1933 bis 1945
Nach 1933 wurde die Oderstadt als Garnisonstandort ausgebaut. Während der Zeit der NS-Diktatur war der Stadt das Schicksal einer "Gauhauptstadt" zugedacht. Diese Jahre gehören zu den schwärzesten der Frankfurter Stadtgeschichte. Gegen die Nationalsozialisten regte sich nur der Widerstand einzelner, welche oftmals nicht überlebten. Spätestens nach der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, erlangte der Terror gegen die jüdischen Mitbürger ein neues, bis dahin ungeahntes Ausmaß und führte zur Vernichtung der jüdischen Gemeinde. Heute erinnert an der Stelle, wo sich einst die Frankfurter Synagoge befand, ein Gedenkstein an die Gemeinde, welche einst fast 900 Mitglieder zählte. Anfang 1945 wurde die Stadt zur Festung erklärt und die noch verbliebene Bevölkerung evakuiert.Nach Beendigung des Krieges wurde Frankfurt Grenzstadt, die ehemalige Dammvorstadt zur polnischen Stadt Slubice. Der Krieg, wie anschließende Brandschatzungen ließen das alte Zentrum zu einer Trümmerwüste werden.