Kietzer Weg
Postleitzahl: 15234
Straßenschlüssel: 00519
Kietzer Weg
Inkraft getreten: 1998
Postleitzahl:
- 15234
Stadtgebiet:
- 35 - Booßen
Ehemalige Straßennamen:
Erläuterung aktueller Straßenname:
Kietzer Weg: Küstrin-Kietz 727 Einwohner) ist derzeit der Name für den westlich der Oder befindlichen Teil der ehemaligen Festungsstadt Küstrin (polnisch Kostrzyn nad Odrą). Dieser verblieb nach dem Potsdamer Abkommen bei Deutschland, der größte Teil Küstrins wurde polnisch. Der Ort geht auf eine Kietz genannte Dienstsiedlung der Burg von Küstrin aus dem 13. Jahrhundert zurück. Diese lag ursprünglich im Südosten der Altstadt. Aus militärischen Gründen wurde sie im 16. Jahrhundert auf die Oderwestseite verlegt. Hieraus entstand das Dorf Kietz, das 1930 in die Stadt Küstrin eingemeindet wurde. Gemeinsam mit der Küstriner Langen Vorstadt und der Kuhbrückenvorstadt, (zu DDR-Zeiten nur noch Kuhbrücke), sowie der zur Altstadt gehörenden Oderinsel nach 1945 zu einem Ort zusammen gefasst wurde. Dieser gehörte ab 1952 zum Kreis Seelow des Bezirks Frankfurt(Oder). 1954 wurde der Ort in Friedensfelde umbenannt, was bei der Bevölkerung nie akzeptiert wurde, weshalb wenige Monate später die Maßnahme rückgängig gemacht wurde. Bis zum 3. Oktober 1991 blieb der Name Kietz. Von da an lautete die Ortsbezeichnung Küstrin-Kietz. Die Bahnlinie Booßen-Kietz wurde in den 1990-Jahren stillgelegt. Am 31. Dezember 1997 vereinigten sich Küstrin-Kietz, Manschnow und Gorgast zur Gemeinde Küstriner Vorland.
Geschichtliche Entwicklung:
Im letzten Drittel der 1990er-Jahren entstand in Booßen östlich der Bahnlinie nach Eberswalde und der ehemaligen Bahn nach Küstrin-Kietz ein neues Wohngebiet, dessen Straßen 1998 nach Orten an genannten Bahnlinien benannt wurden. Hier: Kietzer Weg