wollen sich entweder überhaupt nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt impfen lassen. Hauptgründe, die vorgebracht werden, sind Ängste vor Nebenwirkungen und Langzeitschäden.

Angst vor Impfungen ist nicht ungewöhnlich. Seit Urzeiten haben Menschen Angst vor allem Unbekannten, da Neues ja auch gefährlich sein könnte. Dass Menschen sich allerdings nicht nur von ihren Ängsten vor Neuem und Unbekanntem lenken lassen, hat in der Menschheitsgeschichte zu Fortschritt geführt – auch in der Medizin. Heute ist es möglich, auf einen großen Erfahrungsschatz aus der Wissenschaft zurückzugreifen und festzustellen, dass Impfen Leben rettet und nicht mit großem Risiko behaftet ist.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe nur der Zugang zu sauberem Trinkwasser im vergangenen Jahrhundert einen größeren Einfluss auf die Eindämmung von Infektionskrankheiten gehabt als das Impfen.

Angst vor Impfschäden ist also durchaus verständlich, aber der falsche Ratgeber. Es hilft, sich über seriöse Quellen zu informieren und sich mit geimpften Personen im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis zu beraten.

Ist es möglich, zwischen Impfstoffen zu wählen?

Nein, eine freie Wahl zwischen den Impfstoffen besteht nicht. Wegen der Impfstoffknappheit beinhaltet der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nach der Coronavirus-Impfverordnung weiterhin nicht das Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen.

Was kostet die Impfung?

Die Impfung in den Impfzentren oder durch mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus.

Wer haftet für Impfschäden?

Bei einem Impfschaden kommt zunächst die Krankenkasse oder die private Krankenversicherung für die Behandlungskosten auf. Außerdem gibt es Geldleistungen für einen Verdienstausfall. Im weiteren Verlauf können gegebenenfalls weitere Versicherungen einspringen. Das Besondere bei einer Staatshaftung: Ein Zusammenhang des Schadens mit der Impfung ist nicht eindeutig zu beweisen, um einen Anspruch glaubhaft zu machen. Es muss nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit geben, dass die Impfung zu dem Schaden geführt hat.

Die gesetzliche Grundlage hierfür findet sich in § 60 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Für gesundheitliche Schäden im Zusammenhang mit einer COVID-19 Impfung wird auch dann auf der Grundlage von § 60 IfSG eine staatliche Entschädigung geleistet, wenn diese nicht öffentlich von einer Landesbehörde empfohlen worden ist - also in der Regel auch, wenn die Impfung nicht von der STIKO empfohlen ist. Dies umfasst zum Beispiel die Einzelfallentscheidung bei der Impfung von Schwangeren oder Jugendlichen ohne Indikationsimpfempfehlung zwischen zwölf und 17 Jahren.

Unabhängig von einem etwaigen Anspruch auf Entschädigung nach § 60 IfSG haftet die impfende Person – wie auch sonst in derartigen Fällen – für Schäden, die zum Beispiel im Zusammenhang mit Applikationsfehlern bei der Impfung (falsche Dosierung, falscher Applikationsort etc.) eintreten.

Wo sind die jeweils aktuellen STIKO-Empfehlungen zu finden?

Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) basieren immer auf den besten derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neues Wissen wird fortlaufend generiert und bewertet mit einer entsprechenden Anpassung der Empfehlungen als Folge. Die aktualisierten STIKO-Empfehlungen werden mit ihrer wissenschaftlichen Begründung immer im Epidemiologischen Bulletin des RKI auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht.

Links zu weiteren FAQs

Land Brandenburg: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/fragen-und-antworten/

Robert Koch Institut (RKI): https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Link zu den Impfzentren im Land Brandenburg: https://www.impfterminservice.de/impftermine

Aktuelle Informationen zu Impfzentren - Häufige Fragen

Informationen vom Land Brandenburg: Häufig gestellte Fragen - Covid-19-Impfungen in Brandenburg

Informationen KVBB:

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Aktuelle Informationen finden Sie auf den folgenden Webseiten

Aktuelle Verordnungen siehe hier


Infos für Kinder, Jugendliche und Familien in der Corona-Krise

Auf der Infoseite sind Tipps und Angebote zusammengestellt, die von zu Hause aus genutzt werden können. Viele davon wurden in den letzten Tagen extra erstellt, daher wird diese Liste nach und nach wachsen. Es lohnt sich also, immer mal wieder einen Blick auf diese Seite zu werfen.

Information zu Zahlung eines Kinderfreizeitbonus im August 2021

Der Kinderfreizeitbonus wurde im Rahmen des Aktiomnsprogramms der Bundesregierung "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" als finanzielle Hilfe für bedürftige Familien beschlossen. Die Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro sollen minderjährige Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien mit kleinen Einkommen erhalten, um insbesondere Angebote zur Ferien- und Freizeitgestaltung wahrnehmen und Versäumtes nachholen zu können. Die Einmalzahlung wird nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet. 

Wer bekommt den Kinderfreizeitbonus? Nicht alle Familien erhalten den Kinderfreizeitbonus. Es gibt ihn für Kinder und Jugendliche, die 

  • am 1. August 2021 noch nicht 18 jahre alt sind und

  • für die Kindergeld oder eine vergleichbare Leistung bezogen wird.

Zusätzlich muss eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein. Die Familie bezieht im August 2021 für ihre Kinder

  • Kinderzuschlag (KiZ),
  • Wohngeld (gegebenfalls parallel zu KiZ),
  • Sozialhilfe nach dem Dritten Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch(SGB XII),
  • Grundsicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II),
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblLG) (auch wenn kein Kindergeld bezogen wird) oder
  • Leistungen im Rahmen der Ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt im Sozialen Entschädigungsrecht nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG)

Auszahlung des Kinderfreizeitbonus: Für die Auszahlung des Kinderfreizeitbonus sind verschiedene Stellen zuständig, je nachdem, welche Leistungen eine Familie woher bezieht.

  • Familien, die existenzsichernde Leistungen nach dem SGB II, dem Bundesversorgungsgesetz oder Asylbewerberleistungsgesetz beziehen - automatische Auszahlung im August ohne Antrag
  • Familien, die einen Kinderzuschlag (und ggf. Wohngeld oder Hilfen zum Lebensunterhalt) beziehen, erhalten den Kinderfreizeitbonus direkt von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit - automatische Auszahlung im August - ohne Antrag
  • Familien, die ausschließlich Wohngeld oder Hilfen zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe nach SGB II) erhalten: Auszahlung erst nach Antrag mit Nachweisen. Sie müssen nur wenige Angaben im Antrag auf Kinderfreizeitbonus machen: 

* ausgefüllter Antrag und geeignete Nachweise über die Bewilligung von Wohngeld oder Sozialhilfe für August 2021 (z. B. Kopie des Bewilligungsbescheids - Kinder, für die der Kinderfreizeitbonus beantragt wird, müssen ersichtlich sein)

* Antrag vollständig ausgefüllt zusammen mit den Nachweisen per Post an die zuständige Familienkasse senden (Anschrift: Familienkasse Berlin-Brandenburg 14465 Potsdam oder Familienkasse Frankfurt (Oder), 15230 Frankfurt (Oder), Heinrich-von-Stephan-Straße 2 - Gebäude JobCenter/ Agentur für Arbeit) oder an die dafür eingerichtete E-Mail-Adresse Kinderfreizeitbonus@arbeitsagentur.de senden.

Weitere Informationen sowie ein Antragsformular sind online unter www.arbeitsagentur.de/familie-und/kinderfreizeitbonus zu finden.

Antrag für Kinderfreizeitbonus

Antrag auf Kinderfreizeitbonus (PDF, 1,2 MB)


Neuregelungen aufgrund der Bundes-Notbremse ab 23.04.2021 für die Kindertagesbetreuung

Der Bund hat mit dem Vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. April 2021 u.a. eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) beschlossen, welches folgende Auswirkungen für die Kindertagesbetreuung hat. Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen (Kitas und Horte) und Kindertagespflegestellen ist künftig in Abhängigkeit von der Sieben-Tage-Inzidenz von 165 erlaubt oder untersagt.

Wird die Inzidenz von 165

  • an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten so ist ab dem übernächsten Tag der Betrieb von Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen untersagt;
  • ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen an fünf aufeinander folgenden Werktagen (ohne Sonn- und Feiertage) unterschritten, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft.

Die Stadt Frankfurt (Oder) gibt am Tag, nachdem an drei aufeinander folgenden Tagen der Schwellenwert überschritten wird öffentlich bekannt, dass am folgenden Tag der Betrieb der Einrichtungen untersagt ist und eine Notbetreuung angeboten wird.

Da die Inzidenz in Frankfurt (Oder) am 23.04.2021 147,2 beträgt, wäre der frühestmögliche Termin einer Schließung der 28.04.2021. Sollte der Wert in den nächsten 3 Tagen unter 165 bleiben bzw. sinken beginnt die Zählung der 3 Tage jeweils neu.

