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Stadt der Brückenbauer
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Stadtporträt

Frankfurt (Oder) ist eine liebens- und (er)lebenswerte Stadt, der im täglichen Miteinander mitten in Europa eine tragende Rolle zukommt.

Dass die Stadt durchaus mit so manchen Charakteristika punkten und mit Erlebnissen für die ganze Familie begeistern kann, ist längst kein Geheimnis mehr. Denn es gibt reichlich gute Gründe, zu einer Entdeckungstour aufzubrechen: lebhaftes Doppelstadtflair und Genuss, Kunst, Kultur und Sport, üppiges Grün und Stadtgeschichte.

Die Ursprünge der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) liegen im 13. Jahrhundert: 1226 ließen sich die ersten Kaufleute nieder. 1253 wurde Vrankenforde das Stadtrecht verliehen und der Bau des Rathauses im Stil der Norddeutschen Backsteingotik begann.

Neben dem Rathaus sind ebenfalls die St. Marienkirche, die Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach sowie die Friedenskirche Teil der Europäischen Route der Backsteingotik.

Die Geschichte der Frankfurterinnen und Frankfurter ist mehrfach von Transformationserfahrungen geprägt. Hierzu zählen die Zerstörung und der Bevölkerungsverlust durch den Zweiten Weltkrieg, die Rolle als Bezirksstadt in der DDR und die folgende innerdeutsche Wiedervereinigung, das Scheitern der Chipfabrik oder die Entscheidung, das ehemalige „Lichtspieltheater der Jugend“ als Standort des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst (BLMK) zu etablieren.

Um- und Wegbrüche erschütterten tausende Einzelbiografien sowie das Selbstverständnis als Stadt. Zeiten, in denen Frankfurt (Oder) großes Durchhaltevermögen bewies und Stück für Stück in eine neue Rolle fand. Die Stadt entwickelte sich zu einem Ort, dessen Charme – möglicherweise erst auf den zweiten Blick – zu überzeugen weiß.

Heute gehört Frankfurt (Oder) zu den Oberzentren im Land Brandenburg und bildet gemeinsam mit der polnischen Nachbarstadt Słubice eine europäische Doppelstadt, die sich zu einem vielfältigen, weltoffenen Lebensmittelpunkt für Bürgerinnen und Bürger beiderseits der Oder entwickelt.

Einige Beispiele dafür sind:

Frankfurt (Oder) …
  • … bietet mit der Europa-Universität Viadrina und dem IHP einen international angesehenen Hochschul- und     Wissenschaftsstandort.
  • … eröffnet Familien vielseitige Perspektiven in einer Stadt der kurzen Wege.
  • … lebt gemeinsam mit dem polnischen Słubice den europäischen Gedanken.
  • … bietet eine Vielzahl von Angeboten in den Bereichen Kultur und Sport.
  • … ist Teil des Regionalen Wachstumskerns Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt (RWK) und damit ein wichtiges Wirtschaftszentrum im Osten Brandenburgs.


Neben der (nach der Abenddämmerung beleuchteten) Stadtbrücke zwischen Frankfurt (Oder) und Słubice, dem Oderturm als höchstes Bürogebäude des Landes Brandenburg oder verschiedenen Parkanlagen prägt u. a. das ehemalige Lichtspieltheater der Jugend das Bild und die Emotionen der Stadt.

1913 begann im damaligen Kaisersaal die Zeit des Lichtspieltheaters, das Jahrzehnte, Kriege und Gesellschaftsformen überdauerte. Für die Frankfurterinnen und Frankfurter war das Lichtspieltheater mehr als nur ein Kino. Der Balkon dürfte stadtweit der bekannteste gewesen sein. Von hier grüßte Karin Balzer bei ihrer Rückkehr von den Olympischen Spielen in Tokio 1964, wo sie die erste Leichtathletik-Goldmedaille für die gesamtdeutsche Mannschaft gewonnen hatte. Ende Mai 1998 schloss sich der Kinovorhang dann für immer. 2019 kaufte die Stadt das mittlerweile baufällige Gebäude. Gemeinsam mit Partnern in der Stadt und im Land gilt es nun, die Sanierung des Objektes voranzubringen. Ziel ist es, das ehemalige Lichtspieltheater der Jugend zur prominenten Stätte des Landesmuseums für moderne Kunst einer Nutzung zuzuführen.

Überregionale Gehör verschafft sich die Stadt auch durch das Wirken des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (BSOF), das eines der führenden Orchester Ostdeutschlands ist. Von großen Philharmonischen Konzertreihen und weltweiten Tourneen bis hin zu Education-Projekten für deutsche und polnische Schülerinnen und Schülern oder den modernen Sonntagsmatineen – das Portfolio des BSOF ist eines, dass sich dem mit Zeitgeist entwickelt.

Als Zentrum für Kultur, Kongresse und Events gilt das Kleist Forum. Das größte Veranstaltungshaus der Stadt bietet in Kooperation mit Theatern aus ganz Brandenburg ein breit gefächertes Programm. Diese reicht von klassischer Oper, Operette, Schauspiel und Tanz über Klassik- und Jazzkonzerte oder das europäische Festival für Lied und Weltmusik transVOCALE, Lesungen und das Programm der Bürgerbühne. Damit steht das Kleist Forum für Vielfalt und einen hohen Kulturanspruch, der Publikum aus nah und fern anzieht.

Darüber hinaus ist die Stadt sportlich aufgestellt und der städtische Olympiastützpunkt ist Teil des Olympiastützpunktes Brandenburg. Kommunale Einrichtungen wie die Volkshochschule, das Museum Viadrina, die Stadt- und Regionalbibliothek sowie das Kulturbüro wirken als Schmelztiegel unterschiedlicher Interessen.

Zudem spiegelt sich das bürgerschaftliche und vielerorts ehrenamtliche Engagement in einer Reihe von Initiativen und Projekten wider. Die Frankfurterinnen und Frankfurter gestalten ihre Stadt aktiv und ambitioniert mit.

Es gibt reichlich gute Gründe, zu einer Entdeckungstour aufzubrechen: lebhaftes Doppelstadtflair und Genuss, Kunst, Kultur und Sport, üppiges Grün und Stadtgeschichte.