Europatag 2025
Anlässlich des diesjährigen Europatages, der 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begangen wird, kommen junge Menschen aus Deutschland und Polen zusammen, um über die Bedrohungen der Vergangenheit, die aktuellen Herausforderungen in Europa und ihre Rolle beim Aufbau demokratischer Gesellschaften zu diskutieren.
Der Europatag 2025 bietet Raum, um über Geschichte nachzudenken und gemeinsame Lösungen für die Zukunft Europas zu entwickeln. Die Teilnehmer:innen des Treffens, die drei Länder vertreten (einige der in Polen lebenden Teilnehmer kommen aus der Ukraine), werden die Gelegenheit haben, zu analysieren, wie die Europäische Union gegründet wurde, um Kriege in Europa zu verhindern und die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu fördern. Insbesondere werden sie diskutieren, wie Dialog und gegenseitiges Verständnis die Grundlage für zukünftige Konfliktlösungen bilden können.
Im Rahmen des Treffens wird die Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ des United States Holocaust Memorial Museum im Museum Viadrina besucht. Die Ausstellung ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Diskussionen über die schwierige Geschichte Europas, über zwischenmenschliche Beziehungen, Konfliktpotentiale und die Verantwortung, eine bessere Zukunft zu gestalten.
Die Schüler:innen werden auch an Workshops über Extremismus / Radikalisierung, die Macht des Wortes und die Gefahren der Desinformation teilnehmen, die heute eine ernste Herausforderung für demokratische Gesellschaften darstellen. Diese Workshops befähigen die jungen Menschen dazu, solche Bedrohungen in ihrem täglichen Leben zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.
Das Treffen wird mit einer Diskussion abgeschlossen, in der die Teilnehmer:innen versuchen werden, die Frage zu beantworten, was die heutige junge Generation tun kann, um die Demokratie zu stärken, die europäischen Werte zu fördern und die Tradition der Zusammenarbeit zwischen den Nationen fortzusetzen. Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle der Jugend im internationalen Dialog gelegt, der die Grundlage für den Aufbau eines stärkeren und geeinten Europas ohne Gewalt und Konflikte bildet.
Ziel des Treffens ist es, junge Menschen aus Deutschland und Polen in ihrem Engagement für Demokratie, Achtung und Förderung der Menschenrechte und der Werte der EU zu unterstützen.
Der Europatag wird von dem Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrum in Zusammenarbeit mit EUROPE DIRECT Zielona Góra, mit inhaltlicher Unterstützung der pewobe g GmbH im Rahmen des Projektes „Wilde Wasser Brandenburg“ und der Jungen Europäischen Föderalist:innen (JEF) Berlin-Brandenburg e.V. organisiert.
Die Veranstaltung wird gefördert durch das KPF-Projekt „Europatag 2025“ der Euroregion Pro Europa Viadrina aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG VI A Brandenburg – Polen 2021-2027.