Gewährleistung der Notbetreuung:

Eltern, die noch keinen Antrag auf Notbetreuung gestellt haben und nach den entsprechenden Regelungen einen Anspruch für sich ableiten, werden gebeten, einen Antrag auf Notbetreuung zu stellen. Der Antrag muss von den jeweiligen Arbeitgebern der Eltern bestätigt werden.

Alle bis 22.04.2021 eingegangen Anträge werden bis 26.04.2021 bearbeitet. Die Bewilligungsbescheide erhalten Eltern in der nächsten Woche in ihrer Einrichtung.

Ablehnungsbescheide werden in der nächsten Woche postalisch an die Eltern versandt.

Anträge, die ab 23.04.2021 eingehen werden zeitnah bearbeitet.

Es wird darum gebeten, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand der Anträge auf Notbetreuung abzusehen.

Anträge können gestellt werden:

  • per E-Mail an kitabetreuung@frankfurt-oder.de
  • per FAX an 552-5099
  • persönlich - Briefkästen Amt für Jugend und Soziales im Oderturm
  • Telefonische Nachfragen: 552 5045/ 5119/ 5148

Anträge für Notbetreuung in Kitas/ Kindertagespflege

Anträge für Notbetreuung ab 19.04.2021 (PDF, 97 kB)

Bescheinigung Arbeitgeber ab 19.04.2021 (PDF, 13 kB)

Weitere Entlastung für Eltern

Der Bundestag hat den Anspruch auf Kinderkrankengeld für 2021 von 20 Tagen pro Elternteil und Kind auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage erhöht. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage.

Weitere Informationen finden Sie hier...

Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld

Das Kinderkrankengeld soll es berufstätigen Eltern ermöglichen, Lohnausfälle durch die häusliche Betreuung eines erkrankten Kindes auszugleichen. Für dieses Jahrwird die Zahl der Tage, an denen gesetzlich Versicherte Anspruch auf Kinderkrankengeld haben, verdoppelt. Zudem gilt der Anspruch nicht nur bei Krankheit des Kindes, sondern auch, wenn Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist.

Können Eltern sich die Kinderkrankentage flexibel untereinander »überschreiben«?

Wenn ein Elternteil seinen Anspruch auf Kinderkrankengeld ausgeschöpft hat und dem anderen Elternteil noch Kinderkrankentage zustehen, besteht kein gesetzlicher Anspruchauf Übertragung noch „übriger“ Kinderkrankentage von einem auf den anderen Elternteil. Jedoch können Kinderkrankentage im Einverständnis mit dem Arbeitgeber des Elternteils, das die Kinderkrankentage bereits ausgeschöpft hat, übertragen werden.

Wie ist es, wenn ein Elternteil gesetzlich versichert und das andere Elternteil privat versichert ist?

Sind ein Elternteil und das Kind gesetzlich versichert, besteht Anspruch auf Kinderkrankengeld für diesen Elternteil. Ist das Kind mit dem anderen Elternteil privat versichert, besteht kein Anspruch auf Kinderkrankengeld.

Was gilt für Eltern, die zurzeit weniger arbeiten und z.B. in Kurzarbeit sind?

Auch Eltern in Kurzarbeit können Kinderkrankengeld beantragen, wenn sie gesetzlich versichert sind. Kurzarbeitergeld und Kinderkrankengeld dürfen nicht gleichzeitig bezogen werden.

Haben 450 Euro-Minijobber Anspruch auf Kinderkrankentage?

Eltern mit geringfügig entlohnter Beschäftigung (sog. Minijob oder 450-Euro-Job) haben keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld. Denn sie sind nicht krankenversicherungspflichtig. Sie haben jedoch Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit (§ 45 Abs. 5 SGB V).

Können die zusätzlichen Kinderkrankentage auch für verlängerte Schulferien beantragt werden?

Ein Anspruch auf Kinderkrankengeld besteht u.a. auch, wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schulferien angeordnet oder verlängert werden. In der regulären Ferienzeit gilt der Anspruch nicht.

Wann tritt die Regelung zum Kinderkrankengeld in Kraft?

Die Bundesregierung hat das Gesetz am 12.01.2021 verabschiedet. Es wurde am 14.01.2021 im Bundestag und am 18.01.2021 im Bundesrat beschlossen. Die Regelungen treten rückwirkend zum 05.01.2021 in Kraft.

Warum gilt die Regelung nicht für privat krankenversicherte Eltern?

Um berufstätige Eltern in der Pandemie schnell und unbürokratisch zu unterstützen, wurde mit der Verlängerung und Erweiterung der Kinderkrankentage auf ein etabliertes Instrument zurückgegriffen, das in der Umsetzung gut funktioniert, das aber nur für gesetzlich krankenversicherte Eltern und Kinder greift. Für privat Krankenversicherte gibt es aber die Möglichkeit einer Entschädigung für Verdienstausfall nach § 56 Absatz 1a Infektionsschutzgesetz.

