Gubener Straße

Postleitzahl: 15230

Straßenschlüssel: 00130
Gubener Straße

Inkraft getreten: 1871

Postleitzahl:

  • 15230

Stadtgebiet:

  • 12 - Gubener Vorstadt

Ehemalige Straßennamen:

  • Steindamm, 1846-1871

Erläuterung aktueller Straßenname:

Guben (von 1961 bis 1990 Wilhelm-Pieck-Stadt Guben) ist eine Stadt im brandenburgischen Kreis Spree-Neiße. Guben gehört zur Niederlausitz und liegt an der Lausitzer Neiße an der Grenze zur Republik Polen. Die Stadt zählte am 31.12.2022 16.363 Einwohner. Gubens Umgebung ist eiszeitlichen Hügel bestimmt. Weite Kieferwälder wechseln mit kleinen Seen. Südlich von Guben hat der Braunkohleabbau die Landschaft umgeformt. Erstmals als Markt- und Handwerkersiedlung 1033 erwähnt, verlieh ihr der Meißnische Markgraf Heinrich der Erlauchte 1235 Stadtrecht. Die Niederlausitz deren Bestandteil die Stadt war wechselte zu Böhmen und war zwischenzeitlich brandenburgisch besetzt. Im 30-jährigen Krieg setzte Kaiser Ferdinand I. Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen als Reichsexekuteur für die Lausitz ein. Fortan blieb Guben sächsisch bis 1815, als nach dem Wiener Frieden Sachsen die Lausitz an Preußen abtreten musste. Guben wurde Kreisstadt im Regierungsbezirk Frankfurt a.d.Oder in der Provinz Brandenburg. 1846 bekam Guben Eisenbahnanschluss nach Berlin, Frankfurt und Breslau. Guben entwickelte sich zur Industriestadt (Textilindustrie, Maschinenbau). 1876 kam hier Wilhelm Pieck, erster und einziger Präsident der DDR, zur Welt. 1884 wurde Guben kreisfrei. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Guben erheblich zerstört. Die östlich der Neiße gelegenen Gebiete kamen danach zur Volksrepublik Polen. Darunter der größere Stadtteil Gubens mit der Altstadt. Deutschland erhielt die westlich der Neiße gelegene Klostervorstadt. Diese wurde am 23.Juli 1952 Kreisstadt im DDR- Bezirk Cottbus. Seit 1993 ist Guben Stadt im Landkreis Spree-Neiße.

Geschichtliche Entwicklung:

Die Gubener Straße führte vom Gubener Tor zum Carthausplatz, damit ist sie eine der wichtigen Nord-Süd-Achsen der Gubener Vorstadt. Bis dato offiziell namenlos, tauchte sie 1846 unter dm Namen Steindamm auf. Später war offenbar neben Steindamm auch bereits die Bezeichnung Gubenerstraße gebräuchlich. Seit 1871 heißt die Straße endgültig Gubener Straße. 1882 entstand der Neubau des Friedrichsgymnasiums.

Karte: