Cottbuser Straße

Postleitzahl: 15232

Straßenschlüssel: 00072
Cottbuser Straße

Inkraft getreten: 1876

Postleitzahl:

  • 15232

Stadtgebiet:

  • 21 - Altberesinchen

Ehemalige Straßennamen:

Erläuterung aktueller Straßenname:

Cottbus, niedersorbisch oder wendisch Chóśebuz ist eine kreisfreie Stadt im Land Brandenburg. Es liegt an der Spree zwischen Spreewald und Lausitzer Grenzwall in 75 Metern Höhe über den Meeresspiegel. Die Stadt ist politisch-kulturelles Zentrum der Niederlausitz mit erheblicher sorbischer/ wendischer Bevölkerung, obwohl in der Stadt nur eine kleine Minderheit wohnt. Cottbus stellt ein wichtiges Dienstleistungs-, Sport-, Wissenschafts- und Verwaltungszentrum dar. Es ist Sitz der Brandenburgischen Technischen Universität. Cottbus wurde 1156 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und war seit dem 15. Jahrhundert beinahe durchgängig brandenburgisch bzw. preußisch. Die Stadt Cottbus war bis 1445 unter adliger Herrschaft, danach unter brandenburgischer bzw. preußischer (von 1807 bis 1815 sächsischer). Brände, Epidemien sowie der 30-jährige Krieg sorgten dafür, dass die Stadt sich nur langsam entwickelte. Mit dem Tilsiter Frieden kam mit der Stadt auch der Rest der Niederlausitz an Preußen. Im 19.Jahrhundert erlebte Cottbus raschen Aufschwung durch Industrialisierung, insbesondere Textilproduktion. Während des I.Weltkriegs gab es in der Stadt zahlreiche Gefangenenlager. Die NSDAP-Herrschaft bescherte der Stadt zunächst ein neues Rathaus und einige Rüstungsbetriebe, was letztendlich dazu führte, dass die Stadt Ziel mehrerer Luftabgriffe wurde. !952 wurde Cottbus DDR-Bezirkshauptstadt und wichtiges Zentrum der DDR-Energiewirtschaft. Berüchtigt war Cottbus für sein Zuchthaus, wo hauptsächlich politische Gegner des SED-Regimes inhaftiert waren. Nachwendisch wurde Cottbus wichtiges Verwaltungszentrum des Landes Brandenburg. Ende 2022 hatte die Stadt 99.915 Einwohner.

Geschichtliche Entwicklung:

Beresinchen ist eine alte Flurbezeichnung für eine Hochfläche, südwestlich der Altstadt von Frankfurt(Oder) gelegen. Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit ,,Birkenwäldchen". Auf der Fläche befanden sich Felder, Gärten, in früherer Zeit auch Weinberge, Frankfurter Bürger. Auch ein Gehöft oder Vorwerk, das vermutlich auch Beresinchen hieß, ist bezeugt. 1842 erhielt Frankfurt(Oder) Eisenbahnanschluss. Für die Eisenbahner und von der Bahn abhängige Handwerker entstand seitdem ein neuer Stadtteil, die Bahnhofsvorstadt, für die sich alsbald der Name Beresinchen einbürgerte. Eine west-östliche Verbindungsstraße zwischen Leipziger und Carlstraße(Fürstenberger Straße) bekam 1876 den Namen ,,Cottbuser Straße".

Karte: