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16.12.2014

Neue Daten zum Mobilitätsverhalten der Frankfurter Bevölkerung

Auto weiterhin meistgenutztes Verkehrsmittel / Einkauf und Dienstleistungen häufigster Mobilitätsgrund

Am heutigen Dienstag sind durch den Beigeordneten für Stadtentwicklung der Stadt Frankfurt (Oder), Markus Derling, die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ (SrV) vorgestellt worden.

Wichtigstes Ergebnis ist die Verkehrsmittelwahl bei den zurückgelegten Wegen, der sogenannte Modal-Split. Dabei wurden im Frankfurter Binnenverkehr 49% aller Wege mit dem Kfz, 35% zu Fuß, 12% mit öffentlichen Verkehrsmitteln und 4% mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Der kompakte Stadtkörper, die städtebauliche Innenverdichtung und das Vorhandensein wohnungsnaher Nutzungen führen dazu, dass in Frankfurt (Oder) 75% aller Wege der Bevölkerung unter 5 km liegen, 56% sogar unter 3 km.
Im Durchschnitt legt jede Person 3,6 Wege und 19,4 km am Tag zurück und bringt dabei 64 Minuten für die Mobilität auf. Die Mobilität der jungen (unter 15 Jahre) und älteren (65 Jahre und älter) Generation ist mit 3,2 Wegen pro Tag gleich groß.
Die meisten Wege (30%) werden für den Einkauf und Dienstleistungen getätigt. Dabei wird in 46% aller Fälle das Kfz genutzt. 94% der Männer und 85% der Frauen besitzen einen Führerschein, aber nur 66% der Männer und 49% der Frauen haben uneingeschränkt einen PKW zur Verfügung.
25% aller Frankfurter Haushalte haben keinen PKW, 23% haben zwei oder mehr PKW. 53% der PKW werden auf privaten Stellplätzen geparkt.

Pro Haushalt sind 1 PKW und 1,3 Fahrräder vorhanden. 17% der Bevölkerung besitzen eine Jahres- oder Monatskarte für den Öffentlichen Verkehr, 13% sind dauerhaft mobilitätseingeschränkt.

Ein großer Dank gebührt den befragten Personen - die ermittelten Daten ermöglichen wertvolle Einblicke in das Mobilitätsverhalten der Frankfurterinnen und Frankfurter und geben Unterstützung bei Mobilitätsanalysen und Bedarfsermittlungen.
Ende des 1.Quartals 2015 wird von der TU Dresden ein Städtevergleich veröffentlicht, so dass wir auch den Vergleich mit anderen Brandenburger Kommunen und Städten gleicher Größe ziehen können.

 

Hintergrund:

Die Mobilitätsbefragung „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ wurde an der Hochschule für Verkehr in Dresden entwickelt und 1972 erstmals in den großen Städten der DDR durchgeführt. Im 5-jährigen Turnus (mit einer längeren Pause in den Wendejahren) werden seit diesem Jahr Mobilitätsdaten der Bevölkerung ermittelt. 

Im Erhebungsdurchgang 2013 sind in 118 Untersuchungsräumen mit mehr als 300 Städten, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften telefonische und Onlinebefragungen durchgeführt worden. 1000 Personen wurden in Frankfurt (Oder) befragt und dabei Daten zur Person, zum Haushalt und zu den zurückgelegten Wegen ermittelt.