Luckauer Straße

Postleitzahl: 15232

Straßenschlüssel: 00223
Luckauer Straße

Inkraft getreten: 1879

Postleitzahl:

  • 15232

Stadtgebiet:

  • 21 - Altberesinchen

Ehemalige Straßennamen:

Erläuterung aktueller Straßenname:

Luckau (niedersorbisch: Łukow) ist eine Brandenburgische Kleinstadt in der Niederlausitz und war vom 15. Jahrhundert bis 1993 durchgehend Kreisstadt verschiedener Landkreise. Luckau ist bekannt für seine historische Altstadt. Durch zahlreiche Eingemeindungen zählt Luckau zu den flächenmäßig größten Gemeinden der Bundesrepublik Deutschland. Die Stadt zählt 9.585 Einwohner (Dezember 2023). Die Altstadt liegt 63 Meter über dem Meeresspiegel, der höchste Punkt auf Gemeindegebiet liegt bei 120 Meter. Luckaus Ersterwähnung datiert auf das Jahr 1276. Luckau wurde 1492 zu einer der Hauptstädte der Niederlausitz, was auf gewissen Reichtum der kleinen Stadt schließen lässt. Die bis 1635 böhmische Niederlausitz wechselte in die Lehnshoheit der sächsischen Kurfürsten. Der 30-jährige Krieg führte zu Zerstörungen und wirtschaftlichem Niedergang. Seit 1815 gehörte die Stadt zu Preußen und war Hauptstadt des Kreises Luckau. Am 20. Dezember 1897 erhielt Luckau Anschluss an die Niederlausitzer Eisenbahn. Nach Ende des II.Weltkriegs kam Luckau zur Sowjetischen Besatzungszone und 1949 zur DDR. Ab 1952 war Luckau Hauptstadt des gleichnamigen Landkreises im Bezirk Cottbus. Nach der politischen Wende und deutschen Wiedervereinigung blieb Luckau zunächst Kreisstadt des Landkreises Luckau im Land Brandenburg. Bei der Gebietsreform 1993 wurde Luckau Teil des neuen Landkreises Dahme-Spreewald mit der Hauptstadt Lübben. 1996 stellte man den regulären Zugverkehr nach Luckau ein. Der Luckauer Ortsteil Uckro (seit 2002) besitzt einen Halt an der Bahnstrecke Dresden-Berlin etwa 10 km vom Luckauer Stadtzentrum entfernt. Luckau ist Knotenpunkt mehrerer Fernstraßen und besitzt im Ortsteil Duben (seit 2003) Anschluss an die Autobahn A13.

Geschichtliche Entwicklung:

Beresinchen ist eine alte Flurbezeichnung für eine Hochfläche, südwestlich der Altstadt von Frankfurt(Oder) gelegen. Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit ,,Birkenwäldchen". Auf der Fläche befanden sich Felder, Gärten, in früherer Zeit auch Weinberge, Frankfurter Bürger. Auch ein Gehöft oder Vorwerk, das vermutlich auch Beresinchen hieß, ist bezeugt. 1842 erhielt Frankfurt(Oder) Eisenbahnanschluss. Für die Eisenbahner und von der Bahn abhängige Handwerker entstand seitdem ein neuer Stadtteil, die Bahnhofsvorstadt, für die sich alsbald der Name Beresinchen einbürgerte. Die Straßen wurden in diesem Stadtteil hauptsächlich nach Städten südlich oder südwestlich von Frankfurt(Oder) benannt. So erhielt 1879 die Luckauer Straße ihren Namen. Diese verbindet die Leipziger mit der Großen Müllroser Straße in West-Ost-Richtung und tangiert das Gelände des 1897 eröffneten Krankenhauses ,,Lutherstift". Zwischen 1978 und 1980 wurde die Bebauung der Straßensüdseite teilweise abgerissen, da dort ein Hochdamm zur Errichtung einer Straßenbahntrasse zwischen Dresdner Platz und Heinrich-Hildebrandt-Straße aufgeschüttet wurde.

Karte: