Jugendberufshilfe

Die Jugendberufshilfe koordiniert, vermittelt, berät und begleitet junge Menschen im Alter von 15 bis einschließlich 27 Jahren im Zusammenwirken mit den verbundenen Institutionen und weiteren Netzwerkpartnern am Übergang Schule/Beruf. Die Jugendberufshilfe ist der Vertreter der Stadt in der Jugendberufsagentur.

Ansprechpartnerin:

Jugendberufsagentur

Die Jugendberufsagentur (JBA) bietet Beratung und Hilfe aus einer Hand.

Die JBA ist ein Zusammenschluss der Stadt Frankfurt (Oder), des Jobcenters Bereich U 25 und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. 

Wir beraten, begleiten und vermitteln junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben (unter anderem in Ausbildung und Praktika). Wir geben Orientierung zu Ausbildungs- und Studienrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Weiterhin koordinieren wir Unterstützungsangebote für junge Menschen und fördern die berufliche und soziale Integration.


Projekt JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit

Wer ist die Zielgruppe?

  • Junge Menschen, die keine Leistungen der Kinder- und Jungendhilfe erhalten und sozialpädagogische Unterstützung benötigen (insbesondere entkoppelte junge Menschen)

Was sind die Ziele?

  • Junge Menschen mit Hilfe sozialpädagogischer Unterstützung individuell und rechtskreisübergreifend bei der Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit und selbstständigen Lebensführung zu begleiten
  • Junge Menschen in gesicherte Wohnverhältnisse zu bringen
  • Die soziale Integration junger Menschen zu sichern – auch im Hinblick auf den Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
  • Bestehende Armutsrisiken zu reduzieren

Welche Hilfsangebote gibt es?             

Die angebotenen Hilfen erstrecken sich über verschiedene Tätigkeitsfelder. Einige Beispiele sind:

  • Unterstützung bei der Beschaffung oder beim Erhalt eines gesicherten Wohnraumes
  • Erprobung und Training von wichtigen Alltagsabläufen im Haushalt
  • Strukturierung eines Tages und Wochenablaufes
  • sozialpädagogische Gruppenarbeit
  • Training im Umgang mit Ämtern und Behörden

Methoden:

  • Casemanagement
  • Aufsuchende Sozialarbeit
  • Beratung/Clearing

Ansprechpartnerin/Ansprechpartner:

Träger:  Jugend- und Sozialarbeit e.V. Fürstenwalde

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Förderung

Projekt Berufspädagogische Maßnahme "Produktionschule"

Was ist das?

Produktionsschulen sind Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in denen Lern- und Arbeitsort eine Einheit bilden, sodass die Lernprozesse in der Regel über die praktischen Produktionsprozesse stattfinden. Produktionsschulen arbeiten in betriebsähnlichen Strukturen, mit realen Kundenkontakt.

Produktionsschulen sind keine Schulen im Sinne des Brandenburgischen Schulgesetzes.

Was ist das Ziel?

Ziel ist es eine Verbesserung der Ausbildungs- und Berufsfähigkeit junger Menschen im Alter von 15 – 27 Jahren, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen und/oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf berufs- und sozialpädagogische Unterstützungen angewiesen sind, zu erreichen.

Wer ist die Zielgruppe?

Leistungsschwache Schulabgänger*innen, häufig ohne Schulabschluss und/oder psycho-sozial gefährdete und sozial benachteiligte junge Menschen nach Beendigung der Vollzeitschulpflicht.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Mit der auf den jeweiligen Bedarf ausgerichteten Begleitung soll den jungen Menschen der Zugang in berufliche Ausbildung ermöglicht und somit ihre gesellschaftliche Teilhabe und soziale Integration gezielt unterstützt werden. Durch pädagogische und handlungsorientierte Gruppenangebote, die sich den individuellen Voraussetzungen der Teilnehmer*innen anpassen, soll dieses Ziel erreicht werden.

Für die Produktionsschule stehen Räumlichkeiten und Werkstätten in drei Fachbereichen für folgende Gewerke zur Verfügung:

  • Holzbearbeitung
  • Garten- und Landschaftsgestaltung (GaLA) / Floristik
  • Ernährung / Küche

Wo?

Förderung