Scharfrichterbrunnen
An der Nordostecke des Treppenhauses der 1861-62 errichteten Bürgerschule (heute Stadtarchiv) befindet sich hier im Untergrund ein Brunnen als letztes Relikt des 1594 erstmalig urkundlich erwähnten Scharfrichterhofes. unächst wohnte der Scharfrichter in einem Weichhaus an der Stadtmauer. Dann entstand ein Hof, der erst in städtischem, dann im Besitz der Scharfrichter selbst war. 1704 Nennung von vier Gebäuden. Der Brunnen lag fast mittig im Hof.
Bauart: Geschichtete Backsteine mit ursprünglich gemauerter Brunnenkrone
Innendurchmesser: 1 Meter
Tiefe: 6,8 Meter
Wasserspiegel: 5,5 Meter unter
Geländeoberkante (20.11.2020)
Legende
Stadtplan von 1850 mit Eintragung heutiger Gebäude
Lage Brunnen: Roter Punkt
Scharfrichterhof: Roter Rahmen
Weichhaus W