Wie hoch ist das Kinderkrankengeld?

Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts.

Welche Unterstützung erhalten privat Krankenversicherte?

Für privat Krankenversicherte besteht –wie für alle betreuungspflichtigen Eltern –die Möglichkeit einer Entschädigung für Verdienstausfall nach § 56 Infektionsschutzgesetz: Für Eltern, die wegen der pandemiebedingten behördlichen Schließung von Kitas und Schulen ihr Kind selbst betreuen müssen und deswegen nicht arbeiten können, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen seit Ende März 2020 eine Verdienstausfallentschädigung vom Staat (§ 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz). Damit wird erwerbstätigen Eltern -sowohl von Kita-als auch von Schulkindern bis 12 Jahren oder älteren Kindern mit Behinderung und Hilfebedürftigkeit -ein Sicherheitsnetz gegeben. Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des Nettoeinkommens (max. 2.016 Euro/Monat) und gilt für insgesamt zehn Wochen je Elternteil, bei Alleinerziehenden 20 Wochen -dieser Zeitraum kann tageweise aufgeteilt werden. Diese Regelung gilt bis zum 31. März 2021.

Wo beantrage ich Kinderkrankengeld?

Eltern können Kinderkrankengeld bei ihrer Krankenkasse beantragen.

Welche Unterstützung erhalten Selbständige?

Gesetzlich krankenversicherte hauptberuflich Selbstständige, die einen Anspruch auf Krankengeld gemäß § 44 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 SGB V aufgrund einer Wahlerklärung gewählt haben, können auch das erweiterte Kinderkrankengeld beantragen. Für privat krankenversicherte Selbstständige gilt das zu den privat Krankenversicherten Ausgeführte entsprechend. Im Übrigen haben alle Eltern unabhängig vom Anspruch auf Kinderkrankengeld zusätzlich einen Anspruch nach § 56 Absatz 1a Infektionsschutzgesetz (bis zu zehn Wochen pro Elternteil, bis zu 20 Wochen bei Alleinerziehenden). Dieser Anspruch ruht, solange der Anspruch auf Kinderkrankengeld von einem Elternteil geltend gemacht wird.

Wie können Eltern Kinderkrankentage in Anspruch nehmen, auch wenn ihr Kind nicht krank ist?

Mit der neuen Regelung erhalten Eltern im Jahr 2021 auch Kinderkrankengeld, wenn ihr Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss, weil eine Einrichtung zur Betreuung von Kindern (Kindertageseinrichtung, Hort oder Kindertagespflegestelle), Schule oder eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen geschlossen ist oder eingeschränkten Zugang hat. Das heißt: Eine Einrichtung zur Kinderbetreuung oder eine Schule ist pandemiebedingt behördlich geschlossen, der Zugang zur Einrichtung oder Zeiten sind eingeschränkt oder die Präsenzpflicht im Unterricht wurde ausgesetzt (z.B. bei Homeschooling, Distanzlernen).

Können Eltern, die im Homeoffice arbeiten können, Kinderkrankengeld beantragen?

Auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten (könnten), haben bei entsprechendem Kinderbetreuungsbedarf die Möglichkeit, stattdessen Kinderkrankengeld zu beantragen.

Gibt es Formulare für Kitas und Schulen für die Ausstellung der Bescheinigung?

Die Krankenkassen können für die Beantragung des Kinderkrankengelds die Vorlage einer Bescheinigung der Kita oder der Schule verlangen.

Auf wie viele Kinderkrankentage haben Eltern höchstens Anspruch?

Elternteile, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 20 statt 10 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 45 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Arbeitstage pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende insgesamt einen Anspruch auf maximal 90 Arbeitstage.

Wer gilt als alleinerziehend und kann 40 Tage pro Kind in Anspruch nehmen?

Als alleinerziehend ist grundsätzlich ein Elternteil anzusehen, der das alleinige Personensorgerecht für das mit ihm im gemeinsamen Haushalt lebende Kind hat. Als alleinerziehend gilt auch, wer als erziehender Elternteil faktisch alleinstehend ist. Die Krankenkasse prüft, ob eine Erklärung des Elternteils ausreichend ist oder weitere Nachweise einzureichen sind.

Quelle: Internetseite der Bundesregierung

FAQKinderkrankentage+Kinderkrankengeld (PDF, 134 kB)

Information für Grenzpendler

Verlängerung der Testpflicht für Einreisende nach Polen bis Ende August

Die COVID-19 Testpflicht für Personen, die über die EU-Innengrenzen nach Polen einreisen, wurde bis zum 31. August 2021 verlängert.

