Müllroser Landstraße
Straßenschlüssel:
Müllroser Landstraße
Inkraft getreten: - , Außerkraft getreten: -
Ehemalige Straßennamen:
Erläuterung aktueller Straßenname:
Müllrose ist eine Stadt im Landkreis Oder-Spree im Land Brandenburg. Sie liegt am von der Schlaube durchflossenen Großen Müllroser See und gilt als das Tor zum Nationalpark Schlaubetal Die Stadt ist staatlich anerkannter Erholungsort. Müllrose liegt je 14 Kilometer sowohl von Frankfurt(Oder) als auch der Kreisstadt Beeskow entfernt. Markgraf Otto III. gründete um 1260 die Stadt. Müllrose blieb im Mittelalter eine Ackerbürgerstadt. Über 200 Jahre bis 1665 gehörte sie dem Adelsgeschlecht von Burgsdorff, danach bis 1754 den Landesherren. Ab 1558 entstand der Friedrich-Wilhelm-Kanal als Vorläufer des Oder-Spree-Kanals. 1869 bekam Müllrose Anschluss ans Telegrafennetz, 1877 ans Eisenbahnnetz. 1907 entstand ein Tuberkulosesanatorium in den Zeisigbergen. Zum Ende des II.Weltkriegs wurde die Kanalbrücke am 23. April 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Einen Tag später besetzte die Rote Armee die Stadt, die weitgehend unzerstört blieb. Zu DDR-Zeiten war Müllrose Sitz eines Forstwirtschaftsbetriebes. Nach 1990 schuf sich die Stadt ein neues Gewerbegebiet, in welchem sich zahlreiche Betriebe ansiedelten.
Geschichtliche Entwicklung:
Die Müllroser Landstraße war erstmals auf dem Stadtplan von 1930 zu finden und verlief zwischen Einmündung Pillgramer Straße und damaliger Stadtgrenze (etwa heutige Autobahnbrücke B87). Diese kam 1953 zur Wilhelm-Pieck- Straße.