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08.12.2017

Gesundheit und Logistik - zwei starke Träger der Frankfurter Wirtschaft

Im Rahmen der Unternehmensbesuche des Oberbürgermeisters verschaffte sich Dr. Martin Wilke kürzlich in zwei sehr unterschiedlichen Firmen unserer Stadt in der Goepelstaße einen Überblick über deren Leistungsspektrum und einen Einblick in ihre Firmenphilosophie. 

Das Therapiezentrum links der ODER befindet sich zwar seit November 2015 nicht mehr direkt an der Oder, aber Kunden und Patienten finden es auch am neuen Standort im Norden Frankfurts. Dort haben sich die Inhaber Katrin und Henrik Knösel und ihr Team entsprechend der Bedürfnisse von Nutzern und Mitarbeitern neu eingerichtet und bieten ein breites Leistungsspektrum an: Physiotherapie, Sportkurse, Reha-Maßnahmen, Wellness und betreutes Training.

„Unser Therapiezentrum bereichert seit 2009 die Gesundheits- und Sportangebote unserer Stadt, wird aber bei Weitem nicht nur von Frankfurtern genutzt, sondern ist in der ganzen Region bekannt.“, berichtete Katrin Knösel. Bedauerlich findet sie, dass die Potenziale der Stadt immer noch unzureichend genutzt werden. Allerdings fügt sie hinzu: „Nicht nur die Verwaltung, sondern das Engagement jedes Einzelnen ist hier gefragt.“

Dr. Martin Wilke ließ sich durch Henrik Knösel ausführlich den Werdegang der Baumaßnahmen bei der bedarfsgerechten Herrichtung der in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten erläutern und bewunderte die eine oder andere kreative Lösung bei einem Rundgang. „Das Unternehmen ist sehr gut aufgestellt und ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitswirtschaft unserer Stadt. Die Tatsache, dass die Kunden auch aus dem Umland kommen, spiegelt die hohe Qualität wider, die hier geboten wird.“

Ein weiterer Besuch führte das Stadtoberhaupt zum Unternehmen Achse GmbH Kraftverkehr Frankfurt (O.). Bereits seit 1990 in der Stadt ansässig, ging die Firma aus dem VEB Kraftverkehr Frankfurt (Oder) hervor. In einem sehr intensiven und offenen Gespräch informierte ihn die Geschäftsführerin Frau Annegret Ricklinkat über die Entwicklung des Unternehmens seit Anfang der 90er Jahre und die Hürden, die genommen werden mussten, um den heutigen Stand erreichen zu können. „Man merkt ihnen an, dass Sie Ihren Leitspruch „Unternehmer sein heißt, etwas zu unternehmen und nicht zu unterlassen“ voll verinnerlicht haben, so Dr. Wilke im Gespräch.

Beeindruckt zeigte er sich vom Engagement der Geschäftsführerin und ihrer Belegschaft, in der sich einer auf den anderen verlassen kann. Beachtung fand zudem das sehr gut strukturierte System der Absicherung der gesamten Transportlogistik beim Milchtransport - von der Milchbefüllung bei Landwirten bis zur Entladung in Molkereien.

Kritik äußerten Ricklinkat und ihre Fahrer an der Verkehrssituation: „Straßensperrungen erfolgen häufig nicht koordiniert zwischen Bund, Land und Stadt, so dass es zu gleichzeitigen Straßensperrungen in einem Gebiet kommt und wir mit LKW nur unter erschwerten Bedingungen Möglichkeiten haben, von unserem Betriebsgelände aus die Kunden zu erreichen.“

Neben Milch ist das Unternehmen aber auch Partner im Ladungsverkehr für den Transport anderer Güter. „Wir sind daher sehr an Partnerschaften mit Unternehmen aus Frankfurt und der Umgebung interessiert, die entsprechende Transportaufgaben absichern müssen.“

Bei der Besichtigung des Geländes mit modernem Fuhrpark, Kundentankstelle und eigener blitzsauberen Fachwerkstatt, ließ es sich der OB nicht nehmen, persönlich den Fahrersitz in einem Tanklaster zu testen.  In beiden Unternehmen standen die Themen Fachkräftesicherung und das Auftreten der Verwaltung als Dienstleister im Mittelpunkt. Beide Firmen investieren bereits in die Gewinnung von gut ausgebildetem und engagierten Personal, um kundenfreundlich und konkurrenzfähig zu bleiben.

Dr. Wilke lud beide Geschäftsführungen ein, die Lotsendienste der städtischen Wirtschaftsförderung zu nutzen, um Anliegen schnell und effizient arbeiten zu können.