Grenzüberschreitende Vernetzung im Tourismus soll weiter intensiviert werden

Fachkonferenz stellt Potenziale der Zusammenarbeit heraus

Unter dem Titel „Grenzregion Brandenburg-Polen. Grenzüberschreitende Vernetzung im Tourismus – Gemeinsam Zukunft gestalten“ fand am Dienstag in Frankfurt (Oder) die erste deutsch-polnische Tourismuskonferenz statt. Rund 70 deutsche und polnische Vertreter aus den Bereichen Tourismuswirtschaft, Politik und Verwaltung diskutierten über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen, präsentierten gut funktionierende Beispiele aus der Praxis und skizzierten die Möglichkeiten gemeinsamer Aktivitäten.

Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke stellte die wirtschaftlichen Potenziale polnischer Touristen für Frankfurt und das Land Brandenburg in den Mittelpunkt: „Rund ein Viertel der Gäste aus dem Ausland kommt aus Polen und nutzt die gesamte Angebotspalette, angefangen von der breiten Kulturlandschaft über die Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu Wellness- und Sportangeboten. Insbesondere die Nähe zu Berlin hat sich zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt, von dem auch unsere Doppelstadt profitieren möchte. Hierzu benötigen wir als Tourismusregion ein klares Profil, an dem wir derzeit gemeinsam mit der polnischen Seite arbeiten.“