Görlitzer Straße

Postleitzahl: 15232

Straßenschlüssel: 00133
Görlitzer Straße

Inkraft getreten: 1879

Postleitzahl:

  • 15232

Stadtgebiet:

  • 21 - Altberesinchen

Ehemalige Straßennamen:

Erläuterung aktueller Straßenname:

Görlitz, Deutschlands östlichste Stadt, ist eine an der Lausitzer Neiße gelegene Kreisstadt im Freistaat Sachsen. Der Fluss bildet seit 1945 die Grenze zur Republik Polen und zur polnischen Stadt Zgorzelec, welche aus den einst östlichen Görlitzer Stadtteilen entstand. Görlitz liegt in 201 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und besitzt 56.574 Einwohner (31.12.2022) Im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört, kann die Stadt mit einer fast kompletten Altstadt und typischen Gründerzeitvierteln aufwarten. Fahrzeugbau, Textilindustrie und Energiewirtschaft waren prägende Industriezweige. Stadtwahrzeichen ist die 420 Meter hohe Landeskrone. In der Umgebung wurde bis zur Wende Braunkohle abgebaut. Der Bergbau hinterließ den Berzdorfer See, ein vielbesuchtes Ausflugsziel. Die Stadt wurde 1071 erstmals erwähnt. Später war Görlitz lange Zeit als Reichslehen an Böhmen vergeben. Im Hochmittelalter prägten Tuchproduktion und Handel die . 1636 kam Görlitz an das Kurfürstentum Sachsen. Beim Wiener Kongress wurde Görlitz der preußischen Provinz Schlesien (ab 1919 Niederschlesien) zugeteilt. 1847 erfolgte der Eisenbahnanschluss nach Dresden. Die Industrialisierung nahm einen rasanten Aufschwung. 1945 besetzte die Rote Armee Görlitz, welches 1945 geteilt wurde. Der Westteil kam zum Land Sachsen. 1949 hatte die Stadt ihre jemals höchste erreichte Einwohnerzahl von 101.742 Personen. Von 1952 bis 1991 gehörte der Stadtkreis Görlitz zum DDR-Bezirk Dresden. Danach kam die Stadt zum neugegründeten Freistaat Sachsen. 1994 verlor sie die Kreisfreiheit.

Geschichtliche Entwicklung:

Beresinchen ist eine alte Flurbezeichnung für eine Hochfläche, südwestlich der Altstadt von Frankfurt(Oder) gelegen. Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit ,,Birkenwäldchen". Auf der Fläche befanden sich Felder, Gärten, in früherer Zeit auch Weinberge, Frankfurter Bürger. Auch ein Gehöft oder Vorwerk, das vermutlich auch Beresinchen hieß, ist bezeugt. 1842 erhielt Frankfurt(Oder) Eisenbahnanschluss. Für die Eisenbahner und von der Bahn abhängige Handwerker entstand seitdem ein neuer Stadtteil, die Bahnhofsvorstadt, für die sich alsbald der Name Beresinchen einbürgerte. 1879 benannte man eine wichtige in Ost-West-Richtung verlaufende Straße in Görlitzer Straße.

Karte: