13 Platz der Republik

Nach der Niederlegung des Gubener Tores sowie des anschließenden Abbruchs der in der Nähe gelegenen Stadtmauer und Auffüllung des Stadtgrabens entstand 1824 ein angewinkelter Platz, der anfangs als „Neuer Markt“ (später Wilhelmsplatz) bezeichnet wurde. „Neuer Markt“ insofern, weil während der Messen auf ihm der Wochenmarkt stattfand. Dieser Platz wurde mit der damaligen Theaterstraße, die über 100 Jahre Postadresse war, und der Straße Halbe Stadt zur ersten Wohnadresse. Theater, Casino, Hotels und Cafés wurden gebaut. Am südlichen Teil des über Eck reichenden Wilhelmsplatzes (im folgenden Kleiner Wilhelmsplatz, heute Zehmeplatz) entstanden Bauten aus märkischem Backstein.

Der Platz der Republik grenzt an den Lennépark sowie die Lenné-Passagen und den Kaufland-Komplex in der Heilbronner Straße und liegt somit direkt im Zentrum der Stadt. Er wartet mit mehreren Grünflächen, teilweisem Baumbestand und vielen Sitzgelegenheiten auf.