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Erste Erfahrungen in Frankfurt (Oder) zeigen Verbesserungen bei der Integration in Ausbildung, Studium und Arbeit

Zusammen mit den Partnern treibt die Bundesagentur für Arbeit (BA) den Ausbau von Jugendberufsagenturen in Brandenburg voran. Ministerpräsident Dietmar Woidke, Bildungsministerin Britta Ernst und der Leiter der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der BA, Bernd Becking, zeigten sich heute bei einem Besuch der im Jahr 2014 gegründeten Jugendberufsagentur Frankfurt (Oder) vom Erfolg dieser speziell auf die Ansprüche und Bedürfnisse von jungen Menschen unter 25 Jahre ausgerichteten Jugendberufsagenturen überzeugt. An dem Treffen nahmen auch der Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Martin Wilke sowie die Chefs der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Frankfurt (Oder) teil. Dabei tauschten die Beteiligten erste Erfahrungen aus und waren sich einig: „Kooperation schafft Mehrwert.“

Seit dem Start der JBA Frankfurt ist die Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 25 Jahren in der Region weiter gesunken. Die Jugendlichen werden durch die kürzeren Wege und die enge Kooperation optimal betreut und unterstützt. Verschiedene Leistungen werden gebündelt und verzahnt. Im Bereich der Arbeitsagentur Frankfurt wurden im Ausbildungsjahr 2016/17 441 Berufsausbildungsstellen gemeldet. 423 wurden besetzt –viele davon mit Hilfe der JBA. Ein guter Schulabschluss und eine solide Ausbildung sind der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Daher werden in Brandenburg weiter Jugendberufsagenturen aufgebaut. Aktuell arbeiten bereits in acht Landkreisen oder Städten die Agenturen für Arbeit, Jobcenter und kommunalen Partner gemeinsam an der bestmöglichen Betreuung der Jugendlichen. Drei weitere JBA werden in 2018 dazukommen.

Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident Land Brandenburg: „Jugendliche sind unsere Zukunft. Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass jeder Jugendliche ein Ausbildungsangebot erhält. Die Jugendberufsagenturen sind dabei Schrittmacher und arbeiten eng mit Schulen und Jugendämtern zusammen. Ich bin sehr froh über das Angebot und die große Kooperationsbereitschaft der Bundesagentur für Arbeit. Unser gemeinsames Ziel ist, bis zum Ende der Legislaturperiode in allen Kreisen eine solche speziell auf die Jugend ausgerichtete Agentur einzurichten.“

Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg: „Die Ausbildungslosen von heute sind die Arbeitslosen von morgen – deswegen darf kein Jugendlicher am Übergang von der Schule zum Beruf verloren gehen. Die Jugendberufsagentur ist ideal, um die Hilfen, die Jugendliche benötigen, zu bündeln und aufeinander abzustimmen. Unter einem Dach arbeiten dafür mehr als fünf Partner eng zusammen. Ich danke allen Partnern dafür, dass sie hier in Frankfurt so erfolgreich kooperieren und damit beispielgebend für andere sind.“

Britta Ernst, Ministerin im Land Brandenburg für Bildung, Jugend und Sport: „Unsere Schulen unterstützen die Jugendlichen mit einer gezielten Berufs- und Studienorientierung dabei, über ihre beruflichen Wünsche und Ziele nachdenken und sie zu definieren. Die Jugendberufsagenturen begleiten diesen Prozess durch individuelle berufliche Orientierung und professionelle Unterstützung. Gemeinsam wollen wir den Jugendlichen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben und damit ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.“ 

Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder): „Vor drei Jahren sind wir als erste im Land Brandenburg mit einer Jugendberufsagentur gestartet. Stadtverwaltung, Arbeitsagentur und Jobcenter bündeln hier ihre Stärken und Angebote. Zahlreiche Delegationen anderer Regionen haben wir seither empfangen und unsere Erfahrungen weitergegeben. Es macht uns als Frankfurter stolz, dass wir immer noch in vielerlei Hinsicht Vorreiter sind. Unser Credo ist, dass ein vernünftiger Schulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung die beste Lebensversicherung sind. Und wir entwickeln unsere JBA kontinuierlich weiter. Heute schalten wir die neu gestaltete JBA-Website live. Damit wollen wir noch mehr junge Frankfurter und Frankfurterinnen ansprechen und motivieren, unsere Beratungsangebote zu nutzen.“

Dr. Martin Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder): „Die Berufsorientierung für Schüler und Absolventen ist ein zentrales Kriterium, damit sich die anhaltend positive Wirtschaftslage auch auf den Arbeitsmarkt auswirken kann. Arbeitsagentur, Jobcenter und Stadt arbeiten hier gut zusammen und bieten passgenaue Angebote an. Gleichwohl dürfen wir nicht nachlassen, junge Menschen frühzeitig über berufliche Ausbildungs- und Entwicklungsperspektiven zu informieren.“