Lübbener Straße
Postleitzahl: 15232
Straßenschlüssel: 00225
Lübbener Straße
Inkraft getreten: 1927
Postleitzahl:
- 15232
Stadtgebiet:
- 21 - Altberesinchen
Ehemalige Straßennamen:
- Schwarzer Weg, 1909-1925
Erläuterung aktueller Straßenname:
Lübben (Spreewald) ist die Kreisstadt des brandenburgischen Landkreises Dahme-Spreewald. Zwischen Unter- und Oberspreewald gelegen, zieht Lübben zahlreiche Touristen an. Lübben gehört zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben und Wenden in Brandenburg und wird von der Spree sowie einigen abzweigenden Nebengewässern durchflossen. Die Stadt liegt 50 Meter über dem Meeresspiegel. Am 31. Dezember 2023 hatte sie 13.967 Einwohner. Der Ortsname geht auf einen slawischen Personennamen zurück. Die Burg Lübben wurde um 1150 erstmals als Besitztum des Klosters Nienburg erwähnt. Vor 1220 erhielt Lübben Magdeburger Stadtrecht. Um 1300 ging Lübben in das Eigentum des Klosters Dobrilugk über. 1329 erwarb Herzog Rudolf von Sachsen die Stadt. 1373 wurde Lübben mit dem gesamten Markgraftum Niederlausitz durch Kaiser Karl IV. der Böhmischen Krone unterstellt. Bis 1422 waren die sächsischen Fürsten als Verwalter für die Niederlausitz bestellt. 1448 wurde Lübben durch den brandenburgischen Markgrafen Friedrich II. besetzt. Lübben war seit dem 15. Jahrhundert Hauptstadt des Markgraftums Niederlausitz. Seit 1462 stand Lübben wieder direkt unter der Herrschaft der böhmischen Könige und gelangte als Bestandteil der böhmischen Krone 1526 unter die habsburgische Herrschaft. 1635 wurde die Niederlausitz samt Lübben kursächsisch. Sachsen, inzwischen seit 1806 Königreich, verlor infolge des Wiener Kongresses 1815 die Niederlausitz an Preußen. Lübben wurde Teil der Provinz Brandenburg und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Im September 1866 erhielt die Stadt Bahnanschluss an die Strecke Berlin-Cottbus. Am Ende des II. Weltkriegs wurde Lübben zu 85 Prozent zerstört. Der Turm der Paul-Gerhardt-Kirche und der benachbarte Altarraum der Wendischen Kirche brannten aus. Nach Kriegsende wurde es Teil der sowjetischen Besatzungszone und somit ab 1949 der DDR. 1952 wurde Lübben Kreisstadt des neuen Kreises Lübben im Bezirk Cottbus. Nach der Wiedervereinigung 1990 kamen beide zum Land Brandenburg. Der Landkreis Lübben ging im neuen Landkreis Dahme-Spreewald auf, wobei Lübben Kreisstadt blieb.
Geschichtliche Entwicklung:
Mitte der 1920er-Jahre war der Stadtteil Beresinchen (Altberesinchen) im wesentlichen vollendet. Es entstanden noch kleinere Erweiterungen und Ergänzungen. So die Lübbener Straße, die sich von der Sorauer Straße (Mixdorfer Straße) ausgehend als Sackgasse unmittelbar an den Bahnanlagen entlangschlängelt. Von der Dresdener Straße führt nur eine Fußgängertreppe zur Lübbener Straße. Auf dem Stadtplan von 1909 lautete der Straßenname ,,Schwarzer Weg".