Bahnhofsweg(Rosengarten)

Straßenschlüssel: 00033
Bahnhofsweg(Rosengarten)

Inkraft getreten: 1953, Außerkraft getreten: 2002

Ehemalige Straßennamen:

Erläuterung aktueller Straßenname:

Direkt vom Bahnhof Rosengarten entlang dem tiefen Einschnitt der Berliner Bahntrasse verlaufender Weg. Beginnt von der Hauptstraße gegenüber dem Empfangsgebäude als Anliegerstraße für wenige Wohngrundstücke und endet als Sackgasse.

Geschichtliche Entwicklung:

Die 1841/42 gebaute Bahnstrecke von Berlin nach Frankfurt(Oder) überquert in Rosengarten ihren höchsten Punkt und topographisch schwierigsten Abschnitt. Insbesondere in Richtung Odertal waren für Flachlandverhältnisse enorme Höhenunterschiede (41 Meter auf fünf Kilometer) zu überwinden. Zunächst wurde der Höhenzug in einem Tunnel durchquert. Trotzdem mussten einige Züge von Frankfurt bis Briesen zusätzlich mit einer Schiebelok ausgestattet werden. In den 1920er Jahren wurde der Tunnel aufgegraben und der Einschnitt noch einmal vertieft. ein südlicher Verlauf realisiert Bei Rosengarten wurde die Strecke in einem 11 Meter tiefen Einschnitt verlegt, dennoch waren bis zum Frankfurter Bahnhof noch 41 Meter Gefälle zu überwinden. Am 23. Oktober 1842 ging die Strecke in Betrieb. Die Personenzüge zwischen Berlin und Frankfurt hielten nicht in Rosengarten. Jedoch waren im Jahr 1843 im Fahrplan Aufenthalte der Güterzüge, welche auch Personen beförderten, in Rosengarten ausgewiesen. Später wurde Rosengarten regulärer Haltepunkt. Nachgewiesen ist die Bezeichnung ,,Bahnhofsweg“ seit 1953, besteht vermutlich länger. Der Bahnhofsweg wurde auf Stadtplänen 1953- 1990 als Verbindung zwischen Haupt- und Pagramer Straße dargestellt, was wohl höchstens bis 1975 der Realität entsprochen haben mag. Die Straße wurde 2002 in ,,Vahrendorfer Weg“ umbenannt.