Neu ist, dass vollständig geimpfte Personen erst dann von der Testpflicht befreit sind, wenn seit der Impfung 14 Tage vergangen sind.

Andere Personen (nachweislich Genesene sowie Personen, die die Grenze aus beruflichen oder dienstlichen Gründen überschreiten) sind nach wie vor von der Testpflicht ausgenommen.

Rechtsgrundlage: Verordnung vom 11. Juni 2021 zur Änderung der Verordnung über die Festlegung bestimmter Beschränkungen, Anordnungen und Verbote im Zusammenhang mit der Epidemie (GBl. 2021, Pos. 1054)

--

Polen verlängert Grenzbeschränkungen bis 25. Juni 2021

Polen verlängert die bei der Einreise geltenden Grenzbeschränkungen bis einschließlich Freitag, 25. Juni 2021.

Damit ist die Einreise nach Polen ohne Quarantäne weiterhin nur für vollständig geimpfte, nachweislich genesene bzw. negativ auf COVID-19 getestete Personen (Testergebnis nicht älter als 48 Stunden) sowie Personen, die die Grenze aus beruflichen Gründen überschreiten, möglich.

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Hinweise zum Grenzverkehr mit Polen

Im Grenzverkehr mit Polen gelten, solange Polen in der Corona-Pandemie als internationales Risikogebiet eingestuft ist, die nachstehenden Grundsätze (Auszug):

Bei der Einreise nach Polen

Nach polnischem Recht ist bis Samstag, 5. Juni 2021 bei der Einreise aus Deutschland nach Polen ein negativer COVID-19 Test erforderlich. Ausgenommen von der Testpflicht sind Grenzgängerinnen und -gänger, Grenzpendlerinnen und -pendler sowie vollständig geimpfte und genesene Personen. Die jeweiligen Nachweise für Impfung oder Genesung sind in polnischer oder englischer Sprache mitzuführen und bei Aufforderung der Polizei oder dem Grenzschutz vorzulegen.

Bei der Einreise nach Deutschland

Die Befreiung von der Absonderungs-, Anmelde- und Testpflicht gilt für Personen, unabhängig davon, ob sie vollständig geimpft oder nachweislich genesen sind, die

  • sich in Polen weniger als 24 Stunden im Rahmen des sogenannten „kleinen Grenzverkehrs“ aufhalten,
  • in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und sich zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in Polen begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendlerinnen und -pendler),
  • in Polen ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgängerinnen und -gänger),
  • als sorgeberechtigte Personen oder Betreuungspersonen Grenzgängerinnen und -gänger oder Grenzpendlerinnen und -pendler zu deren Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringen oder sie dort abholen,
  • zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • sich weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in Polen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, der/des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegattin/Ehegatten, der Lebensgefährtin/des Lebensgefährten, eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts aufhalten,
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Ausgenommen von der Absonderungspflicht, aber nicht von der Anmelde- und Testpflicht (wobei der Impf- und Genesenennachweis als Äquivalent eines Tests gelten) sind u.a. Personen, die in Deutschland einreisen aufgrund

  • des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, der/des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegattin/Ehegatten, der Lebensgefährtin/des Lebensgefährten, eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts,
  • einer dringenden medizinischen Behandlung,
  • des Beistands oder zur Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen.

Dieselben Pflichten gelten für Personen, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in Polen aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

In Deutschland werden Nachweise in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch anerkannt.

Alle anderen Personen, die nicht unter die oben genannten Ausnahmen fallen und sich daher der 10-tägigen Absonderung unterziehen müssten, sind von der Absonderungspflicht freigestellt, sobald sie bei der Anmeldung über www.einreiseanmeldung.de einen Impf- oder Genesenennachweis bzw. ein negatives Testergebnis an das zuständige Gesundheitsamt übermitteln.

Rechtsgrundlage: Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 (BAnz AT 12.05.2021 V1)

Fallzahlen zu COVID-19 für Frankfurt (Oder)

Ab dem 12. Februar 2021 verzichtet die Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) auf eine eigene Darstellung der aktuellen COVID-19 Statistik. Nach einer Angleichung des Meldeweges zwischen LAVG und RKI gelten deren gemeinsame Zahlen als verbindlich.

Dashboard des Landes Brandenburg

Das Dashboard des Landes Brandenburg mit allen relevaten Zahlen

Hinweis: Bei Problemen mit der Anzeige der Fallzahlen (des Dashboards) testen Sie bitte einen anderen Browser.


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