2 Lienaupark
Überquert man am nördlichen Ende des Lennéparks im Bereich des Schöpferdenkmals die Halbe Stadt, steht man am Lienaupark. Auch er wurde von Peter Joseph Lenné geschaffen. Der Park erhielt seinen Namen vom Frankfurter Stadtrat und Weingroßhändler Martin Michael Lienau, dessen Villa (zuletzt als Kunstmuseum) bis kurz nach 1945 Zentrum und räumlicher Bezugspunkt des Parks war. Zu DDR-Zeiten wurden Teile des Lienauparks nach Abriss der Villa in eine Freilichtbühne umgebaut, die aus Kosten- und Lärmschutzgründen seit Ende der 90er Jahre nicht mehr betrieben und 2002 abgerissen wurde. Auch der Kern des Lienauparks steht unter Denkmalschutz.