Birkenallee

Postleitzahl: 15232

Straßenschlüssel: 00354
Birkenallee

Inkraft getreten: 1992

Postleitzahl:

  • 15232

Stadtgebiet:

  • 23 - Neuberesinchen-Süd
  • 51 - Winzerviertel

Ehemalige Straßennamen:

  • Wladimir-Iljitsch-Lenin-Allee

Erläuterung aktueller Straßenname:

Der Name Beresinchen kommt aus dem Slawischen und bedeutet ,,Birkenwäldchen“. Die Birken sind eine Gattung innerhalb der Familie der Birkengewächse. Das Wort Birke hat indogermanische Ursprünge und weist auf die helle Rinde hin. Birken sind sommergrüne, im Winter laubabwerfende; Bäume und Sträucher. Sie können eine Höhe von 30 Metern und ein Alter von 160 Jahren erreichen. Bei einigen Sorten ist die Farbe der Rinde auffällig schwarz-weiß. Einige Sorten bringen sehr auffällig gemasertes Holz hervor. Alle Birken-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig und werden windbestäubt Birkenholz wird hauptsächlich als Furnierholz verwertet. Diente die Birke einst zur Pechgewinnung, wird sie heute oft als Ziergehölz angepflanzt. Der Pflanzensaft und andere Teile des Baumes dienen zur Herstellung pflanzlicher Heilmittel.

Geschichtliche Entwicklung:

Der Stadtteil Neuberesinchen entstand seit 1977 auf einer Fläche, die im Norden von der Großen Müllroser Straße, im Westen vom Gelände des Lutherstifts und des Hauptfriedhofs, im Süden von der Eisenbahnlinie nach Grunow und im Osten von der Eisenbahnlinie nach Guben begrenzt wird. Dort fanden sich bis dato Felder, Gärten und eine lockere Eigenheimbebauung. Westlich der ehemalige Baumschule Heinrich Jungclaussen führte seit 1978 die Hauptstraße des Stadtteils, die Wladimir-Iljitsch-Lenin-Allee, im Bogen von der Kreuzung Am Goltzhorn/Robert-Havemann-Straße bis kurz vor den Alten Wasserturm. Deren geplante Weiterführung über die Bahnanlagen zum heutigen Buschmühlenweg wurde verworfen. 1992 fand die Umbenennung in ,,Birkenallee" statt. Andere vorher im Territorium befindliche Straßen haben mit dem heutigen Verlauf der Birkenallee nichts zu tun.

Karte: