Hohenzollernplatz
Straßenschlüssel:
Hohenzollernplatz
Inkraft getreten: 1885, Außerkraft getreten: 1948
Ehemalige Straßennamen:
Erläuterung aktueller Straßenname:
Das Haus Hohenzollern, eine der bedeutendsten deutschen Dynastien hatte sich nach seinem Stammsitz, der Burg Hohenzollern nahe dem schwäbischen Sigmaringen, benannte. Diese spalteten sich im Verlauf der Zeit in mehrere Linien auf, von denen die Angehörigen derfränkische Linie fortan überregionale Bedeutung hatte. Diese stellten seit 1192 die Burggrafen von Nürnberg, seit 1415 die Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, seit 1525 die Herzöge in Preußen und seit 1701 die preußischen Könige sowie von 1871 bis 1918 die Deutschen Kaiser. Das Haus Hohenzollern, eine der bedeutendsten deutschen Dynastien hatte sich nach seinem Stammsitz, der Burg Hohenzollern nahe dem schwäbischen Sigmaringen, benannte. Diese spalteten sich im Verlauf der Zeit in mehrere Linien auf, von denen die Angehörigen derfränkische Linie fortan überregionale Bedeutung hatte. Diese stellten seit 1192 die Burggrafen von Nürnberg, seit 1415 die Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, seit 1525 die Herzöge in Preußen und seit 1701 die preußischen Könige sowie von 1871 bis 1918 die Deutschen Kaiser.
Geschichtliche Entwicklung:
Ab Mitte des 19.Jahrhunderts begann man über die Mauern der Altstadt hinaus westwärts die Stadt zu erweitern. Nach 1882 war man bestrebt, eine verbliebene Lücke zu füllen. Dabei handelte es sich um die Wolfskute, eine ehemaligen Tongrube. Aus dieser wurde die einstige Ratsziegelei mit Rohstoff zur Ziegelherstellung beliefert. Später wurde die Wolfskute mit Müll und Bauschutt verfüllt. Ab Beginn der 1880er-Jahre entstanden rings herum immer mehr Häuser mit Vorgärten, die den Platz Zug um Zug wertvoller machten. Bis 1905 war der Platz ein mit Bretterzäunen umfriedeter Lagerplatz. Deshalb wurde zwischen 1906 und 1908 eine parkartige Platzanlage geschaffen, die frühestens 1905 den Namen Hohenzollernplatz bekam. 1948 erfolgte die Umbenennung in Platz der Einheit. Heute nimmt dieses Areal im Wesentlichen das Kleist-Forum ein.