Wer wird befragt?

Mittels einer Stichprobenziehung im Oktober 2021 werden die zu befragenden Haushalte im kommenden Mai ermittelt. Etwa 10,2 Millionen Menschen werden auf diesem Wege zur Befragung herangezogen.

Die Befragung nach dem Stichprobenprinzip ist deshalb erforderlich, da damit gerechnet werden muss, dass die für den Zensus 2022 herangezogenen Melderegisterdaten nicht fehlerfrei sind. So gibt es mitunter Anschriften, an denen die bisher gemeldeten Personen nicht mehr wohnen oder aber es gibt Anschriften, an den Personen wohnen, die dort aber nicht gemeldet sind. Außerdem werden weitere Merkmale (z.B. Bildung, Erwerbstätigkeit und Beruf) erfasst, die im Melderegister nicht vorhanden sind und mittels eines mathematischen Verfahrens auf die gesamte Bevölkerung hochgerechnet werden.

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des Zensus 2022 ist im November 2023 zu rechnen.