Hilfsgüter an Partnerstadt Schostka in der Ukraine übergeben

Dank der Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie des Projekts "Verbesserung Bevölkerungsschutz und Wiederaufbau in kommunalen Partnerschaften mit der Ukraine" der Durchführungsorganisation der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) erhielt Frankfurts ukrainische Partnerstadt Schostka am 19. Mai 2025 konkrete Unterstützung im Bereich kritischen Infrastruktur. Die Hilfspakete im Wert von rund 100.000 Euro umfassen ein Fahrzeug (Doppelkabine) mit Anhänger, eine Elektroscherenarbeitsbühne, 150 Solarleuchten für die Straßenbeleuchtung, einen leistungsstarken Generator sowie weitere Elektrogeräte. Milena Manns, Dezernentin für Kultur, Bildung, Sport, Bürgerbeteiligung und Europa, hat die Beladung des Transports persönlich begleitet und ihn mit Grüßen an die Partnerstadt Schostka auf den Weg geschickt. Der Bürgermeister von Schostka, Mykola Noga und die stellvertretende Bürgermeisterin Olena Kravchenko nahmen die Hilfsgüter entgegen.

„Wir sind den Vertreter:innen unserer Partnerstadt Frankfurt (Oder) für diese wichtige Hilfe für die Stadt Schostka in der schwierigen Zeit der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine aufrichtig dankbar. Die humanitäre Hilfe wird die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und des Funktionierens der Gemeinde erheblich verbessern und die Voraussetzungen für die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Binnenvertriebenen bei Rettungsmaßnahmen schaffen“ so Olena Kravchenko.

Im Rahmen des Projektes übernahm die Stadt Frankfurt (Oder) die Organisation des Transports der Hilfsgüter in die Ukraine. Die Transportkosten wurden aus der Spendenaktion für die Stadt Schostka gedeckt.

Die Durchführung des Projektes der humanitären Hilfe für die Ukraine wurde dank der Unterstützung der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Regionalstelle Frankfurt (Oder), des Technologie- und Gewerbecenters Frankfurt (Oder) GmbH sowie der Feuerwehr der Stadt Frankfurt (Oder) ermöglicht.