Gronenfelder Weg

Postleitzahl: 15234

Straßenschlüssel: 00125
Gronenfelder Weg

Inkraft getreten: 1927

Postleitzahl:

  • 15234

Stadtgebiet:

  • 33 - Klingetal

Ehemalige Straßennamen:

  • Im Heimkehrlager, 1927-1934
  • Heimkehrstraße, 1935-1948

Erläuterung aktueller Straßenname:

Weg (Straße) von Booßen zum Landgut Gronenfelde. (ursprünglich bis zu Goepelstraße.) Das Gut Gronenfelde, dessen wahres Alter ungewiss ist, wurde 1929 mit 200 ha ausgewiesen, als Pächter waren die Brüder Böttner benannt (http://gutsanlagen.blogspot.com). Im seinerzeit aktuellen Kartenwerk wurde das Gut bereits als Fürsorgeeinrichtung bezeichnet. Der Name leitet sich vermutlich von ,,im grünen Feld gelegen" ab. Eine am Gronenfelder Weg in Richtung Booßen gelegene Häusergruppe heißt ebenfalls ,,Gronenfelde" .

Geschichtliche Entwicklung:

Der Gronenfelder Weg führte von der Goepelstraße nördlich des Städtischen Krankenhauses westwärts am Gut Gronenfelde vorbei nach Booßen. Mit dem Bau des Hansaviertels benannte man den Abschnitt bis zur Kreuzung mit der (längst verschwundenen)Bahnlinie Frankfurt(Oder)-Küstrin in Hansastraße um. Ab 1927 entstanden erste Siedlungshäuser auf dem Gelände des einstigen Kriegsgefangenenlagers. Hier fanden hauptsächlich Umsiedler aus den nunmehr zu Polen gehörenden einstigen deutschen Ostprovinzen ein Zuhause. Deshalb spricht man auch von der Heimkehrsiedlung. Gronenfelde ist der Name eines Gutes, welches auf dem Stadtplan von 1925 bereits als Fürsorgeheim benannt wurde. Der unmittelbar an der Siedlung gelegene Teil des Gronenfelder Wegs hieß von vermutlich 1927 bis 1934 noch ,,Im Heimkehrlager", danach bis 1948 Heimkehrstraße. Zwischen Birnbaumsmühle und Chaussee Frankfurt-Booßen entstand 1936 eine befestigte Straße.. Seit 1948 heißt die komplette Straße Gronenfelder Weg.

Karte: