Friedhofsweg
Straßenschlüssel:
Friedhofsweg
Inkraft getreten: - , Außerkraft getreten: -
Ehemalige Straßennamen:
Erläuterung aktueller Straßenname:
Der Name Friedhofsweg ist selbst erklärend. Friedhöfe (u.a. auch als Gottesacker bezeichnet) sind Orte, an denen verstorbene Menschen nach bestimmten (meist religiösen) Ritus bestattet werden. Der Wortlaut erfuhr im Laufer vieler Jahre einen Bedeutungswandel. Das althochdeutsche ,,frithof"stand für einen eingefriedeten Bereich um die Kirche. Heute ist damit eher ein Ort (Hof) des Friedens gemeint.
Geschichtliche Entwicklung:
Auf dem Stadtplan 1934 taucht erstmals die Bezeichnung ,,Friedhofsweg" für eine Zufahrt ausgehend von der Kreuzung Wilhelm-Pieck-Str./Otto-Grotewohl-Str. (Leipziger Str./Weinbergweg) zum Hauptfriedhof (damals Neuer Friedhof) auf. Nach 1975 erfolgte der Abriss der Friedhofsgärtnerei. An deren Stelle entstand bis 1977 ein elfgeschossiger Wohnblock mit neugestaltetem Vorplatz anstelle der Zufahrt. Der Platz erhielt den Namen ,,Otto-Grotewohl-Platz". Dieser wurde 1990 in Platz der Demokratie umbenannt.