Großen Schaden erlitten die Stadt und die Universität durch den 30jährigen Krieg

Großen Schaden erlitten die Stadt und die Universität durch den 30jährigen Krieg. Alle kriegführenden Parteien belagerten abwechselnd die Stadt, stürmten und plünderten sie. Sowohl der kaiserliche General Wallenstein wie der schwedische König Gustav Adolf legten der Stadt hohe Kontributionssteuern auf, um derentwillen die Stadt Anleihen aufnehmen musste. Am Ende des Krieges war die Einwohnerzahl von ca. 13000 auf 2366 gesunken. In Frankfurt wurde eine Garnison des stehenden Heeres stationiert.

Nur schwer erholte sich wieder die Stadt nach diesem Krieg. Die Messen wurden auf zwölf Tage ausgedehnt, Frankfurts Bedeutung als Stapelplatz erhöhte sich. Die Ansiedlung von aus Frankreich vertriebenen Hugenotten ließen neue Gewerbezweige sich etablieren und erblühen.