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Schengen: Ein Geschenk für die Doppelstadt Frankfurt (Oder)-Słubice

Am Abend des 21. Dezember 2007 ist Polen dem Schengen-Raum innerhalb der Europäischen Union beigetreten. Ein wichtiger Entwicklungsschritt in der Integration des Kontinents, die auch für spür- und sichtbare Dynamik in der Grenzregion gesorgt hat.

„Der Wegfall der Personenkontrollen und damit der langen Wartezeiten an den Grenzübergängen vor zehn Jahren war ein großer Meilenstein: Der direkte Kontakt zwischen den Frankfurter und Slubicer Bürgern hat sich seitdem spürbar verbessert und stärkt die Zusammenarbeit. Zweisprachige Kindergärten, gemeinsame Feste und Sportveranstaltungen sowie grenzüberschreitender Handel prägen unser Stadtbild. Durch die Vielfalt ist unsere „Doppelstadt“ lebenswert und zudem attraktiv für Studierende und Touristen. Die europäische Einigung eröffnet uns die Chance, unsere Städte gemeinsam weiterzuentwickeln.“, sagt Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke.

„Der Wegfall der Grenzkontrollen hatte für die Entwicklung unserer Städte eine kolossale Bedeutung,“, unterstreicht der Słubicer Bürgermeister Tomasz Ciszewicz. „Flüssiger Verkehr an der Grenze fördert die Wirtschaft. Investoren siedeln ihre Unternehmen gerne bei uns an. Bereits heute haben wir kaum noch freie Gewerbeflächen.“

Die Nachbarschaft zur Grenze und die leichtere Überquerung habe dazu geführt, dass die Arbeitslosigkeit in Słubice bis auf wenige Prozente gesunken ist, da viele Personen Beschäftigung in Deutschland gefunden haben. Viele Personen besuchen Läden und Restaurants und beleben damit Handel und Dienstleistungen.

„Wäre Polen nicht dem Schengen-Raum beigetreten, könnten wir von solch wirtschaftlicher Dynamik nur träumen. Und über solche Dinge wie die grenzüberschreitende Buslinie, die zwischen unseren Städten verkehrt, die gemeinsame Wärmeleitung oder die „Zefir“, unser Ausflugsschiff auf der Oder. Schengen hat uns neue Energie für Verbindungen gegeben.“, sagt der Bürgermeister.