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26.10.2020

Deutsch-polnische Schülerdebatte zum Thema »Der europäische Grüne Deal«

Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Polen diskutierten am Donnerstag, 8. Oktober 2020 in der Friedenskirche in Frankfurt (Oder) über die Herausforderungen der europäischen Klima- und Umweltpolitik. Jugendliche aus Słubice, Beeskow und Berlin erarbeiteten bei der ganztägigen Veranstaltung gemeinsam eine (Handlungs-) Empfehlung für die Bereiche Mobilität, Energiewende und Biodiversität. Diese Ergebnisse werden anschließend den Europaabgeordneten des Landes Brandenburg und Berlin sowie der Woiwodschaft Lubuskie zugesandt.  

Die Schülerdebatte wurde inhaltlich von der Jungen Europäischen Bewegung Berlin-Brandenburg e.V., dem Europe Direct Informationszentrum Frankfurt (Oder) sowie dem Punkt Informacji Europejskiej Zielona Góra unterstützt. Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg – Polen 2014-2020, Klein-Projekte-Fonds der Euroregion Pro Europa Viadrina, kofinanziert.

Ein Tagesbericht über die Veranstaltung von Schülerinnen aus der Berliner Katholischen Schule Salvator:

Am 8. Oktober fuhren wir als Politik Leistungskurs zusammen mit Herrn Urban nach Frankfurt (Oder). Dort nahmen wir an einer Debatte zum „European Green Deal“ teil, und tauschten uns mit sowohl anderen deutschen Schüler*innen, als auch polnischen Schüler*innen aus. 
Wir nahmen schon früh die Bahn und erreichten bereits nach einer guten Stunde die Doppelstadt. Nach einem kurzen Fußweg, der uns schon einen Einblick in die Stadt verschaffte, erreichten wir die Friedenskirche, in der die Veranstaltung stattfand. Nach einer Begrüßung und einem kurzen Kennenlernspiel, folgte sogleich eine Einführung in die politischen Leitlinien der EU-Kommission. Daraufhin erhielten wir eine spezifische Erläuterung des Themas, die durch die „junge europäische Bewegung“, geschah. In diesem Vortrag wurden uns zuerst die Folgen des Klimawandels nahegebracht und der europäische grüne Deal dargelegt. Anschließend ging es in die Gruppenarbeit. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt: Energiewende, Mobilität und Biodiversität. Dadurch kamen wir ins Gespräch mit den polnischen Schüler*innen, was uns einen Einblick in die Sichtweise Jugendlicher eines anderen europäischen Landes verschaffte und die Diskussion interessanter gestaltete. Durch Simultan-Übersetzer, was auch für uns neu und interessant war, wurde die Kommunikation erleichtert. Nach einer intensiven Diskussion und einer Mittagspause, in der wir Essen bereitgestellt bekamen, erarbeitete jede Gruppe Forderungen, die sie an die EU-Parlament stellen würde. Nach jeder fertig formulierten Forderung erfolgte eine Abstimmung, was uns das Gefühl eines echten Parlamentes gab. Zum Schluss trugen wir in einem Plenum unsere Ergebnisse vor. Nach Ende der Veranstaltung überquerten wir eine Brücke, die uns in die polnische Stadt Slubice führte. Die Nähe Polens und die Gemeinsamkeiten zu Deutschland wurden uns dadurch noch bewusster und überraschten uns. Nachhause kamen wir nicht nur mit neuen Erfahrungen und Wissen, sondern auch mit einer erweiterten Sichtweise auf das Problem des Klimawandels und den „European Green Deal“.